Pürschlinghaus auch im Winter 2017/18 geschlossen!


Publiziert von Winterbaer, 4. November 2017 um 22:15. Diese Seite wurde 425 mal angezeigt.

Diesmal liegt es nicht an den Bettwanzen... Auf der Terrasse befindet sich aber wie immer, wenn die Hütte bisher geschlossen war,  ein Kühlschrank zur ehrlichen Selbstbedienung mit Limo, Spezi und Bier! Im Zeitungsbericht des Garmisch-Partenkirchner Tagblattes steht noch eine andere Begründung für die erneute Schließung des Pürschlinghauses in diesem Winter: die dort eingestellten Räumfahrzeuge des Hüttenwirts zur Auffahrt auf die Hütte im Winter sind bei dem Großbrand der Holzindustrie Unterammergau im Oktober verbrannt. Einfach erneutes, großes Pech für die Hüttenwirte und die Pürschlingliebhaber im Winter:-(



Kommentare (3)


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rascr hat gesagt: Tja,
Gesendet am 7. November 2017 um 21:43
das selbe gilt leider auch für die Alpe Gund: im zweiten (?) Winter geschlossen weil keine Übernachtungsgäste mehr aus Brandschutzgründen..

Bei der Alpe handelt es sich m.W.n. nicht um eine DAV Hütte. Die Chance dass sie Winters zu bleibt sind groß.

Sehr schade, denn sie ist ein Unikat mit langer Geschichte. (Auch wenn man da mit etwas Pech üble Muhackl treffen kann) (Schätze, sobald eine Hütte mit Zufahrt ausgestattet ist beginnt der Niedergang, aber das ist eine andere Geschichte)

Winterbaer Pro hat gesagt: RE:Tja,
Gesendet am 7. November 2017 um 23:08
Die Sache mit dem Brandschutz ist wohl aufgekommen, nachdem irgendwo eine private Hütte lichterloh gebrannt hat, leider mit einigen Opfern. Dass man dann plötzlich vorsichtig wird nach vielen, vielen Jahren, in denen die Verhältnisse niemanden gestört haben, versteh ich schon.
Dass der Einbau einer Fluchttreppe nach außen in einer ganzen Saison von Mai bis November nicht voran kommt, verstehe ich nicht.
Was ich weiter nicht verstehe ist das Argument mit der Unrentabilität ohne Übernachtungsgäste im Winter. Der Pürschling war regelmäßig rammelvoll (oft hat man in der Hütte im Winter gar keinen Platz mehr bekommen!) mit Schlittengästen, von denen doch die meisten spätestens im Dunkeln wieder runter gefahren sind?? Auch die Skitoureneinkehrer denke ich, werden nicht so oft über Nacht geblieben sein? Im Sommer ist das was anderes, weil viele den Maxweg ablaufen wollen und den Pürschling und den Brunnenkopf als Quartier brauchen.

Was immer der wahre Grund für die erneute Schließung wirklich ist (ohne seine Pistenraupe kann der Hüttenwirt im Winter einfach schlecht hoch, die Hütte nicht versorgen und der Weg wird auch nicht mehr als Rodelbahn gewalzt), der finanzielle Ausfall für die Wirtsleute ist bestimmt ein 2. Mal sehr, sehr groß und das tut mir leid für sie. Für die vielen Rodler, Wanderer und Skitouris, die den Pürschling im Winter gern besucht haben, fehlt auch wieder was. Weiß nicht, ob man diese erneute Schließung mit einem anderen Management nicht auch verhindern hätte können?! Einfach schade für alle!

rascr hat gesagt: RE:Tja,
Gesendet am 9. November 2017 um 22:05
Hi, ich würde die Begründung erstmal glauben. Wenn keine Zahlen bekannt sind dann rechne überschlägig einen tausi pro Tag der fehlt. Je nachdem wie viele Tage die Hütte offen war fehlen sicher 15000 bis 30000 Eus pro Monat in der Kasse.
Wenn das aber der Kostendeckungsbeitrag für die Betriebskosten ist, schaut es für den Wirt schon sch... aus wenn die fehlen. Frag' doch einfach mal wenn du das nächste mal vorbeikommst :-)


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