Zum Laut Tinggal – eine gescheiterte Expedition


Published by Saigoner , 19 November 2015, 09h30.

Region: World » Indonesien » Sumatra » West Sumatra
Date of the hike:10 May 1987
Hiking grading: T3 - Difficult Mountain hike
Waypoints:
Geo-Tags: RI 
Time: 4 days
Height gain: 900 m 2952 ft.
Height loss: 900 m 2952 ft.
Access to start point:Motorrad
Access to end point:Motorrad
Accommodation:Bauernhaus und Zelt

Die meisten Artikel in diesem Forum handeln von Touren der letzten zehn Jahre oder so, aber hier schreibe ich von einer Tour, die schon ziemlich lange zurück liegt: 1987. Ich arbeitete damals in West Sumatra, also in der indonesischen Provinz, die zu beiden Seiten des Äquators an Sumatra´s Westküste liegt. Hier liegt auch der mittlere Abschnitt des Gebirges, das sich an der gesamten Westküste entlangzieht und auf Indonesisch „Bukit Barisan“ genannt wird. Es ist ein Faltengebirge mit zahlreichen Vulkanen und Kraterseen. Sein höchster Gipfel ist 3800m hoch, aber die meisten haben nur knapp 3000m. Einige davon habe ich in den Achtziger-Jahren bestiegen. Davon will ich später noch mehr berichten.

Als eine ganz besondere Herausforderung erschien mir aber immer, einen sehr abgelegenen alten vulkanischen Kratersee in den Bergen zu erreichen. Er wird „Laut Tinggal“ genannt, da bedeutet so viel wie „das zurückgebliebene Meer“. Dieser Kratersee liegt fast unzugänglich im Dschungel auf etwa 1900m Höhe. Ich hatte ihn auf Luftbildern und daraus hergestellten topografischen Karten gesehen; Google Earth und dergl. war ja damals noch völlige Utopie. Heutzutage kann aber jeder diesen Kratersee ausmachen; er liegt auf 0°28'30"N und 99°39'45"E, also ganz knapp nördlich des Äquators.

Ich hatte damals schon einige Erfahrung im Trekken durch den weglosen Dschungel und schätzte, daß man den See wohl in etwa zwei Tagen erreichen könnte, ausgehend vom nächstgelegenen Dorf, südöstlich des Sees. So ging es an die Vorbereitung. Ich konnte meinen Kollegen Bernd dafür begeistern, sich an dieser Expedition zu beteiligen; mit allen Risiken, die ein Trek in einen völlig unbekannten Bereich tropischen Regenwalds damals mit sich brachte. In den Achtziger-Jahren war diese ganze Region noch sehr wenig entwickelt, wild und urtümlich, gerade erst erschlossen durch die erste vernünftige Asphaltstraße (die übrigens durch deutsche Entwicklungszusammenarbeit zustande gekommen war).

Die Expedition begann damit, daß wir mit einem Jeep in die Nähe des Berges fuhren und uns dann mit Motorrädern in das genannte Dorf (Situak) bringen ließen. Ihr seht es auf dem Satellitenbild auf 0°22'52"N und 99°35'15"E. Damals war diese Fahrt an sich schon ein kleines Abenteuer; die gute Straße, die ihr auf dem modernen Satellitenbild seht, existierte 1987 natürlich noch nicht. Bei schlechtem Wetter war der Weg eigentlich nur noch zu Fuß begehbar und selbst mit einem Geländemotorrad nur schwer zu befahren.

