Schneeschuhstapfen oberhalb der Perchtoldsdorfer Heide


Publiziert von Leopold , 28. Februar 2013 um 06:22.

Region: Welt » Österreich » Nördliche Ostalpen » Wienerwald
Tour Datum:22 Februar 2013
Schneeshuhtouren Schwierigkeit: WT1 - Leichte Schneeschuhwanderung
Wegpunkte:
Geo-Tags: A 
Zeitbedarf: 3:00
Aufstieg: 300 m
Abstieg: 300 m
Strecke:Wassergspreng - Wassergsprenger Felsen - Nemecek Huette - Sperkhermstein - Grosser Sattelberg - Seewiese - Gaisberg - Wassergspreng
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Mit dem Auto; zumindest bis nach Weissenbach bei Wassergspreng geht auch ein Bus von Moedling aus.
Unterkunftmöglichkeiten:Moedling
Kartennummer:Wanderkarte Wienerwald

Nach ein paar kleineren Wienerwaldwanderungen in den letzten Tagen (Anninger, Schoepfl, Hoher Lindkogel, etc.) ging es fuer mich zum zweiten Mal heuer in die Perchtoldsdorfer Heide. Am 1. Jaenner war das Gebiet komplett schneefrei. Ein paar Wochen spaeter liegt ein halber Meter Schnee, teilweise noch mehr. Die Begeisterung meiner Frau, mitzukommen, haelt sich in Grenzen. Der Vorschlag: Ich gehe mit den Schneeschuhen und du nimmst die Gamaschen und gehst mir nach, stoesst nicht gerade auf Zustimmung. Schliesslich hat das Argument: Aber die Seewiese hat schon am Vormittag offen, groessere Wirkung. Bereits auf der Fahrt nach Wassergspreng - es schneit seit dem fruehen Morgen - wird es tief winterlich. Start der Wanderung beim Bundeszentrum der Pfadfinder Oesterreichs. An den Wassergsprenger Felsen vorbei hinauf auf den Giesshuebl bis zur Hans Nemecek Huette. Am Kleinen Sattel trennen wir uns. Auf gut Glueck folge ich einer verwehten Spur, die mich tatsaechlich, wie ich vermutet hatte, auf den Sperkhermstein bringt. Dieser ist - aehnlich wie der Hohe Ge - ein Gipfel im Wienerwald, auf dem einige Wanderer ein Gipfelkreuz errichtet haben. In Karten eingezeichnet ist er nicht. Das gleiche gilt fuer den Grossen Sattelberg. Unbekannte Gipfel im Wiesenwienerwald, ohne markierte Wege, ohne Aussicht. Manchmal werden sie besucht. Meist aber nur von wirklichen Wienerwaldkennern. Schliesslich erreichen wir die Seewiese. Es wird gerade das Menue fuer den heutigen Tag auf eine Tafel geschrieben. Nach einer Pause geht es weiter zum Hoellenstein. Wieder gehe ich ein Stueck neben dem Wanderweg im Wald, um auch noch den Gaisberg mitzunehmen. Bei der Abzweigung zum Hoellensteinhaus trefen wir uns wieder, entscheiden dann aber, gleich direkt nach Wassergspreng abzusteigen. Fazit: Lohnende Vormittagstour, die bei jedem Wetter machbar ist.


Tourengänger: Leopold


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