Jabal al Qala‘ah 836m


Published by Sputnik Pro , 2 November 2022, 21h56.

Region: World » Jordanien
Date of the hike:21 October 2022
Hiking grading: T1 - Valley hike
Waypoints:
Geo-Tags: JOR 
Time: 1:30
Height gain: 80 m 262 ft.
Height loss: 80 m 262 ft.
Route:Zirka 2½km (total)
Access to start point:Ausgangspunkt ist das historische Stadtzentrum von عمان (‘Ammān) an der Strasse الأمير علي بن الحسين (Al ʼAmīr ‘Ali bin al Ḩusayn). Der Eintritt zur historischen Anlage auf dem Hügel kostet 2 Jordanische Dinar (JOD) oder ist gratis wenn nach sich zu Hause schon den Jordanpass für 70 JOD kauft (www.jordanpass.jo).
Access to end point:Analog Zufahrt zum Ausgangspunkt.
Accommodation:Eines der zahlreichen Hotels in der jordanischen Hauptstadt.
Maps:Google Earth Satelllite Map

AUFTAKT DES JORDANIEN  URLAUBS: ‘AMMĀN UND REISE ÜBER AL BATRĀ‘ IN DEN SÜDEN

Endlich wieder Ferien! Diesmal war unser Reiseziel Jordanien wo auch ungetestete und ungimpfte willkommen sind. Es sollten 9 wunderschöne Tage an der wärmenden Sonne werden in diesem kulturell, historisch und langschaftlich wunderschönen Land im nahen Osten. Da wir drei Gipfel besuchten, habe ich logischerweise unser Reisebericht in drei Teile gesplittet - was auch wegen den unzähligen Fotos Sinn macht. Der Hügel جبل القلعة (Jabal al Qala‘ah) von diesem ersten Reisebericht liegt südlich des Zentrums der jordanischen Hauptstadt عمان (‘Ammān).

FERIENBERICHT

Tag 1 (20.10.2022): Zürich - İstanbul - ‘Ammān

Pünktlich um 14:40 Uhr hob mein Flugzeug nach İstanbul ab. Bevor ich die Wolkendecke ducrchdrang hatte ich eine schöne Sicht hinuter aufs Limmattal - byebye Switzerland! Mein Kollege André wird einen Tag süäter nach Jordanien reisen. Der Flug dauerte 3 Stunden über Österreich, Ungarn, Serbien und Bulgarien in die Türkei. Dort hatte ich am enorm grossen Flughafen 2½ Stunden Aufenthalt der rasch vorbei ging, da ich noch das Ticket nach ‘Ammān am Transferschalter abholen und nochmals durch eine Sicherheitskontrolle gehen musste. Der Weiterflug war mit 2¼ Stunden dann etwas kürzer und bei Nacht. Schön war besonders die Sicht auf Zypern mit den Lichtern und die Sicht auf die lichüberflutete jordanische Hauptstadt während des Landeanfluges.

In Jordanien angekommen musste ich doch etwas länger auf mein Gepäck warten. Immerhin verliefen die Zollformalitäten zur Einreise zügig. Dank dem zuvor besorgten „Jordanpass“ musste ich auch bei der Einreise kein Visum kaufen. In der Empfanghalle kazfte ich mir für 20½ Dinar ein Taxiticket da um die späte Urzeit kein Bus mehr in die Stadt fuhr. Die Taxifahrt dauerte ¾ Stunden, da der Flughafenweit ausserhalb, 30km vom Stadtzentrum liegt. Kurz vor Mitternacht erreichte ich schliesslich mein Hotel im westlichen Stadtbezirk الرضوان (Ar Raḑwān).