In Situak übernachteten wir im Haus des Bürgermeisters auf dem Holzfußboden, denn es gab natürlich keinerlei gewerbliche Unterkunft. Das war aber OK; denn wir hatten selbstredend Matten mitgebracht (und natürlich auch ein Zelt). In Situak heuerten wir auch vier Leute an, die uns auf diesem geplanten Dschungeltrek begleiten sollten. Das hatten wir nicht vorab tun können, denn es gab ja kein Telefon oder sonstige Möglichkeit der Telekommunikation. Unter den Dorfbewohnern gab es durchaus welche, die schon des öfteren in diesem Bereich des Dschungels gewesen waren: zum Sammeln von Waldprodukten, insbesondere von Rotan (auf diese Pflanze komme ich noch zu sprechen). Wir einigten uns also auf eine Vier-Tage-Expedition. Wir nahmen einen Sack Reis mit, Trockenfisch, Chilisoße, Tee, Kochgeschirr und Feuerzeug. Unsere Leute packten ein paar Plastikplanen ein, um daraus eine primitive Hütte zum Schlafen zu bauen, und vergaßen natürlich auch nicht das Allerwichtigste: ihre Macheten.

So ging es dann am folgenden Tag los. Wir marschierten erst in nordöstlicher Richtung durch die Felder. Heute sind in diesem Bereich Ölpalmpflanzungen und gute Fahrwege, damals waren es nur Felder von Bergreis und kleine Fußpfade, auf denen wir nicht schneller voran kamen als vielleicht 2km pro Stunde.

So erreichten wir nach etwa zwei Stunden einen Fluß, über den es natürlich keinen Steg gab. Wer hätte auch im Dschungel von Sumatra einen Steg für die Herren Wanderer aus Deutschland bauen sollen? So hieß es: Schuhe und Hosen aus (das Wasser war knapp einen Meter tief) – und durch!

Die Flußdurchquerung muß auf etwa 0°24'58"N und 99°35'53"E gewesen sein. Mittlerweile gibt es über diesen Fluß eine kleine Brücke, gebaut zum Abtransport der Palmölfrüchte, die mittlerweile auch auf der dorf-abgelegenen Seite des Flusses angebaut werden; ihr seht diese Brücke auf 0°25'23"N und 99°36'35"E.

Wenn ihr jetzt auf das Satellitenbild schaut, denkt ihr bestimmt, daß es von dieser Flußdurchquerung bis zum Laut Tinggal eine relativ kurze Wanderung sein müßte. Das täuscht aber sehr. Lest weiter!

Wir marschierten noch ein ganze Weile durch Trockenfelder. Nach wohl rund weiteren zwei Stunden Marsch betraten wir dann den Primärwald, also den noch fast völlig ungestörten tropischen Regenwald, der damals wohl noch weiter den Hang herunter reichte als heute. Allerdings kamen wir nicht sehr weit, denn es fing bald an zu regnen. Zwar ist die Haupt-Regenzeit in Sumatra von Oktober bis April, und wir waren im Mai unterwegs, aber in diesem Bereich Indonesiens muß man immer mit Regen rechnen, und so begann es denn auch. Es mag etwa 14 Uhr gewesen sein. „Regen“ ist eigentlich nicht der richtige Ausdruck, denn ein Tropenregen ist in den meisten Fällen eher ein „Gießen“. In den ersten paar Minuten hält das Blätterdach den Guß noch zurück, aber dann kommt er eben doch. In großer Eile suchten wir in diesem hängigen Gelände nach einer einigermaßen flachen Stelle und fanden auch eine, auf der wir unser Zelt aufstellen konnten. Unsere Leute hackten mit ihren Macheten schnell ein paar junge Schößlinge ab und bauten daraus mit der Geschwindigkeit der geübten Waldläufer ein einfaches Gestell, über das sie ihre Plastikplanne spannen konnten. Damit waren die Unterkünfte für die Nacht fertig.

Am Spätnachmittag kochten unsere Leute im Regen einen Topf Reis, und wir aßen diesen, gewürzt mit Chilisoße und Trockenfisch, als Abendessen. Anschließend konnten wir nichts weiter tun als ins Zelt kriechen und dort dem Regen lauschen.

Ihr glaubt gar nicht, wie dunkel es auf dem Boden des Dschungels ist. Das dichte Blätterdach läßt kaum Licht durch. So wachten wir am nächsten Morgen wohl erst etwa um 7 Uhr auf. Unsere Leute hatten wieder einen Topf Reis gekocht, und diesen, gewürzt mit Chilisoße und Trockenfisch, aßen wir zum Frühstück. Dann bauten wir, so rasch wir konnten, das Lager ab und gingen weiter.

