COVID-19: Current situation

Kilimanjaro - Lemosho Route


Published by rookie , 19 April 2014, 14h55.

Region: World » Tansania
Date of the hike:14 July 2013
Hiking grading: T3 - Difficult Mountain hike
Time: 8 days
Height gain: 4200 m 13776 ft.
Height loss: 4400 m 14432 ft.

Im Juli 2013 war es nach über 10 Jahren träumen und 3 weiteren Jahren mit ernsthaften Gedanken soweit - meine Mutter und ich wagten uns endlich an das Erlebnis Kilimanjaro. Nach ausgiebiger Recherche im Internet entschieden wir uns, den Kili über die Lemosho-Route zu erklimmen. Wir entdeckten dabei die sehr umfangreiche und witzig geschriebene Seite von Simon Habeck (http://www.5892meter.de/). Nach mehrmaligem Verschlingen seines Reiseberichts - den ich nebenbei jedem Neugierigen wärmstens empfehlen kann - nutzten wir sein Angebot und fragten ihn nach seinem Kontakt in Tansania. Nach einigen sehr netten und umgehend beantworteten Mails mit Valerian, dem Tourorganisator in Moshi war bereits alles Nötige geplant. 

Am 14. Juli um 21 Uhr starteten wir unsere Reise am Flughafen Zürich und flogen in die Nacht hinein in Richtung Afrika. Morgens um halb 6 Uhr landeten wir etwas zu früh auf dem beschaulichen Kilimanjaro Airport. Die Ankündigung der Flight Attendant, man würde den Gipfel des Kilis dann sehr gut sehen, es hätte überhaupt keine Wolken im Moment, bewahrheitete sich leider nicht, so war es bei der Landung doch noch stockdunkel. Nach dem Erledigen der Visa-Formalitäten (Visa by entry, ist günstiger als im vornherein zu beantragen) schauten wir uns nach unserem "Pick-Up Guy" um. Nachdem keines der über 20 Namensschilder vor dem Flughafen auf unseren Namen lautete, bot uns ein Einheimischer bereits nach wenigen Minuten seine Hilfe an.

Ali, der uns eigentlich mit Namensschild hätte empfangen sollen, verschlief natürlich just in dieser Nacht und kam eine Viertelstunde zu spät, was trotzdem aber noch fast pünktlich für afrikanische Verhältnisse war. Auf der Fahrt vom Flughafen nach Moshi begegneten wir unzähligen Kindern in verschiedensten Schuluniformen, die direkt zwischen Schnellstrasse und Maisfeldern auf dem Weg in die Schule waren. In Moshi angekommen warteten wir 15 Minuten bis wir in unser Zimmer begleitet wurden. Das Zimmer war sehr sauber und bot einen direkten Blick auf den Markt (eine der Attraktionen in Moshi). Nach einer kurzen Pause wagten wir die ersten Schritte durch die vollen Strassen von Moshi. In einer Art Strassencafé bestellte sich meine Mutter einen Chai, den sie schlussendlich selber aus der Thermoskanne raus lies und ich gönnte mir ein CocaCola. Beim Beobachten des lebhaften Strassengeschehens erkannte ich nach 10 Minuten ein mir bekanntes Gesicht. Valerian war gerade auf dem Weg in unser Hotel - wir hatten um 10 Uhr zum ersten Mal abgemacht. Wir begrüssten uns sehr herzlich und assen im Hotel Leopard gemeinsam zMorge. Kurz danach kam unser Guide Jamaica auch dazu und wir besprachen einige Details zur Tour und lernten uns alle kennen. Jamaica, der seit über 20 Jahren als Führer auf den Kilimanjaro geht, wollte dann noch unsere Ausrüstung kontrollieren. Spätestens dann wussten wir, wir haben hier einen seriösen Treffer gelandet. Er lobte unser Equipment, alles war "very well prepared". Beim Abendessen im Hotel Leopard lernten wir dann die Amerikaner Randy und Cole kennen. Die beiden US-Army Soldaten (einer war Offizier) hatten gerade ihren Urlaub und machten eine Rundreise durch Asien und Afrika. Sie waren am gleichen Tag vom Kili zurückgekommen, leider ohne glückliches Gipfelerlebnis. Sie buchten ihre Tour mit irgendeiner Agentur im Internet und erwischten so die falschen Leute, die es nun mal auch noch gibt. Ihr junger Guide übersprang mehrere Camps und so wurden die beiden auf ca. 4000 M. ü. M. höhenkrank und mussten umkehren.

