Nevado Pisco


Publiziert von vishnu , 25. September 2009 um 18:48.

Region: Welt » Peru
Tour Datum:25 Mai 2009
Hochtouren Schwierigkeit: WS
Zeitbedarf: 10:00
Aufstieg: 1100 m
Abstieg: 1100 m
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Von Huaraz nach Norden, dann in Richtung Llanganucopass, bei Cebollapampa absetzen lassen
Unterkunftmöglichkeiten:Refugio Peru

Auf meiner suedamerikareise dieses Jahr hatte ich ds Vergnuegen meinen ersten 5000er zu besteigen, den Nevado Pisco.
Da ich nur wenig Erfahrung im Hochgebirge habe tat ich dies in Begleitung eines dort ansaessigen Bregfuehrers aus Huaraz, der groessten Stadt in der Cordillera blanca Perus.
Zur Akklimatisation verbrachte ich erst einige Tage in Huaraz und konnte dann eine 9-taegige trekkingtour rund um den Alpamayo geniessen. Am letzten Tag holte uns also mein Bergfuehrer ab und wir starteten an einer kleinen Strasse unterhalb des Refugio Peru an einem Ort namens Cebollapampa. Nach etwa 2h Aufstieg erreichten wie diese prima Unterkunft, etwa auf 4500m gelegene Steinhuette, welche mit allen Annehmlichkeiten einer Huette in den Alpen ausgestattet ist. (sogar heisse duschen, eine wahre Freude nach 9 Tagen Trekking ohne).
Mitten in der Nacht ging es dann los, Aufbruch zur Gipfelbesteigung um 01.00, die ersten 2 Stunden Ueberquerung einer riesigen Gletschermoraene, dann etwa auf 5000m Anseilen und Steigeisen anlegen. Auf Grund der Hoehe haette ich gerne mehr Pausen eingelegt, jedoch die eisige Kaelte liess  diese nicht zu. Gegen 5.30 erschienen dann all die schoenen Nachbarberge in der Morgendaemmerung und jeder Sonnenstrahl brachte zusaetzliche waerme und Energie. Kurz vor dem Gipfel noch ein steiler Aufschwung (30m 45Grad), dann steht man nach ungefaehr 7h auf 5752m ueNN. atemberaubende Weitsicht und Blick auf bekannte Namen wie Alpamayo, Huascaran, Artesonraju und viele Gipfel mehr.....
Nach kurzer Rast Abstieg ueber dieselbe Route und zurueck zur Huette. Auf Grund meiner etwas geschrumpften Reserven und der Aussicht auf italienisches Essen (Rotwein und Risotto in der Huette) uebernachtete ich nochmals im Refugio vor der Rueckkehr nach Huaraz.
Auf Grund der 2 Eisaufschwuenge die man im Verlauf passieren muss wird dieser Berg wohl als PD eingestuft, ich wuerde ihn aber jedem mit guter Akklimatisation und Trittsicherheit sowie Selbstvertauen am seil eines Bergfuehrers bedenkenlos empfehlen.






Tourengänger: vishnu

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