Rotondohütte - Ronggergrat - Passo di Cavanna - Villa Bedretto


Publiziert von Baeremanni Pro , 11. August 2018 um 19:29.

Region: Welt » Schweiz » Tessin » Bellinzonese
Tour Datum: 6 August 2018
Wandern Schwierigkeit: T3 - anspruchsvolles Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: Gruppo Pizzo Rotondo   CH-UR   CH-TI 
Zeitbedarf: 5:00
Aufstieg: 431 m
Abstieg: 1598 m
Strecke:Rotondohütte - Gletschersee - Hüenersattel - Ronggergrat - Passo di Cavanna - Grasso delle Pecore - Villa Bedretto
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Siehe meine Wanderung vom 5.8.2018
Zufahrt zum Ankunftspunkt:ÖV Postauto nach Airolo
Kartennummer:265T Nufenenpass + eigene Ausdrucke aus Schweizmobil

Es ist recht frisch, bloss 14° als ich die gastliche Hütte verlasse. Herzlichen Dank an das tolle Hüttenteam für die Gastfreundfreundschaft und die weiteren Tips von diesen flotten Frauen zur Fortsetzung der Tour.
Ich folge der Empfehlung, den "blauen" Weg zu wählen, welcher teilweise neu eröffnet wurde und der Fertigstellung harrt, aber noch nicht bzw. nur teilweise markiert sei. (Der Weg ist in "map.geo.admin"  als "blauer Bergweg" eingetragen,  in "Schweiz Mobil" nicht markiert und nur teilweise als Wegspur gestrichelt eingetragen.) Also erstmal  hinter der Hütte Westwärts und nach ca 500m dann südwärts hinunter und über die Wittenwasserenreuss. Jetzt östlich um den See herum und wieder Südwärts hoch zu P.2559.
Auf der Krete sind auf einer grossen Steinplatten verschiedene Richtungsangaben, welche aber nicht zu entziffern waren. Im folgenden Seitental verliere ich im Firnfeld die Wegspur und bin nicht mehr so sicher.  Das GPS auf dem Handy zeigt mir jedoch den Bergweg im Osten an. So entschliesse ich mich etwas hinunter zu steigen und dann unter den Felsstöcken hindurch durch auf etwa 2450 HüM zu "höhenkürvelen" um möglichst wenig Höhe zu verlieren. Ich treffe dann auch den "roten" südwärts bergauf führenden Bergweg bis auf den Hühnersattel P.2695.  Hier komme ich auch wieder zur ursprünglich vorgesehen "blauen" Route. Jetzt ostwärts entlang des Ronggergrates hinauf auf etwas 2750 MüM. Meist auf dem einst zur Fortifikation Gotthard gehörenden, leider durch Artilleriebeschuss von WK-Truppen etwas zerstörten Militärpfades nahezu horizontal dem Grat entlang. Dann einige steile Kehren hinunter auf den Passo di Cavagna mit 2613 MüM.
Nun ist fertig mit bergauf. Auf rund 250 m steil 113 Höhenmeter hinunter auf 2500 m. Hier mal etwas ostwäts zu P.2447. Hier zweigt der Weg zur Cresta del Poncinetto – Passo di Lucendro – Gotthard ab. Dieser Weg ist weder auf der Karte  von "Schweizmobil" wie auch "map.geo.admin"wie vor als Wegspur eingezeichnet. Auf der Wanderkarte 265T Nufenenpass Ausgabe 1985 noch als Bergweg markiert. Dieser Weg soll aber wieder Instand gestellt werden.
Ich folge dem südwärts führendem Weg weiter hinunter zur Cavanna die Viei und P.2015.
Hier hatte ich die Wahl, entweder weiter hinunter oder den Höhenweg zur Gotthardstrasse. Wären etwa 6 km mit ungefähr 150 Höhenmeter rauf und runter gewesen. Doch es wäre ein Alpstrassentippel geworden und extrem der Sonne ausgesetzt.
Weiter direkt runter versprach mehr Wald und damit Schatten. Bis zur Alp "Traversa di Cavanna" auf ruppiger Alpstrasse  zu P.1804. Jetzt endlich kam der Wanderweg durch den Wald und angenehmen Schatten. Warm war es zwar auch hier, alles ist aufgeheizt. Auch bergab, zumal in dieser Steilheit, bringt bei geschätzter Temperatur von etwa 30° auch einige Schweisstropfen. Dafür hatte es Heidelbeeren in Hülle und Fülle.
Aus dem Wald heraus kühlte es dann merklich, weil sich der Talwind erfrischend bemerkbar machte. Noch das Dorf hinunter zum Postautohalt. Aber nirgends ein Ristorante. Auf der Suche nach einem solchen wurde ich dann von einer Tessiner Familie erst zu einem Glas köstlichen Wasser eingeladen. Der Padrone der Familie meinte dann aber, ob mir ein Bierchen nicht besser schmecken würde. Meine Antwort war ja klar. Herzlichen Dank für die gewährte Gastfreundschaft den unbekannten Tessinern.

Tourengänger: Baeremanni


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