Bivi und Uhu


Publiziert von Martina , 24. Januar 2007 um 23:10.

Region: Welt » Österreich » Nördliche Ostalpen » Totes Gebirge
Tour Datum:24 September 2006
Klettern Schwierigkeit: VI (UIAA-Skala)
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Ennstal Bundesstr(B146) von Liezen Richtung Stainach. Weiter Richtung Bad Aussee nach einigen 100 Metern links zur Ortschaft Untergrimming abzweigen. Bald nach der Orsteinfahrt großer Parkplatz.

Unterwegs mit Alex
Nachdem es am Vortag am Kalbling eiskalt und windig war, entschliessen wir uns zu einer Fahrt in niedrigere Regionen. Das Tote Gebirge bietet da viele interessante Möglichkeiten.
Die Wahl fällt schließlich auf Bivi und Uhu. Startpunkt ist der romantische Ort Pürrg.
Zustieg: Schwierig zu finden… zunächst folgen wir der Beschreibung im Führer. Tennisplatz, altes Schwimmbad, vorbei an einem Haus linkerhand, weiter zu großem Haus rechts. Dann der Markierung in den Wald folgen und bei einer kleinen Hütte unauffälligem Steig nach rechts folgen.
Dieser verliert sich dann im Wald, wir folgen Trittspuren und anderen Andeutungen… Irgendwann treffen wir auch auf einen verfallen Steinmann und gelangen zum Wandfuss, dort weiter unterhalb der Wände nach rechts zu Einstieg.
Die Kletterei ist abwechslungsreich und bewegt sich großteils in ausgezeichnetem Fels. Es warten Platten, Risse und in letzter SL eine wunderschöne Plattenrampe. Absolut nicht überlaufen, wir waren die einzigen weit und breit.
Die Absicherung ist mäßig, an den Schlüsselstellen (7) jedoch sehr gut und auch A0 machbar! Die BH wurden nach der Erstbegehung abgeschlagen und später wieder neu eingebohrt. Man sieht überall die Fragmente, die neuen BH sind an manchen Stellen ungünstig gesetzt.
Ich fand die Tour wunderschön, jedoch teilweise wirklich anspruchsvoll.
Der Abstieg ist eigentlich unschwierig über markierten Wanderweg. Nur den muss man mal finden... Wir steigen über steile, schrofige Waldstellen zuerst rechtshaltend und dann brutal aufwärts an. Und siehe da, aus Glück treffen wir auf den unscheinbaren kleinen Steig, der uns ins Tal hinab führt.
Unten auf den Wiesen muss man noch kurz eine Kuhheide queren. Und das führte dann zum letzten Abenteuer des Tages. Wir sahen die Kühe an, sie sahen uns an, und los gings. Die Kühe setzten sich allesamt sehr schnell in Bewegung und rannten hinter uns her. Ein Hechtsprung über den Elektrozaun brachte uns in Sicherheit...

Tourengänger: Martina

Galerie


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