Am Morgen des zweiten Tages gab es zum Frühstück einen Topf Reis, gewürzt mit Chilisoße und Trockenfisch. Dann ging es weiter.

Im Primärwald kommt man eigentlich ganz gut voran; er ist keineswegs so undurchdringlich, wie der kleine Moritz das vielleicht von seinen Eltern erzählt bekommt. Im Dämmerlicht unter dem dichten Blätterdach versuchen die jungen Pflanzen, so schnell wie möglich nach oben zu wachsen und treiben dabei kaum nach den Seiten aus. So kann der Waldläufer zwischen diesen „Stangen“, die selten dichter stehen als im Ein-Meter-Abstand, ganz gut durch gehen. Aufgehalten wurden wir allerdings von dem sehr rutschigen Boden: der Lehm war vom Regen der vergangenen Nacht (oder vergangenen Nächte) natürlich noch glitschiger geworden, als er mit Sicherheit ohnehin schon war. Unsere Leute, eben geübte und erfahrene Waldläufer, bewegten sich allerdings in ihren billigen Gummischlappen wesentlich sicherer als Bernd in seinen Sportschuhen und ich in meinen Bergstiefeln, trotz der tollen Profilsohle.

Erstaunlicherweise erinnere ich mich nicht an größere Probleme mit Blutegeln, die den Urwald in dieser Höhenlage (300-1500m) eigentlich zu Tausenden bevölkern sollten. Ebenso habe ich auf dieser Tour (und auch den anderen im Dschungel von Sumatra) kaum Tiere gesehen. Allenfalls hört man sie. In den Morgenstunden vernahmen wir regelmäßig die klangvollen Rufe der Siamang-Affen (größeren Verwandten der Gibbons, die ihr aus dem Zoo kennt). Hin und wieder hörten wir im oder über dem Blätterdach das Geräusch der schwerfällig-langsamen Flügelschläge von Nashorn-Vögeln. Das war eigentlich schon fast alles, abgesehen vom Zirpen verschiedener Zikadenarten.

Im Laufe des Vormittags kamen wir mit zunehmendem Höhengewinn recht schnell wieder aus dem Primärwald heraus. Es wurde lichter, und damit begann das Elend. Wo das dichte Blätterdach fehlt, wachsen in Bodennähe Tausende von Pflanzen, und diese bildeten in diesem Bereich das allerschlimmste Dickicht, das ich in meinem ganzen Leben gesehen habe. Wir alle hackten mit aller Kraft mit unseren Macheten. Dennoch war kaum ein Durchkommen. Sich einfach hindurch zu drängen, war auch keine Option, denn dieses Dickicht bestand ganz und gar aus dornen- und hakenbewehrten Pflanzen, an denen Kleidung, Kopfbedeckung und Rucksäcke ständig hängen blieben. Und ich sage euch: diese Widerhaken waren sehr belastungsfähig, und wenn man nicht seine ganzen Sachen zerfetzen wollte, mußte man immer wieder erst leicht zurück gehen, um sich „auszuhaken“. Nicht nur Rucksäcke, Klamotten und Kopfbedeckung blieben ständig hängen, auch unsere Gesichter und Arme waren voller blutiger Kratzer. Es war einfach furchtbar, und wir kamen pro Stunde wohl kaum ein paar hundert Meter voran.

Diese meisten dieser Pflanzen gehören zur großen Familie der Palmen, wie auch der Rotan. Diese Palmenarten bilden selbst keine tragfähigen Stämme, sondern nur lange Schößlinge, die aber an der Unterseite kräftige Widerhaken besitzen. Mit diesen Widerhaken verankern sie sich an irgendwelchen festeren Pflanzen und ranken sich dann, buchstäblich „Zug um Zug“, an jenen empor in die lichteren Höhen. Diese langen Schößlinge sind sehr faserig und elastisch, weswegen man aus Rotan ja auch ganz gute Möbel bauen kann, vor allem Sessel, Sofas und dergl., für die das Material gebogen wird. Alles gut und schön, aber für den Trekker ist ein solches Dickicht die Hölle.