Tag 2 (21.10.2022): ‘Ammān mit Jabal al Qala‘ah

Am heutigen Tag wollte ich mir die jordanische Hauptstadt ansehen bevor André am späten Abend auch im Hotel eintreffen sollte. Für die Stadtbesichtigung der Riesenmetropele mit den historischen Bauwerken aus der Römerzeit, etlichen Hügeln über die ‘Ammān gebaut ist und natürlich mit Mittagessen und ab und zu einem feinen arabischen Kaffe war schlussendlich fast eine Bergwanderung, weshalb ich auch etliche Stunden zu Fuss unterwegs war. Das Frühstück bestellte ich an der Rezeption und bekam es rasch aufs Zimmer geliefert. Weil mein Hotel ausserhalb des Stadtzentrums im Bezirk لرضوان (Ar Raḑwān) lag, spazierte ich in ¾ Stunden dorthin hinunter und genoss dort meinen ersten herrlich aromatischen arabischen Kaffee. Der Himmel war wie fast den ganzen Tag überraschenderweise Bewölkt und in der Nacht zuvor hatte es sogar geregnet – unüblich für Oktober! Auch tagsüber gingen noch einige kurze Schauer nieder.

Vom Stadtzentrum spazierte ich zum Besuchereingang des Jabal al Qala’ah hinauf, verfehlte aber zunächst den richtigen Weg da die Römische Festungsmauer restauriert wurde und es kein direkter Zugang zum Eingang mehr gibt so wie in meinem einige Jahren alten Buch beschrieben ist. Immerhin konnte ich mir die Mauern so gut ansehen. Die Ruinenanlage auf dem Zitadellenhügel ist recht weitläufig und es gab viel anzusehen. Besonders eindrücklich war der Herkulestempel und natürlich auch die Sicht in alle Richtungen aufs Häusermeer mit Kalksteinfassaden, das sich über zahlreiche Hügel ausbreitet und ‘Ammān deshalb auch „Weisse Stadt“ genannt wird. Mitten im Ruinenfeld in der Nähe des القصر الأموي (Al Qaşr al ʼUmayyī) befindet sich auf der höchste natürliche Punkt vom Jabal al Qala’ah welchen ich natürlich auch besuchte.

Anschliessend besuchte ich die Römischen, im Stadtzentrum gelegenen und gut erhaltenen Bauwerke: Amphitheater, Odeon und Nymphaeum. Vom Letzteren stieg ich über unzählige Treppenstufen wieder hinauf zum nächsten bebauten Stadhügel الاشرفية (Al ’Ashrafiyah), wo die wegen den gestreiften Mauern ungewöhliche Moschee أبو درويش (‘Abū Darwīsh) steht. 12 Uhr war nun schon längst vorbei. Also lief ich wieder hinunter ins Tal und anderseits auf einen weiteren Hügel wo sich Touristenläden und wtliche gute Restaurants befinden. Prompt fand ich ein gutes Restaurant auf dem Hügel جبل عمان (Jabal ‘Ammān). Als ich später wieder zum Hotel zurücklief zeigte sich nun endlich etwas die Sonne. Auf meinen Kollegen musste ich noch lange warten an diesem Abend, da er verspätet abflog, noch Essen ging und der Taxifahrer scheinbar auch das Hotel nicht auf Anhieb fand.

Tag 3 (22.10.2022): ‘Ammān - Wādī Mūsya

Der erste Reisetag innerhalb Jordanien stand an. Nach dem Frühstück im Hotelzimmer fuhren wir zur südlichen Busstation in ‘Ammān mit einem Taxi von wo aus Minibusse nach وادي موسى (Wādī Mūsya) abfahren. Die Busse fahren ab sobald sie voll sind und so mussten wir knapp ½ Stunde warten. Die Fahrt führte grösstenteils über den wenig spannenden „Desert Highway“ und dauerte etwa vier Stunden. Auf halber Strecke gab es eine kurze Pause in der Kleinstadt القطرانة (Al Qaţrānah) bei einem kleinen Lebensmittelgeschäft und Kaffee. Wādī Mūsya ist die Ortschaft gleich oberhalb der legendären antiken Nabatäerstadt Petra (Arabisch: البتراء / Al Batrā’). Unser kitschig anmutendes Hotel „Valentine Inn“ war gleich etwas oberhalb des Zentrums gelegen. Der Service war auch hier bestens mit frühem Transport am kommenden Tag zum Eingang Petras. Doch noch war nicht Morgen und wir speisten fürstlich in Dorfkern mit Kamelkebap, Lamm und vielen orientalischen Beilagen. Danach sahen wir beim Hotel einen wunderschönen Sonnenuntergang und genossen den Abend über den Lichtern des Ortes in einer Bar-auf einer Dachterrasse.

