Piz della Molera


Publiziert von ma90in94 , 27. Juni 2009 um 16:14.

Region: Welt » Schweiz » Graubünden » Misox
Tour Datum:22 Juni 2009
Wandern Schwierigkeit: T5 - anspruchsvolles Alpinwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: Gruppo Arbeola-Molera   CH-GR 
Zeitbedarf: 3:15
Aufstieg: 1300 m
Zufahrt zum Ankunftspunkt:Calancatal - Arvigo
Unterkunftmöglichkeiten:Alp Fora
Kartennummer:Grono

Mit der Seilbahn von Arvigo nach Braggio 1296 m. Automatischer Fahrbetrieb zu allen Zeiten.

Bei starkem Wind nur mit Hilfe des Machinisten. Automat nimmt auch Scheine. Preis 8 SFR retour

Auf bezeichnetem Weg in angenehmer Steigung zur Alp Fora 1844 m.

Hier auch Übernachtungsmöglichkeit. Weiter über Punkt 1971 m zur flachen Grathöhe

bei Punkt 2146 m. Zum Beginn des Westgrates und leicht, mal rechts mal links zu Punkt 2449 m.

Bald darauf in der Westflanke, Steinmänner helfen dabei, über Gras- und Felstufen

leicht ansteigend bis zu einer metallenen Schweizfahne mit zur Zeit

noch deponiertem Edelgipfelbuch. Habe einen Eintrag vorgenommen, Nachfolger sollen es doch mal zum Gipfel bringen.

Da ich keine Führerbeschreibung hatte, Band 4 daheim vergessen, bin ich schon bei der Fahne zur Grathöhe aufgestiegen um mich

zu orientieren. Aus Neugierde weiter dem Grat entlang, dann auf einem Band  in der Südflanke bis zu einer Rinne.

Diese leicht hinauf und in Kürze über die Südflanke zum Gipfel. Auf dem Band eine II-  Passage.Original, bei der Fahne weiter queren und erst in Gipfelfallinie hinauf. Alles in allem wenig Kletterei in nicht sehr steilem Gelände.Die Tessiner Schafe sind, wie fast immer auch schon da. Bei den Schafen fällt mir immer wieder eine Bemerkung von Brenna ein,„ welch kühne Kletterer die Tessiner Schafe sind“ , weiß aber nicht mehr in welchem Band ich das gelesen habe.Am Gipfel lungerten sie dann aber nicht herum. Auch dort ein Gipfelbuch, aber nur ein Behelf. Noch keine Eintragung 2009,auch sonst wird der Berg sparsam angenommen. Beide Bücher waren in einer sogenannten Gamelle. Der Begriff stand im unterenBuch bei der Fahne. Die Bezeichnung war mir neu. Hab mich schon immer gewundert woher diese Behältnisse eigentlich kommen.Wikipedia hat mich da nun aufgeklärt.

Ein schöner aussichtsreicher Aufstieg ohne Schwierigkeiten am Ende des Calancakammes.Beim Abstieg, bis auf 2000 m herunter schafften es heute einzelne Schneeschauer vom Rheinwald her mich von hinten zu überfallenEs war Nordföhn,die Sonne schien von einem leicht bewölkten Himmel und es war angenehm warm. Der Wind war erträglich.Heute keine weiteren Touristen gesichtet.

Der Juni ist mein Favoritenmonat.
Lange Tage, Blumen, Schnee zum abrutschen und aufsteigen wie’s beliebt, auch schön fürs Auge und für Fotos, noch wenig Leute unterwegs und Wasser läuft überall aus dem Berg, manche Bäche übertreiben es allderdings.


Tourengänger: ma90in94

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