Zu allem Überfluß begann es wiederum bald nach Mittag zu gießen. Und wir hatten kein Blätterdach mehr über uns! Die Suche nach einem auch nur einigermaßen akzeptablen Platz für unser Camp gestaltete sich schwierig und zeitraubend, und so waren wir bis auf die Haut klatschnaß, bevor unser Camp stand.

GPS gab es ja noch nicht, und ich hatte nur meinen barometrischen Höhenmesser, um ungefähr abzuschätzen, was unsere Position sein könnte. Allem Anschein nach waren wir noch reichlich weit vom Laut Tinggal entfernt, wobei „reichlich“ natürlich an unserem total mickerigen „Marsch“-Tempo gemessen werden mußte.

Wir waren nun zwei Tage unterwegs gewesen und hatten, logischerweise, etwa die Hälfte unseres mitgebrachten Proviants verbraucht. Nach meiner Schätzung hätten wir aber mindestens einen weiteren Tag bis zum Laut Tinggal gebraucht, so daß aus der Vier-Tage-Expedition eine Sechs-Tage-Expedition geworden wäre (dabei die letzten beiden Tage ohne Essen - hmmm ...).

Wir berieten uns und kamen zu dem Schluß, daß wir die Expeditionen wohl ohne den gewünschten Erfolg abbrechen mußten. Das Laut Tinggal war einfach noch zu weit entfernt. Meine guten Leder-Bergstiefel waren mittlerweile total durchgeweicht. Theoretisch waren sie „wasserfest“, aber wenn einem, fast wie in der Dusche, das Wasser am Körper herab rinnt und von innen in die Stiefel läuft, dann verliert der Begriff „wasserfest“ seinen Sinn.

Eine gewisse Ironie lag darin, daß auch unser Trinkwasser knapp wurde. Zwar hörten wir in der Ferne einen Bach rauschen, aber weiß Gott, wie lange wir gebraucht hätten, um den zu erreichen (wie gesagt, man kam in diesem Dickicht ja kaum ein paar hundert Meter pro Stunde vorwärts). So sammelten wir das Regenwasser, das von den Blättern herab lief. Zum Abendessen gab es einen Topf Reis, gewürzt mit Chilisoße und Trockenfisch.

Auch am dritten Tag war es morgens erst einmal einigermaßen trocken. So konnten wir vor der Umkehr wenigstens noch ein Erinnerungsfoto von unserem Camp und unserer Mannschaft machen. Zum Frühstück gab es einen Topf Reis, gewürzt mit Chilisoße und Trockenfisch. Dann traten wir den Rückweg an. Durch das dichte Gestrüpp behindert, kamen wir bergab nicht viel schneller voran als bergauf, aber um die Mittagszeit dieses dritten Tages hatten wir doch wieder den Wald erreicht.

Ihr könnt sicher erraten, was kurz danach passierte. Richtig: es begann zu gießen. Die relativ flache Stelle, an der wir am ersten Tag unser Zelt aufgebaut hatten, fanden wir nicht wieder, obwohl wir eigentlich den gleichen Weg zurück gingen. So blieb uns nichts anderes übrig, als ein Notcamp aufzuschlagen. Unsere Männer waren geschickt wie immer: rasch schlugen sie ein paar junge Stangen ab, sorgten dafür, daß in rund 1,50m Höhe Astgabeln waren, legten dort hinein eine Firststange und warfen dann eine Plastikplane über dieses „Gerüst“. Dann kochten sie das Abendessen: einen Topf Reis, gewürzt mit Chilisoße und Trockenfisch.

Zum Schlafen breiteten wir unter dem Plastikdach nur unsere Matten aus. Allerdings wären wir auf dem hängigen Gelände natürlich ständig auf diesen Matten herunter und damit aus dem Schutz des Plastikdaches heraus gerutscht. So hackten unsere Leute ein paar Holzpflöcke ab, zwei Stücke pro Person, und rammten diese in den weichen Boden. Darauf stellten wir dann unsere Füße und blieben so die Nacht durch im Trockenen. „Trocken“ ist hierbei relativ zu verstehen, denn erstens waren unsere gesamten Klamotten naß, und zweitens herrscht im regennassen Dschungel eine Luftfeuchtigkeit von schätzungsweise 90%. Dennoch kamen wir irgendwo durch die Nacht.

