Octon Rundwanderung


Publiziert von Mo6451 Pro , 7. Oktober 2018 um 18:36.

Region: Welt » Frankreich » Languedoc-Roussillon » l'Herault
Tour Datum: 7 Oktober 2018
Wandern Schwierigkeit: T2 - Bergwandern
Wegpunkte:
Zeitbedarf: 3:30
Aufstieg: 214 m
Abstieg: 216 m
Strecke:11,8 km
Zufahrt zum Ausgangspunkt:PW Lodève - Octon
Zufahrt zum Ankunftspunkt:PW Octon - Lodève
Kartennummer:IGN Rando

Auch im Süden scheint dem Sommer so langsam die Luft auszugehen. Für heute war am späten Nachmittag Regen angesagt. Da wollte ich das Schönwetterfenster noch einmal für eine Wanderung im l'Herault nutzen. Nicht weit von Lodève begann ich meine Tour im kleinen Ort Octon, oberhalb des Lac du Salagou.

Kaum habe ich den Ort verlassen, bin ich schon im walddurchsetzten Gelände hinauf zur Ruines de Lauzières. Umfangreiche Sanierungsarbeiten sind hier im Gange, die Ruine nicht zu besichtigen. Da heute Sonntag ist und die Arbeiten ruhen setze ich mich über das Verbot hinweg und suche einen Zugang abseits des Maschendrahtzaunes, was mir auch gelingt. Zum Tag des offenen Denkmals im September war die Ruine offiziell zu besichtigen. In der Nähe des hohen Turm flattert die Fahne der Occitanie im Wind.

Nach der Ruine geht es erst einmal abwärts auf einem breiten Pfad. In einer langen Serpentine steige ich dann hinauf zur D 148E9. Man darf hier nicht vermuten auf eine Straße zu treffen, im Regelfall sind es bessere Schotterwege. Ein robustes Auto ist immer von Vorteil.

Nachdem ich den Wald verlassen habe stoße ich auf freies Gelände und kann die Aussicht genießen. Da lasse ich die Bilder sprechen. Mein nächstes Ziel ist nun die Chapelle Notre Dame de Roubignac. Vom Wanderweg aus schon gut zu erkennen, versteckt sie sich beim Näherkommen in einem kleinen Wald.

Das Gelände und auch die Kirche kann ich betreten. Die Ausstattung der Kirche ist nüchtern, nur eine Marienfigur, ein altes Foto und mehrere Bänke befinden sich hier. Neben der Kirche dann der Friedhof mit zum Teil sehr alten Grabsteinen und einem aufwendigen Grab, in dem 2015 die letzte Bestattung stattgefunden hat.

Wieder zurück an der Kreuzung folge ich ein kurzes Stück der maroden Asphaltstraße um dann auf einen abenteuerlichen Schotterweg einzubiegen. Wie ich diese Wege liebe :-(.

Nun geht es hinauf auf den Causse du Toucou auf der Suche nach den Dolmen. Etwas abseits des Hauptweges entdecke ich eine gute Spur und bald schon sehe ich diese geheimnisvollen Steindenkmäler. Der letzte versteckt sich dann am Hauptweg in einem Steinhaufen.

Wieder auf dem Hauptweg folge ich diesem. Er ist unmarkiert, aber nicht zu verfehlen. Beeindruckend sind die Ausblicke in eine wunderschöne Landschaft, in der sich jetzt auch die Bäume langsam färben. Zum Ende gönne ich mir noch eine wilde und steile Abkürzung, bevor ich auf auf der Straße das Zentrum von Octon wieder erreiche.

Tour solo

Menschlicher Kontakt: fünf Wanderer, zwei Mountainbiker
Tierischer Kontakt: sehr wenig

Tourengänger: Mo6451


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