1. Tag
Am 17. Juli ging es dann um 9 Uhr endlich los. Nachdem wir ins Hotel Kinderoko wechselten stand der Dalla Dalla (kleiner Minibus) mit der ganzen Crew schon 10 Minuten bevor wir abmachten im Hinterhof des Hotels. Jamaica stellte uns die ganze Crew vor und wir beteten zum ersten Mal zusammen im Kreis auf Suaheli. Auf dem Weg zur Tankstelle war die Crew noch sehr gesprächig, nachdem wir einen Kanister mit Kerosin zum Kochen füllten und leider keinen passenden Deckel dafür fanden, wurde es dann immer ruhiger (lag wohl an den Gasen). Im letzten Dorf vor dem Nationalpark kauften wir bei Metzger noch etwa 5kg Fleisch ein. Von Kühltruhe und Hygiene war beim Metzger nicht viel zu erkennen. Das Fleisch hing in ganzen Stücken an Haken an der Wand. Jamaica mit seiner ganzen Erfahrung nahm die Kuh genauer unter die Lupe und befand das Fleisch als gut. So landete dann der Klumpen in einer Einkaufstüte und fertig. Sehr abenteuerlich!
Weiter durch den Nationalpark zeigte sich dann das typische Bild von Afrika. Einzelne Bäume auf brauner Erde, endlose Felder und dann noch dieser unglaublich hohe Berg.
Beim ersten Gate fiel unser Dalla Dalla dann zum ersten Mal der Naturstrasse zum Opfer. Der platte Reifen war aber nach 5 Minuten bereits gewechselt und es konnte weiter gehen. Im Londorossi Gate waren wir die zweite Gruppe und mussten somit nicht lange warten, bis wir das gesamte Gepäck wiegen konnten. Der sehr strenge Ranger mit wichtigen Stock war da sehr penibel. Nachdem wir uns zum ersten Mal im Buch registrierten, kam eine weitere Gruppe an. Die 5 Personen hatten offensichtlich die Luxusvariante der Kilimanjarobesteigung gebucht, sie hatten nämlich einen Landrover für sich alleine und ein weitere Lastwagen voller Gepäck und etwa 20 Trägern. Wir fuhren ein wenig erstaunt weiter bis zum Startpunkt. Auf dem Weg dahin kaufte Jamaica noch von einem Bauern ein paar Karotten und Kartoffeln, frisch aus der Erde.
Beim Startpunkt auf ca. 1700 M.ü.M verschlangen wir zuerst unser vorzügliches Lunchpaket (Hamburger, Poulet, Pommes, Minibanane). Während die Crew das Gepäck unter sich aufteilte hiess es für meine Mutter und mich dann endlich zum ersten Mal die schweren Schuhe zu schnüren. Nach einem weiteren Gebet liefen wir los. Wir starteten ca. 2h Marschzeit unter dem "offiziellen" Startpunkt der Lemosho-Route. So mussten wir auf dem Waldweg einige Male den Jeeps der anderen Gruppen ausweichen. Auf den Weg zum Startpunkt wechselte dann auch schon zum ersten Mal die Klimazone, aus der Agrarzone kamen wir in den dichten Regenwald hinein. Vom Startpunkt bis zum ersten Camp führte ein ca. 1 Meter breiter Weg. Für mich persönlich war dieser Abschnitt der schönste. Es kam mir vor wie in einer Märchenlandschaft, und als wir dann noch die Affen in den Bäumen entdecken, war der Tag perfekt. Nach 4h gemütlichem Wandern kamen wir im Mti Mkubwa Camp auf 2750 M.ü.M. an. Unsere Träger, die uns auf dem Weg dahin alle überholten, hatten unser Zelt schon aufgestellt und so kamen wir gleich in den Genuss frischer Popcorn und Kaffee. In der Zeit bis zum Abendessen lernten wir dann die Namen unserer Crewmitglieder auswendig, ich etwas besser als meine Mutter, die noch 2-3 Tage brauchte bis sie dann auch alle einwandfrei draufhatte. Beim gemeinsamen Abendessen im Mannschafts/Kochzelt war alles noch sehr neu, jedoch war unsere junge Crew super gelaunt und lachte die ganze Zeit über die Witze von Jamaica. Nach dem sehr guten Essen von unserem Koch Melchior besprachen wir wie immer den nächsten Tag. Danach hiess es "Lala Salama" - Gute Nacht. Wir gingen in unsere Behausung für die nächsten 7 Tage und schliefen noch sehr gut auf dieser geringen Höhe.

