Corcovado Tagestour


Published by Frangge , 24 February 2018, 15h40.

Region: World » Costa Rica
Date of the hike:14 January 2018
Hiking grading: T1 - Valley hike
Waypoints:
Geo-Tags: CR 
Time: 6:00
Height gain: 20 m 66 ft.
Height loss: 20 m 66 ft.
Route:20km

Corcovado wird oft als Highlight in Costa Rica angepriesen, was Natur im Allgemeinen und unter anderem Regenwald und Beobachten von Vögeln und anderem Getier angeht. Dabei ist das Land ja generell nicht arm an alledem. Also haben wir uns auch auf die Halbinsel Osa begeben und eine geführte Tour gebucht . (Auf eigene Faust darf man den Nationalpark nicht betreten.) Ich kann schon vorwegnehmen: Meiner Meinung nach ist es das, was man in Costa Rica auf keinen Fall verpassen soll. Wir hätten uns für diese Gegend etwas mehr Zeit nehmen sollen...

Die Tour fängt um halb sechs morgens an. Das geländegängige Taxi holt uns am Hostel ab und läd uns zum Früstück kaufen erst vor einer Bäckerei ab, bevor wir die Piste nach Carate unter die Räder nehmen. Wegen der Strassenverhätnisse geht es schon nicht schnell voran, noch langsamer werden wir aber dadurch, dass unser Guide vom Auto aus schon immer wieder Vögel, Affen und andere Tiere entdeckt. Wir fallen in eine Routine von Aussteigen - Tiere beobachten - Photos machen - einsteigen - ein Stück weiter fahren und dann das Ganze von vorne.

Im und um den Nationalpark kann man alle vier in Costa Rica heimischen Affenarten beobachten. Das ist uns tatsächlich schon vor neun Uhr am Vormittag gelungen und bevor wir überhaupt den Nationalpark betreten haben. Das erste Stück, das man zu Fuss ab Carate zurücklegt, liegt nämlich noch auf Privatgrund und die La Leona Rangerstation erreichen wir erst nach einer Weile.

Die Landschaft und der Reichtum an Tieren ist von Anfang an überwältigend. Unser Guide geht uns auf dem gut ausgetretenen Pfad voran und baut sein Fernglas auf dem Stativ immer dann auf, wenn er etwas interessantes gefunden hat. Ausserdem kann er uns einiges über Pflanzen, Ökologie und die Geschichte des Parks erzählen.

Der Weg, der bis zur Station La Sirena führt, geht über ein paar kleinere Bäche. Zwei Mal heisst es dann Schuhe ausziehen und barfuss durch das Wasser schreiten. Am Punta Salsipuedes ist es dann nach längerer Pause Zeit umzukehren. Dieser Punkt lässt sich sowieso nur bei Niedrigwasser passieren, wir kommen aber ziemlich genau beim Höchststand des Pazifiks dort an und könnten deswegen sowieso nicht weiter.

Auf dem gleichen Weg gehen wir zurück und können immer mehr Tiere beobachten, Wir machen einen kleinen Abstecher zu einem alten Friedhof, der Zeuge der Zeit ist, als das Gebiet noch kein Nationalpark war, sondern Farmer und Goldsucher beherbergt hat. Unser Guide kann uns sogar zu den Gräbern Geschichten erzählen und behauptet, auch einer seiner Verwandten läge hier begraben.

Auf dem Rest des Rückweges bekommen wir eine recht imposante Boa Constrictor zu Gesicht. Die ist allerdings vom Handyblitzlicht unseres Guides nicht sehr begeistert und reagiert agressiv gegen das Smartphone.

Am Ende der Wanderung lassen wir die vielen Eindrücke des Tages noch einmal bei einer Portion Kokosnusswasser direkt aus der Frucht auf uns wirken. Definitiv das Highlight der Ferien, was Natur angeht!

Hike partners: Frangge


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Comments (1)


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klemi74 says:
Sent 24 February 2018, 20h54
Sehr interessant, haben wir eigentlich so gar nicht auf der ToDo-Liste - wäre aber eine nette Tagestour bei einem zukünftigen Besuch.
Wo hattet Ihr Eure Unterkunft, vielleicht geht sich das ja bei mir auch noch aus?

Gruß aus La Fortuna,
Karsten


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