COVID-19: Current situation

St-Martin du Larzac


Published by Mo6451 , 10 October 2018, 11h26.

Region: World » France » .Occitanie » Aveyron
Date of the hike: 9 October 2018
Hiking grading: T1 - Valley hike
Waypoints:
Height gain: 126 m 413 ft.
Height loss: 133 m 436 ft.
Route:9,3 km
Access to start point:PW Lodève - St-Martin du Lazarc
Access to end point:in umgekehrter Reihenfolge
Maps:IGN Millau

Causse du Larzac

Die Hochebene ist der südlichste Causse des Zentralmassivs, sie liegt auf einer Höhe zwischen 650 und 1200 Metern über dem Meeresspiegel. Der Causse du Larzac gehört zu den Départements Aveyron und Hérault.
Im Norden wird er von der fast 500 Meter tiefen Tarn-Schlucht, im Osten von Schluchten der Dourbie, den Cevennen und dem Mont Aigoual begrenzt. Im Westen liegt der Fluss Dourdou de Camarès. Die Autobahn A75 von Paris nach Barcelona führt auf dem Abschnitt von Millau nach Béziers mitten durch den Causse du Larzac.
(Quelle: Wikipedia)


Für heute zog es uns in den Norden, denn für die südlicheren Gefilde war Regen angesagt. Das Ziel: der Park Régional Naturel des Grand Causses. Diese Hochebene ist gekennzeichnet durch viele singuläre Erhebungen, sprich abrupt in die Höhe strebende Felsen. Da hat fast jedes Gebäude seinen eigenen Kletterfelsen.

Von der Abfahrt La Cavalerie fährt man noch eine Weile über Landstraßen, bis der kleine Weiler St-Martin du Lazarzac erreicht ist. Erstaunlicherweise gibt es hier einen Besucherparkplatz und Ausschilderungen zu den Sehenswürdigkeiten - Kirche und Dolmen. Sie alle sind von privater Hand erstellt.

Zuerst besuchen wir die kleine Kirche. Man erreicht sie durch einen Buchsbaum bestandenen Weg. Diese Art grüne Allee wird uns später noch begleiten und waren ein Grund für die Anreise dorthin. 

Die Kirche ist zur Besichtigung offen. Es gibt eine Fülle von Infomaterial. Den Altar ziert zurzeit ein handgefertigter Wandteppich. Neben der Kirche ist auch ein schöner alter Friedhof.

Zuerst folgen wir der Landstraße nach Osten und an der nächsten Kreuzung nach Süden Richtung Combebren. Combebren ist eigentlich nur ein großer landwirtschaftlicher Betrieb mit riesigen Anbauflächen. Da ist die Schafherde richtig eingepfercht. 

Combebren verlassen wir nun nach Westen und schon bald beginnt ein wunderschöner Wanderpfad. Eingerahmt von Buchsbäumen, die zu einem Dach zusammengewachsen sind leitet er uns durch die offene Landschaft. Das es heute auf dem Plateau sehr windig ist, haben wir hier den richtigen Schutz. Immer wieder neue Einblicke lassen den Auslöser der Kamera nicht zur Ruhe kommen.

Bei La Blaquière ist der Weg zu Ende, das kleine Dorf lädt zu einer Pause ein. Leider gibt es keine Ruhebank, so müssen wir uns mit Holzpaletten und Steinen zufrieden geben. Zu unbequem um länger dort zu verweilen.

Weiter geht es jetzt nach Norden. Die Landschaft wechselt von den weiten Anbauflächen zu einer steindurchsetzten Ebene garniert mit Wacholder, Steineichen und ähnlich kratzigen Pflanzen. Diese Landschaft entwickelt einen eigenartigen Zauber, den die Bilder vielleicht ein bisschen vermitteln können.

Leicht abwärts erreichen wir dann wieder die Landstraße, die zurück nach St-Martin führt. Waren die Markierungen bis jetzt schon sehr mager, werden sie nun vollkommen undurchsichtig, obwohl wir den GR71 D erreicht haben. Viele Markierungen sind überklebt und neue nicht da, wo sie sein sollten. So müssen wir ein längeres Stück über Asphaltstraße laufen, bis wir wieder den Wanderweg erreichen. Zwar war der Pfad immer sichtbar, aber der Zugang durch engmaschiges Netzt verwehrt.

Wieder auf dem Wanderweg führt uns dieser durch offenes Gelände zurück nach St-Martin. Vorher aber noch eine kleine Schikane. Eigentlich führt der Weg durch ein steiniges Bachbett, nebenan hat sich aber eine neue Spur entwickelt. Diese hat dem Eigentümer wohl nicht so sehr gefallen, er hat am Ende ein Tor aufgestellt. Aber es findet sich auch hier ein Durchschlupf.

Zurück in St-Martin versuche ich noch ein paar schöne Bilder zu fotografieren, werde aber von einer Dame mit sehr grimmigen Gesichtsausdruck vertrieben. Dann eben nicht. Mit dem Auto zurück nach Lodève und hinter dem Pas de l'Escalett holen uns dann die dunklen Wolken mit Regen ein.

Tour mit Hans-Erich und Ingrid

 


Hike partners: Mo6451


Minimap
0Km
Click to draw, click on the last point to end drawing

Geodata
 42236.gpx

Gallery


Open in a new window · Open in this window

T3
8 Jul 20
Spurensuche im Niemandsland · Mo6451
T1

Post a comment»