Tag 4 (23.10.2022): Wādī Mūsya mit Al Batrā’ - Al ‘Aqabah

Wir packten schon einmal unser Gepäck, dann ging es zum Frühstück und punkt 7 Uhr brachte uns ein Hotelangestellter zum Eingang nach Petra. Dank unserem zu Hause gekauften „Jordanpass“ zahlten wir keinen Eintritt. Glücklicherweise waren noch nicht besonders viel Touristen unterwegs, dennoch wurden wir etliche Mal gefragt ob wir ein Pferd oder Kamel möchten um nicht Laufen zu müssen. Wir lehnten ab, denn erstens sind wir gut zu Fuss und Zweitens wollten wir ungestört sein. Bald ging es in die 1½km lange eindrückliche Schlucht السيق (As Sīq) mit bis zu 70m hohen Felswänden und einer minimalen Breite von nur 2 Meter! Am Ende der Schlucht tauchte plötzlich der legendäre, aus der Sandsteinwand gehauene, 40m hohe Grabtempel الخزنة‎ (Al Khaznah) auf, dem wohl berühmtesten Monument Petras – ein wunderschöner Anblick! Den ganzen Morgen spazierten wir auf dem weitläufigen Gelände herum mit unzähligen Höhlen und weiteren in den Fels geschlagenen Grabbauten; dazu waren Tempel, eine Römerstrasse und eine byzantinische Kirche zu sehen. Um halb 12 verliessen wir das Gelände wieder, denn inzwischen wurde es ungemütlich wegen viel zu vielen Besuchern.

André war etwas müde und wartete beim Ausgang. Ich lief innert 20 Minuten zum Hotel hoch um eine Fahrt weiter in den Süden ans Meer zu organisieren. Kaum war ich angekommen schrieb mir mein Kollege, er habe jemanden gefunden der uns für 60 Dinar fahren würde. Bald darauf holte André zusammen mit unserem netten Taxifahrer علي (‘Alī) mich beim Hotel ab. Die Fahrt war spannend denn wir fuhren zuerst an der oberen Kante des „Grossen Afrikanische Grabenbruchs“ hoch überm وادي عربة (Wādī ‘Arabah) auf dem landschaftlich reizvollen „King's Highway“. Nach etwa 2 Stunden Fahrt erreichten wir العقبة (Al ‘Aqabah), von wo aus es aber noch zirka 20km weiter bis nahe zur Saudi-arabischen Grenze ging. Hier befindet sich unser gebuchtes Appartement in einem wunderschön angelegten Resort. André machte es sich im Zimmer gemütlich und ich ging selbstverständlich gleich einmal im warmen Meer Schwimmen. Unseren spannenden Tag beendeten wir schliesslich mit am grandiosen Hotelbuffet.

Tage 5 bis 7 (24-26.10.2022): Jabal ’Umm ad Dāmī

Bericht zur Besiteigung des höchsten Berges von Jordanien (Jabal ’Umm ad Dāmī, 1854m) und Al ‘Aqabah: Jordanien II.

Tage 8 und 9 (27./28.10.2022): Jabal Nībū

Mit ‘Ammān, Jarash, Ma’dabā und Al Baḩr al Mayyit, siehe Bericht Jordanien III.


Hike partners: Sputnik


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11 Apr 04
Ein Rundgang in Amman · rihu

Comments (2)


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Felix says: tolle Impressionen
Sent 3 November 2022, 07h56
insbesondere Petra ist beeindruckend

Sputnik Pro says: Petra
Sent 3 November 2022, 09h49
Hallo Felix,

Oh ja, die weitläufige Ruinenlandschaft ist etwas von schönsten das Jordanien zu bieten hat. Weitere Highlights wie das Wādī Rum mit Besteigung des höchsten Jordaniers, die Römische Stadt Jarash (Gerasa) und der tiefste Punkt der Erde über Wasser folgen in den nächsten beiden Berichten.

LG, Andi


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