2. Tag
Um 7:30 Uhr hörten wir zum ersten Mal Jamaicas "Morning Call". Nach einer kurzen Katzenwäsche mit aufgekochtem Wasser war unser privates Morgenessen schon bereit. Ich probierte zum ersten Mal Porridge, entschied mich dann aber doch für das Toastbrot. Auf dem Marsch ins Shira Camp 1 wurde der Wald dann immer tiefer und tiefer und bald waren nur noch etwa 2-3 Meter hohe Sträucher zu sehen. Plötzlich kamen wir an einigen Trägern vorbei, die sich am Wegrand hinsetzten. Wir fragten Jamaica, wieso diese hier eine Pause machten. Eine Erklärung brauchte es dann nicht, wir merkten, dass alle am Handy waren und an diesem bestimmten Punkt Gebrauch vom Empfang machten. Nach dem sehr steilen Aufstieg erblicken wir das eindrückliche Shiraplateau. Im Shira 1 auf 3500 M.ü.M. angekommen, war der Gipfel noch sehr sehr fern. Als die Sonne unterging, wurde es dann schnell sehr kühl und wir verkrochen uns in unseren Schlafsäcken.

3. Tag
Am nächsten Morgen warteten wir so lange im Zelt, bis die Sonne aufging. Als wir dann den ersten Blick aus den Zelt in die kalte Landschaft wagten, sahen wir, dass der Boden über die Nacht fror. Nachdem es dann etwas wärmer wurde, machten wir uns auf zum Shira Camp 2. Die Sträucher waren nun nur noch hüfthoch und wurden immer rarer. Nach einer Stunde kamen wir zum Simba Camp und danach zur "Rescue-Strasse", die ausschliesslich für Notfälle bestimmt ist. Nach etwa 5h kamen wir im steinigen Shira Camp 2 auf 3840 M.ü.M. an. Der harte Untergrund wurde durch eine neue und saubere Toilette entschädigt. Beim Registrieren in der Hütte des Rangers kamen wir zum ersten Mal in Kontakt mit der Höhenkrankheit. Zum Glück traf es nicht uns - ein Träger hatte es erwischt und er war kurz davor, mit einem Kollegen in ein Camp weiter unten abzusteigen. Nach dem Prinzip "Walk high - Sleep low" gingen wir dann um ca. 16:00 Uhr noch einige Höhenmeter weiter hinauf und verweilten dort eine halbe Stunde, bevor wir ein weiteres Mal in den Genuss von Melchiors Abendessen kamen.

4. Tag
Nach dem allmorgendlichen "Morning Call" von Jamaica liefen wir in der Sonne in Richtung Lavatower. Unser Weg kreuzte sich zum ersten Mal mit der Machame-Route und prompt kamen wir in Kontakt mit den ersten Osteuropäern mit Solarpanel auf dem Rucksack. In der Steinwüste hinauf zum Lavatower kam dann das bekannte "Pole Pole". Jamaica testete unsere Kondition dennoch ein wenig und so überholten wir zwei Gruppen hinauf zum 4600 M.ü.M. hohen Lavatower. Oben angekommen war der Atem dann doch sehr schwer und tief, aber ohne Kopfweh war alles "so far so good". Nach der Lunchpause und gleichzeitigen akklimatisieren gingen wir weiter zum Barranco Camp. Auf dem Weg dahin erzählte uns Jamaica, weshalb die am nächsten Tag bevorstehende Wand "Great Barranco Wall" hiess. So war es der Hund des Italienischen Doktor Paleto mit dem Namen "Barranco", der mit auf der Tour zum Kilimanjaro war. Nachdem der Hund mit seinem Herrchen die schwierige Wand überwunden hatte, entschied sich der Doktor Paleto, zur Ehre seines Hundes die Wand so zu benennen. Jamaica wusste diese Geschichte, da sein Vater, der auch schon als Guide auf den Kili unterwegs war mit Dr. Paleto die Lemosho-Route als erstes beging. Im Barranco Camp war dann schon sehr viel mehr los als in den vorherigen Camps, da hier einige Aufstiegsrouten zusammenkommen.

