Willkommen


Published by Nyn, 1 June 2020, 21h47. This page has been displayed 726 times.

Willkommen bei Bäume und Wurzeln!



Comments (15)


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Hoppla2020 says: Mögliche Beiträge von "Laien"
Sent 2 June 2020, 10h21
Ist vielleicht etwas of the topic:
Es gibt mitterweile viele Möglichkeiten, ohne grossen Aufwand und Fachwissen zu wissenschaftlichen Themen, gerade im Umwelt- und Klimaschutz beizutragen. Das nennt sich "citizen science".

Hier die Links:
CH: /www.schweiz-forscht.ch
D: /www.buergerschaffenwissen.de/projekte
A: /www.citizen-science.at/
EU: /ecsa.citizen-science.net/

Es lohnt sich wirklich, die Projekte genau anzusehen und sich zu überlegen, ob man nicht auch auf Wanderungen o. Spaziergängen einen wertvollen Beitrag leisten kann.

Beste Grüsse, Thomas




Nyn says: RE:Mögliche Beiträge von "Laien"
Sent 2 June 2020, 10h45
Danke für diese Links, Thomas
Ich schau da gern mal rein!

Das ist übrigens der wichtige Teil einer der Ideen mit dieser Comm, die ich gerne umsetzen möchte: Mit euer aller Hilfe eine exemplarische Linksammlung zu diesem Umfeld aufzubauen und den Interessierten anzubieten.

Über die Form mache ich mir dann noch Gedanken.

Sputnik Pro says: Baumfotos (Bestimmungshilfe)
Sent 2 June 2020, 14h20
Hallo Nyn,

Vielleicht kann ich bei der Bestimmung von Bäumen helfen. Dazu habe ich gerade etliche Fotolinks zur Community hochgeladen, und es kommen noch mehr später wenn ich einige freie Minuten habe.

Gruss, Sputnik

Nyn says: RE:Baumfotos (Bestimmungshilfe)
Sent 2 June 2020, 15h33
Super, Danke Dir

Schubi says:
Sent 2 June 2020, 17h39
Schöne Idee!
Ich nutze zur Pflanzenbestimmung unterwegs übrigens meist die sehr gut druchdachte App von PlanNet. Dahinter steht auch ein Non-Profit Projekt. Man kann Identifizierungen damit auch ohne Account/Registrierungen durchführen. Netzempfang ist natürlich Voraussetzung, deswegen ist die Bestimmung vor Ort in einem tiefen Tal nicht immer so spontan möglich. Das Prinzip hinter der Identifikation ist ein Abgleich eines Bildes, das man hochlädt (es wird davor stark komprimiert) mit Bildern einer botanischen Foto-Datenbank. Das dann erscheinenende Identifikations-Ergebnis ist eine Art Rangliste von Vorschlägen, die zum hochgeladenen Bild "passen", geordnet nach Wahrscheinlichkeits-Prozent. Mit einem Klick ist man dann auch bei zugehörigen Wikipedia-Eintag für weitere Pflanzen-Infos. Je näher man beim Fotografieren mit dem Smartphone "rangeht" (wahlweise Blüte/Blatt/Frucht/Rinde/Wuchsform) desto besser sind die Vorschlags-Ergebnisse.
Die App ist kostenlos, aber die Betreiber des Projekts freuen sich natürlich über Spenden. Auch in Schulen wird die App inzwischen gerne empfohlen/eingesetzt.

Nyn says: RE:PlantNet
Sent 2 June 2020, 17h54
Danke dir, schubi
Echt schon krass, was es heutzutage alles gibt.
Mobil bin ich da nicht bei der Bestimmung, habe nicht mal ein Smartphone^^
Mir macht es auch Freude, mich zuHause in Ruhe hinzusetzen und anhand von der ein oder anderen Seite im Netz oder mit Hilfe erfahrenerer Freunde herauszukriegen, was ich denn da nun erspäht und abgelichtet habe.

Schubi says: RE:PlantNet
Sent 2 June 2020, 22h24
Gerne!
Du kannst natürlich alle Funktionen von PlantNet auch ganz normal im Browser deines Rechner haben, und deine Foto-Ausbeute halt mit BilderUpload dann bequem zuhause bestimmen: klick bzw. klack

Sent 2 June 2020, 21h44
Die Schauspielerin Judi Dench liebt seit ihrer Kindheit Bäume. Nun im hohen Alter wollte sie viel mehr über sie erfahren. Dazu verhalfen ihr verschiedene Wissenschaftler. Einiges ist in der von SRF Gestern ausgestrahleten Dokumentation zu erfahren. Sehr empfehlrnswert.

Einiges Wissen über Bäume habe ich mir lose über Jahre angeeignet, und nun interessantes dazu gelernt.

Leider fand ich keinen direkten Link. Heute ist der Beitrag noch hier auf der ersten Seite zu finden.

silberhorn says: RE:
Sent 2 June 2020, 22h11
Titel: Judi Dench - Meine Liebe zu Bäumen.

