Presseartikel zu einer Lawinennotruf-Panne


Publiziert von alpstein, 27. Februar 2009 um 14:33. Diese Seite wurde 356 mal angezeigt.

Die Unvernunft dieses Brettelartisten wäre mir jetzt keine Zeile wert, aber die Notrufepanne ist zum Schmunzeln ;-) Zum Glück ist alles gut gegangen.

Auszug aus der Online-Ausgabe des Südkuriers vom 27.02.2009

.........Wie berichtet, hatte der verschüttete Oliver Merlin zunächst eine Lufthöhle graben können, dann sein Handy noch unter der Lawine erreicht. Auf seinem Mobiltelefon wählte er nach eigenen Angaben die Notruf-Nummer 144. Dort erklärte ihm eine männliche Stimme, dass man für Lawinen nicht zuständig sei, er solle es doch bei der 140 - dem Bergrettungsnotruf - probieren. Dort wiederum habe man das Skigebiet „Golm" nicht gekannt, geht aus Merlins Schilderungen hervor. Erst die direkte Nummer der Pistenrettung, die Merlin auch gespeichert hatte, brachte den gewünschten Erfolg. Schon am Mittwoch vermuteten Einsatzkräfte, dass sich Merlins Handy am Außergolm in eine Tiroler Funkzelle eingeloggt haben könnte. Dort hätte sich aber die Rotkreuz-Leitstelle Landeck melden müssen. Auf Anfrage der "Vorarlberger Nachrichten" heißt es aus Tirol, zur fraglichen Zeit sei kein Notruf aus dem Montafon abgesetzt worden. „Aus dem Montafon erhalten wir so gut wie nie Notrufe, eher aus der Arlbergregion", schilderte der Leiter der Dienststelle. Allerorts wunderte man sich über die angeblich erteilte Auskunft, der Verschüttete solle die 140 anrufen...........
 
www.suedkurier.de/region/bodenseekreis-oberschwaben/vorarlberg/art372497,3656173



Kommentare (1)


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alpstein Pro hat gesagt: sorry,
Gesendet am 27. Februar 2009 um 16:03
habe übersehen, dass nur Bilder hier rein sollen, aber kurios ist das Vorkommnis auch


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