5. Tag
Am Tag zuvor mussten wir die Route durch die Great Barranco Wall noch erahnen, an diesem Morgen konnten wir uns das Rätseln ersparen. Als wir unsere Zelte zusammenpackten und uns in Richtung Wand aufmachten, war diese bereits völlig überlaufen und es bildete sich an etlichen Passagen Menschenstau. Die langjährige Erfahrung von Jamaica war hier wieder einmal Gold wert, so waren wir nicht mitten im Getümmel sondern konnten gemütlich am Ende der Menge in eigenem Tempo die wenigen Kletterpartien locker bewältigen. Oben angekommen, wurden wir durch ein wunderschönes Wolkenmeer und einer perfekten Stelle für ein Posieren mit dem Gipfel belohnt.
Auf dem weiterführenden Weg ins Karanga Hut 3930m.ü.M. war der Weg dann im Vergleich zu den Tagen zuvor ein "Highway". Als "Zückerli" dieses Abschnittes erwartet einem just vor dem Camp eine etwa 100m tiefe und sehr steile Schlucht. In Europa würde an dieser Stelle schon lange eine Hängebrücke erbaut, aber nicht so in Tansania. Nach einer kurzen Entspannung im Camp gingen wir auch an diesem Tag noch einige Meter in die Höhe um uns besser zu akklimatisieren.

6. Tag
Nun wurden wir langsam aber sicher nervös. Heute ging es ins Basislager Barafu auf 4600m.ü.M. Der Weg dahin verging wie im Flug, die Gedanken waren vielmehr bei der bevorstehenden Nacht und dem Gipfelaufstieg. Im Barafucamp angekommen, kamen wir zum ersten Mal in Kontakt mit erfolgreichen und gescheiterten Gipfelgängern, einige mit breiten Grinsen im Gesicht, andere weiss wie Kreide. Um in der folgenden Nacht die ersten Paar Meter des Gipfelpfads bereits zu kennen, stiegen wir am frühen Nachmittag auf ca. 4800m.ü.M hoch, tranken unseren Tee und besprachen das weitere Vorgehen. Zurück im Camp musste ich mich dann überwinden, nochmals etwas zu essen. Der Appetit war auf dieser Höhe nicht mehr wirklich da, trotzdem war es wichtig, einige Happen zu mir zu nehmen. Um ca. 17 Uhr verkrochen wir uns dann ins Zelt und versuchten ein wenig zu schlafen. Ich war jedoch so nervös, dass ich keine Minute schlafen konnte, ganz im Gegensatz zu meiner Mutter.

7. Tag/Summit Day
Nachdem ich stundenlang wach im Zelt lag kam dann endlich um 23 Uhr Jamaica und "weckte" uns auf. Wir gingen ins Mannschaftszelt, in dem unsere Jungs alle mit müdem Gesicht (sie kamen bis dahin nicht zum Schlafen) warteten, bis wir unsere letzte Mahlzeit vor dem Loslaufen zu uns nahmen. Um 23.30 Uhr liefen wir dann noch wenig eingepackt und ohne das Licht der Stirnlampe los. Dieses war deshalb nicht nötig, da ein prächtiger Vollmond genügend Licht spendete, um sicher Tritt zu finden.
Während dem Aufstieg ging der Blick immer wieder nach oben, da etliche Gruppen vor uns starteten und deren Stirnlampen als Orientierung dienten. Bald einmal war die Anstrengung und Höhe so hoch, dass ich nicht mehr unterscheiden konnte, ob die Lichter im Himmel nun Gruppen vor uns oder Sterne waren. Diese Erfahrung war unvergesslich. Auf dem Weg zum Stella Point, wurde es immer kälter und kälter und ich war froh um jedes zusätzliche Kleidungsstück, dass ich eingepackt hatte. Nach etwa der Hälfte der Strecke, fing ich an, die Höhe zu spüren. Eine leichte Übelkeit kam in mir auf, Jamaica riet mir jedoch, nichts dagegen zu nehmen und einfach ganz langsam weiterzugehen. Nach etwa 3 Stunden Gehen wie in Trance kamen wir um etwa 4 Uhr am Stella Point 5739m.ü.M. an. Die Erlösung nach dem unendlich langen und äusserst steilen Abschnitt endlich  angekommen zu sein war enorm. Am Stella Point waren viele andere Gruppen und machten wie wir ebenfalls eine Pause vor dem letzten Teil zum Gipfel.
In den 1 1/2 Stunden vom Stella Point zum Gipfel waren dann jegliche Schmerzen und Übelkeit vergessen. Durch die aufgehende Sonne wurde es immer heller, der Weg war überhaupt nicht mehr steil und nahezu alle entgegenkommenden Mitbesteiger halfen mit motivierenden Worten.