Nyn says: RE:
Sent 5 June 2020, 19h00
Danke silberhorn

silberhorn says: RE:
Sent 6 June 2020, 11h24
Dem Innenleben eines Baumes zuzuhören fand ich genau so fasziniend wie dem Innenleben eines Gletschers.

Schubi says:
Sent 5 June 2020, 13h28
Interessantes zum Thema (aus der heutigen Süddeutschen): Es geht um die Frage, ob naturnaher Wald (im Sinne von "keine Eingriffe durch den Menschen mehr") immer der Weisheit letzter Schluss ist, aufgezeigt am Beispiel Weltenburg Enge, deren Mischwälder über Jahrhunderte wohl erst durch Beforstung entstand.
Als wanderbegeisterter Natuliebhaber (was sicher für alle Hikr zutrifft) geht man ja tendenziell auch erstmal davon aus, dass Bannwälder im Sinne von Authentizität und ursprünglicher Natur ja schon das Sinnvollste sind. Aber an dem Beispiel aus der SZ sieht man mal, wie man da differenzieren muss. Ein analoges Beispiel aus dem Schwarzwald ist der Grindenschwarzwald, den ich bei meine Touren so mag. Er entstand durch Rodung und Beweidung von Hochflächen, auf dene sich im Verlauf der Jahrhunderte dann dadurch eine sehr beachtliche Vielfalt in Fauna und Flora entwickelte, oft auch mit Hochmooren.
Lange Rede, kurzer Sinn: ich finde es gut und wichtig, wenn bei geplanten Naturschutzmassnahmen auch die Vorgeschichte der Landschaft miteinbezogen wird. Aber die Abwägung zwischen "einfach wachsen lassen" und "gezielt eingreifen" kann schon ein ganz schönes Politikum werden.
Kennt ihr andere Beispiele?

Nyn says: RE: Eingreifen
Sent 5 June 2020, 16h14
Danke für die Info, Schubi

Ja, ich kenne etliche Beispiele. Das inzwischen Biosphärenreservat Schwäbische Alb ist ja eigentlich ursprünglich komplett bewaldet gewesen und nur durch teilweise Rodung und Kultivierung von Flächen (Land- und Forstwirtschaft) überhaupt so vielfältig geworden, wie es heute ist. Würde man das einfach alles "lassen", würde alles wieder zuwachsen, verbuschen.

Konkret kenne ich z.B ein Magerrasen-Biotop bei Schopfloch, die nur gezieltes Bemähen (nach dem Aussamen der Pflanzen dort) und ebenso gezieltes Offenhalten der Raine (Heckenpflege) die einzigartige Artenvielfalt erhalten kann.

Es gilt tatsächlich immer abzuwägen: Wo greife ich wieviel ein. Das ist nicht leicht zu beantworten.
Ich denke, beides sollte parallel nebeneinander stehen bleiben - sowohl Bereiche, in denen gar nicht (mehr) eingegriffen wird, als auch Bereiche, wo man durch gezielte Maßnahmen einen gewissen Stand versucht zu erzeugen, bzw diesen so schonend als möglich zu erhalten.

Schubi says: RE: Eingreifen
Sent 7 June 2020, 19h34
Sehe ich absolut genauso. Die Kunst liegt wohl echt darin, beide Ansätz gegenseitig abzuwägen.
Dass sich "zwei Fronten" bilden, wie im o.g. Beispiel, ist vllt. auch gar nicht soo oft der Fall.
Viel mehr sehe ich Gefahren im Kontext von Naturschutz allgemein beim Interessen-Durchdrücken von lokalen Wirtschaftsgruppen wie Gastronomen, Hoteliers und den sog. "gut vernetzten Lokalpolitikern". Die alle brauchen ja immer prägnant formulierbare "Naturwunder" für die Vermarktung der Landschaft in ihrem Teil des Tals. Hier wird beim Abwägen von Tourismus-Marketing vs. sanftem Tourismus (näher am strengen Naturschutz) wohl noch viel zu oft pro Vermarktung entschieden bzw. arg kompromiss-lastige Aktionen beschlossen.

Schubi says:
Sent 7 June 2020, 19h36
Hellog again in die (leider) noch kleine Runde dieser Community.

Es gibt ja so einige Initiativen, die sich um den Waldschutz kümmern. Ich möchte in diesem Kontext aber besonders auf CareElite aufmerksam machen: hier wird sich um Müllvermeidung allgemein und speziell auch um das Thema Müll und Plastik-Abfälle in Wäldern gekümmert, geschrieben, organisiert und gehandelt (z.B. mit Aufräum-Aktionen in Wäldern, also Säubern von Plastikmüll und Unverrottbarem). Eine lobenswerte und unterstützenswerte Initiative, wie ich finde.
Auf der Site gibt es auch diese schön-nachdenkliche Sammlung von Zitaten rund um das Thema Wald und Bäume zu finden, die ich hier ebenfalls gerne noch in die Runde geben möchte.


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