Khalaca / Xalasxox / Халаца / Халасхох (3938 m): Südostgrat


Autoren : Sputnik

Wegpunkte:  Khalaca / Xalasxox / Халаца / Халасхох 3938 m (1) 
Hochtouren Schwierigkeit: WS+
Klettern Schwierigkeit: II (UIAA-Skala)
Ausrichtung:SE

Der Südostgrat fusst im Passübergang Перевал Дзедо (Pereval Dzedo; 2994m) und kann über die ersten beiden Gratbuckel bis P.3222m einfach begangen werden. Vom Pass zum Sattel P.3222m sind es zirka 2km. Aus Südossetien von Süden her wird der Pass über Grashänge, aus Norden von Russland her über Geröll oder ein sich im Sommer lange haltendes Schneefeld erreicht.

Von Russland her ist es, solange der Schnee bis zum Grat hinauf reicht, jedoch bequemer, diesen bei P.3222m oder in der darauf folgenden Lücke zu erreichen. Um eine der beiden Lücken zu erreichen, steigt man vom Tal des Baches Зруг (Zrug) beim Talknick auf etwa 2550m Höhe südlich des Baches auf. Man nähert sich dabei immer näher dem Südostgrat an. Dabei steigt man zuerst über Grashänge, anschliessend über Geröllflächen und zuletzt über sich bis weit in den Sommer hinein haltenden Schneefelder. Auf zirka 3050m erreicht man ein kleines Plateau das sich für ein Biwak eignet. Von dort steuert man P.3222m an, oder passiert diese Grateinsattelung unterhalb, um den Grat in der nächst höher gelegenen Lücke zu erreichen. In beiden Fällen sollte der Schnee möglichst bis zum Grat hoch reichen, da der Ausstieg sonst über heiklen, plattigen Fels erklettert werden muss.

Wenn man den Südostgrat bei P.3222m angeht, wandert man zunächst auf den darauf folgenden Gratbuckel, der sich alsbald zu einem schmalen Schiefergrätchen verengt. Hier ist Konzentration gefragt, denn grosse Möglichkeiten zur Seilsicherung hat es nicht. Das Schiefergrätchen endet in der nächsten Lücke, das man bei genügend Schnee aus Norden erreichen kann. Der nächste Aufschwung wird zuerst südseitig des Grates angegangen, aber sobald wie möglich schaut man, dass man erneut auf den Gratfirst klettern kann. Der darauf folgende Aufschwung leitet zum Gratpunkt P.3585m hinauf. Dieser Aufschwung ist gut gestuft und man klettert meistens links (südseitig) des Grates, ohne dass man sich zuviel in die Flanke drängen lässt. Bei P.3585m wird der Grat für einige Dutzend Meter waagrecht, bevor die zwei steilsten Aufschwünge folgen. Beide sind gut gestuft und obwohl viel Geröll herum liegt, ist der Fels fest. Man hält sich zum Beginn der Aufschwünge eher in der Flanke, um zum Schluss die Gratkante zu erreichen. Besonders kurz vor dem Ausstieg des zweiten Aufschwungs hat es etliche Kletterpassagen im II. Grad. Der Ausstieg befindet sich auf 3820m, wo ein das Gipfelschneefeld, oder im Spätsommer oft ein Geröllfeld, zum Vorgipfel leitet. Vom Vorgipfel gelangt man rasch in eine Scharte, aus der der Hauptgipfel leicht erreichbar ist.


WS+ II
4 Jul 17
Khalaca 3938,1m · Sputnik

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