Und dann war es um 6 Uhr 45 am 23. Juli 2013 geschafft. Meine Mutter und ich standen auf dem höchsten Punkt in Afrika. 5895 Meter über dem Meeresspiegel bei aufgehender Sonne und Wolkenmeer. Der Moment war so perfekt, dass während der ganzen halben Stunde, die wir auf dem Gipfel waren unzählige Freudentränen flossen. Jamaica gratulierte uns beiden und hatte genauso wie wir eine riesige Freude, dass wir es geschafft hatten.

Beim Abstieg ins Barafu Camp kam unsere bergsteigerische Erfahrung aus der Schweiz zum Tragen. Der Untergrund war nun nicht mehr gefroren und so konnten wir in den Steinkieshängen wie im Schnee über den Boden gleiten. Nach 3 Stunden waren wir so bereits wieder im Camp und unsere Jungs erwarteten uns schon voller Vorfreude. Als sie uns entdeckten, kamen sie uns rennend entgegen, nahmen uns sämtliches Gepäck ab und meine Mutter wurde sogar die letzten paar Meter zum Zelt getragen.
Wir genossen danach zuerst einmal das von Melchior vorbereitete Mittagessen und nach 2 Stunden Schlafen verliessen wir das Barafu Camp schon wieder in Richtung Mweka Huts 3100m.ü.M. Der Abstieg war sehr angenehm, da mit jedem Meter die Luft besser wurde und es sich so wie von selbst lief.
Das letzte Camp erinnerte mich stark an einen Sardinienurlaub, das Waldstück sah genauso aus wie damals auf der Insel. Beim letzten Abendessen kam dann ein wenig Wehmut auf, unsere Gruppe war doch in den vergangenen Tagen eng zusammengewachsen.

8. Tag
Beim Abstieg ins Mweka Gate durften wir dann noch einmal die unglaubliche Schönheit des Urwaldes geniessen. Trotz Regen war auch diese Etappe voller Highlights und entschädigte für die Strapazen am Vortag. Im Mweka Gate angekommen, erhielten wir unsere Gipfelurkunde und bald kam auch schon unser Dalla Dalla um uns abzuholen. Auf dem Weg zurück in die Zivilisation entschieden wir uns, im nächsten Dorf noch ein gemeinsames Barbecue zu machen. Nach 8 Tagen in der Wildnis freuten sich alle auf ein gekühltes Getränk aus der Flasche und frisch grilliertem Fleisch mit Gurken. Obwohl das Restaurant auf den ersten Blick nicht danach aussah, war das servierte Essen wirklich schmackhaft.
Auf der weiteren Fahrt ins Hotel kamen wir noch an riesigen Tschibo-Kaffeplantagen, jätenden Häftlingen in orangen Overalls, WorldVision-Schulen und sämtlichen anderen Sehenswürdigkeiten vorbei.
Und nach dem emotionalen Verabschieden der Truppe und dem letzten gemeinsamen Gebet freute ich mich nur noch auf eines: Die erste Dusche nach 8 Tagen körperlicher Anstrengung!


So, geschafft. Ich hoffe dir hat mein Bericht gefallen.

Wenn du Fragen für deine Reise nach Tansania hast oder gerne ebenfalls mit Jamaica den Kili besteigen möchtest, helfe ich sehr sehr gerne weiter. Unter ma.pastore@yahoo.de bin ich immer erreichbar.

Mattia

Hike partners: rookie


Gallery


Slideshow Open in a new window · Open in this window


Post a comment»