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Spaziergang durch das Vogelparadies Wagbachniederung


Published by WolfgangM , 27 April 2020, 11h04.

Region: World » Germany » Südwestliche Mittelgebirge » Sonstige Höhenzüge und Talgebiete
Date of the hike:11 April 2020
Hiking grading: T1 - Valley hike
Waypoints:
Time: 2:00
Height gain: 5 m 16 ft.
Height loss: 5 m 16 ft.
Route:Waghäusel - Wagbachniederung und zurück
Access to start point:Haltepunkt Waghäusel an der Regionalbahnlinie Karlsruhe - Mannheim.
Access to end point:Gleich wie Anreise.
Maps:opentopomap.org

Die Wagbachniederung bei Waghäusel, zwischen Karlsruhe und Mannheim, ist ein unter Naturschutz stehendes offenes Seen- und Sumpfgebiet, in dem man eine Vielzahl von Wasservögeln beobachten kann. Ursprünglich lagen dort die Klärteiche der Zuckerfabrik Waghäusel. Nach deren Stillegung 1995 wurde das Gebiet renaturiert und zu einem Vogelschutzgebiet. Ich bin zwar kein ausgewiesener Vogelexperte, anders als mein Vater, aber ich genieße in solchen Gebieten die Stille und die idyllische Natur.

Zum Bahnhof Waghäusel fuhr ich mit der Regionalbahn ab Karlsruhe. Die Züge waren heute gerade leer genug, um die zum Corona-Schutz nötigen Abstände einhalten zu können. Eine Maskenpflicht bestand zu diesem Zeitpunkt noch nicht, sie wurde erst zwei Wochen später eingeführt. Vom Bahnhof aus Richtung Norden passierte ich zuerst die Eremitage, ein Jagd- und Lustschloss aus dem 18. Jahrhundert. Später gehörte die Eremitage zur benachbarten Zuckerfabrik und wurde von dieser als Verwaltungsgebäude genutzt, wobei der größte Teil des ehemaligen Schlossparks verloren ging und überbaut wurde. Nach der Stillegung der Zuckerfabrik wurden deren Gebäude fast alle abgerissen und das Gelände ist jetzt großenteils verwildert. Nur das unmittelbare Umfeld der Eremitage wurde wieder schön hergerichtet.

Von der Eremitage ging ich dann auf der Trasse der ehemaligen Bundesstraße 36, die jetzt ein Geh- und Radweg ist, in das Gelände der Wagbachniederung hinein. Hier gibt es viele Teiche und Seen mit einer großen Zahl von Wasservögeln. Man kann auf verschiedenen Wegen durch das Gelände gehen. Ich musste die von mir gewünschte Route spontan abändern, weil eine Gänsefamilie den Weg versperrte und natürlich Vorrecht hatte. Auf dem Rückweg nutzte ich einen Weg etwas weiter westlich (siehe Karte als letztes Foto), der mich durch das verwilderte Gelände der ehemaligen Zuckerfabrik führte. Vielleicht sollte man hier den Schlosspark der Eremitage wieder aufbauen? Allerdings stehen immer noch noch die Silotürme störend auf dem Gelände des ehemaligen Parks.

Hike partners: WolfgangM


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