Am vierten Tag, nach einem Frühstück von Reis, wie üblich gewürzt mit Chilisoße und Trockenfisch, gingen wir dann weiter durch den Wald hinunter. Einer unserer Waldläufer schlug eine Liane ab, und wir tranken das daraus in erstaunlicher Menge heraus laufende Wasser. Meine Lederstiefel waren naß und sauschwer geworden, alle meine Socken waren naß, und die Haut meiner Füße war aufgeweicht. Bernd und ich schleppten uns nur noch dahin, immer wieder ausrutschend. Unseren Waldläufern ging es aber nicht schlecht: sie marschierten in ihren billigen Gummischlappen ganz erstaunlich sicher. Übung macht eben den Meister.

Den oben genannten Fluß mußten wir natürlich auch auf dem Rückweg wieder durchqueren, und dann ging es durch die Felder zurück ins Dorf Situak. Dort angekommen, war ich total geschafft. Meine schönen deutschen Bergstiefel, die sich in den Hohen Tauern so bewährt hatten, begannen sich aufzulösen, und ich ließ sie daher im Dorf zurück.

Wie genau wir dann weiter kamen, ist meiner Erinnerung mittlerweile entfallen, aber irgendwie erreichten wir natürlich wieder die Zivilisation: erst die Hauptstraße in der Küstenebene, dann unsere Projekt-Feldstation, etwa zwei Autostunden entfernt, und später die Provinzhauptstadt Padang.

Eine bebilderte Version dieses Berichts findet ihr auf
https://www.outdoorseiten.net/forum/showthread.php/84140-ID-Zum-Laut-Tinggal-%C2%96-eine-gescheiterte-Expedition


EPILOG

Bernd´s und meine Expedition zum Laut Tinggal war also eindeutig gescheitert. Irgendwie könnte ich sagen, es wäre die schlimmste Tour meines Lebens gewesen (bisher jedenfalls), aber irgendwie war es in seiner ganzen Irre auch ein tolles Erlebnis, und ich habe viel davon gelernt für meine darauffolgenden Dschungeltreks.

Die Anstrengungen anderer, das Laut Tinggal zu erreichen, wurden durch unser Scheitern aber erst richtig angestachelt – das ist ja oft so im Leben. Einige Monate später machte sich ein anderer Deutscher (Jochen) auf, um als Voraus¬-Trupp für eine größere Gruppe einen Weg zu schlagen. Er kam natürlich an das gleiche Dickicht wie wir und schlug dort sein Camp auf. Anschließend begann er, einen Pfad durch das Dickicht zu hacken. Er hackte und hackte und hackte, acht Stunden lang. Dann war es Nachmittag, und er kehrte wieder in sein Camp zurück. Dieses erreichte er auch in rund 15 Minuten. Er war also mit seinem ganzen achtstündigen Hacken wohl kaum einen Kilometer voran gekommen!

Trotz aller Widrigkeiten erreichte eine andere Truppe im folgenden Jahr das Laut Tinggal und machte Fotos dort. Das Laut Tinggal wird überragt von einem Kraterrand, auf dessen höchstem Punkt die Reste eines trigonometrischen Punktes aus der holländischen Kolonialzeit zu finden sind (oder jedenfalls damals waren). Die Holländer hatten sich also schon in den Dreißigerjahren bis dorthin durchgeschlagen – alle Achtung! Im Internet findet ihr einige (wenige) weitere Fotos vom Laut Tinggal.

Laut Internetquellen lebt in Indonesien übrigens ein älterer Deutscher, der von sich behauptet, er sei der einzige noch lebende Weiße, der das Laut Tinggal gesehen hätte. Das ist aber Aufschneiderei.

Hike partners: Saigoner


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