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Inishmore


Published by his , 31 July 2013, 20h11.

Region: World » Irland » County Galway
Date of the hike: 6 July 2013
Hiking grading: T1 - Valley hike
Mountain-bike grading: F - Easy
Waypoints:
Geo-Tags: IRL 
Time: 4:00
Access to start point:Fährhafen Rossaveael ca. 30 km westlich von Galway über Küstenstraße zu erreichen, ausreichend Parkplätze (kostenpflichtig)
Accommodation:B&B, Camping in Galway/Salthill
Maps:Rother Wanderführer Irland, Tour 26

Als größte der Aran Inseln ist Inishmore die geologische Fortsetzung des Burren im Atlantik vor der Westküste Irlands in der Galway Bay. Wir haben am Vortag dem Burren einen Besuch abgestattet und wollen uns heute diese Karstlandschaft auf der Insel Inishmore anschauen.

Start ist in Rossaveael mit einer Schnellfähre nach Inishmore. Am Parkplatz gibt es einen Kiosk in dem man ein Fährticket inkl. retour für 25 EUR erwerben kann. Man sollte darauf achten das die Retourzeit nicht zu knapp bemessen ist. Der Andrang an dem Fähranleger ist groß und das Boot ist voll bis auf den letzten Platz. Auch bei Irländern ist diese Insel als Ausflugsziel sehr beliebt. Das Wetter ist heute typisch irisch und demzufolge wird die knapp einstündige Überfahrt zu einem eindrucksvollen Erlebnis. Trotz hoher Geschwindigkeit des Fährbootes, werden alle Wellen ausgefahren.

Die Insel ist zwar nur 3 mal 14 km groß, man könnte zu Fuß da an einem Tag vieles erkunden. Wir haben uns nach der Ankunft aber für eine Tour mit Fahrrad entschieden. Damit wird die Erkundung in dem für uns engen Zeitfenster an einem Tag entspannter. Das Fahrradverleihangebot ist hier riesig und kostet 10 EUR pro Tag und Rad. Man kann alle Fahrradtypen bis hin zum Tandem mit Anhänger ausleihen. Zudem ist der technische Zustand dieser sehr gut, was bei dem Gefälle bis zu 120m auf der Insel auch wichtig ist.

Wir beginne unser Roundtour in dem Hafenort Kilronan an der Nordküset Richtung Westen. Man fährt dabei in Küstennähe entlang und kann dabei Seevögel und eine Seehundkolonie auf einer Sandbank beobachten. Nach ca. 5 km taucht der Fahrradparkplatz am Informationszentrum des bronzezeitliches Fort Dun Aengus auf. Dort kann man das Fahrrad parken. Abschließen ist nicht nötig, man sollte sich aber sein Fahrrad merken, da es viele baugleiche auf der Insel gibt. Wer Dun Aengus besichtigen möchte muss hier den Eintritt entrichten. Dann geht es anfangs auf gutem Weg, später über grobe Steinplatten bergauf und man betritt durch eine steineren Ringwall das Fort. Von hier hat man gute Sicht über die gesamte Insel. Im Innenbereich des Fort fällt ein Teil steil 80m zum Atlantik ab, da ist Vorsicht geboten.

Für den Rückweg zum Fähranleger kann man die Südküste nutzen. Man fährt ein auf der Hauptstraße zurück Richtung Kilronan und biegt bei nächster Gelegenheit auf eine schmale Asphaltstraße nach Süden ein. Weiter geht es zwischen einigen Gehöften an der Südküste. Hier wird die Straße zum Schotterweg und steigt um etliche Höhenmeter an. Man erkennt links den höchsten Punkt der Insel, einen Leuchtturm. Natürlich wollte ich dahin, was mir aber nach einigen Versuchen nicht gelungen ist, da es hier ein Gewirr von Wegen zwischen hohen Steinmauern gibt und diese Wege auch nicht immer fahrradtauglich sind. Letztendlich beschließe ich diese Versuche aufzugeben und lasse mich nach Kilrona bergab ausrollen. Da wir noch etwas Zeit haben, machen wir noch eine Stippvisite in den östlichen Teil der Insel. Leider reicht die Zeit dann doch nicht, um die kleinste Kirche Irlands aufzusuchen.

Auf der Rückfahrt mit dem Schiff nach Rossaveael geniessen wir letztmalig das typisch irische Wetter. Wir wissen da noch nicht, das die nächsten 10 Tage ein Hoch Irland heimsuchen wird. Inishmore ist eine Insel die man gut zu Fuß oder noch besser mit dem Fahrrad erkunden kann.


Hike partners: his


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