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Schaut ganz einfach aus, war aber echt die Hölle auf den rutschigen Felsen, die Querung direkt unter dem Grat über dem Abgrund. Es steht hier auch eine Gedenktafel für einen abgestürzten Bergsteiger. Das Stück ist echt gefährlich, weil man gar nicht weiß, wo man hintreten soll, ohne abzurutschen.

La traccia tra le rocce da lontano sembra esser molto facile. Per noi è stato l`inferno, perché era così scivoloso. Lì si trova anche una croce di memoria ad un povero alpinista giovane. Questa traccia è veramente pericolos se bagnata!

Comments (4)


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trainman says:
Sent 29 November 2018, 22h35
Uschi! Tastet Du dich jetzt an T6 heran??
Solches Gelände mit glattem,rutschigen Untergrund ist echt gefährlich, das mag ich gar nicht.
Grüsse
Emil

Winterbaer says: RE:
Sent 29 November 2018, 23h19
Hallo Emil!

Der Weg vom Sattel geht ganz normal los. Teilweise erdig, ja. Aber dass die Felsen (auch an der Rohnenspitze bei Regen, was wir uns nicht ausgesucht hatten und der Wetterbericht ganz was anderes vorhergesagt hatte) dermaßen seifig werden, dass nichts mehr hält, das ist echt übel. Ich habe gerade auf den Kommentar vom Kommunisten hin nochmal in den Führern und Tourenberichten geblättert. Nirgends findet man eine Warnung darüber!

Kennst Du den Sonnenberggrat in den Ammergauern? Den soll man bei Nässe meiden, wie die Klammspitzüberschreitung auch. Bestimmt war es in der Nordseite des Sonnenberggrats bei unseren zig Besuchen dort auch schon mal nass. Aber dass die Felsen so ekelhaft werden wie am Zererköpfle, das haben wir echt noch nicht erlebt. Die Felsen haben keine Strukturen, sind einfach nur arschglatt. Umdrehen wäre für mich -dann nämlich die Schmiere im Abstieg- keine Option gewesen.

Nein, ich taste mich nicht generell an T6 heran. Vielleicht bin ich schon mal einen gegangen, keine Ahnung. Das Foto schaut von weitem auch wilder aus. Der Weg geht nicht die ganze Zeit über die Felsblöcke, der schlängelt sich unten vorbei und führt erst ganz am Schluss nach oben über besagte, große Blöcke!
Ich hasse es, wenn ich rutsche! In diesem Fall hätten aber auch keine Microspikes was geholfen. Ich hasse es doch schon, wenn ich auf ausgesetzten Wegen auf Schotter im Abstieg rutsche. Ich gehe freiwillig absolut keine Risiken ein, das kannst Du mir glauben!
Wenn da aber schon so ein armer Tropf abgestürzt ist, könnte man ja vielleicht auch ein Wort auf das Schild da schreiben? Nicht für uns, für die anderen, die da noch gehen werden und es vielleicht nass ist?

Es soll eine Warnung an die Nachgänger hier sein. Obwohl wahrscheinlich eh die wenigsten da gehen, wenn sie auf dem Hintersteiner Tal von der Willersalpe kommen. Dann bleiben sie gleich auf der Wiese.

VG Uschi

trainman says: RE:
Sent 30 November 2018, 01h17
Hallo Uschi
den Sonnenberggrat und die Klammspitzüberschreitung habe ich schon gemacht, wohlgemerkt in bestem trockenen Zustand. Bei Nässe würde ich das bestimmt nicht tun, die Gefahr des Haltverlusts in ziemlich ausgesetztem Umfeld ist mir da zu groß.

"ich hasse es wenn ich rutsche"----nicht nur Du!

Daher lege ich bei Schneefeldern, wenn ich sie überhaupt betrete, meist schon bald die Steigeisen an, worüber ich schon öfter belächelt wurde.
Auch sehr steiles schlecht gestuftes Gras gehört nicht gerade zu meinen Favoriten.

Beste Grüsse(und sei vorsichtig)

Emil

Winterbaer says: RE:
Sent 30 November 2018, 02h11
> worüber ich schon öfter belächelt wurde.

Ich bin es gewöhnt, am Berg von dem lauten Wandervolk dumme Sprüche zu ernten oder belächelt zu werden. Entweder stören sie sich an meiner Iso-Matte, die fast immer am Rucksack hängt. Oder sie müssen sich laut darüber lustig machen, was wir denn alles dabei hätten und ob wir über Nacht blieben...Ich sag inzwischen, wir bleiben den ganzen Sommer oder Winter oben.
Dann vielleicht die Bären im Rucksack. Manche Gscheithaferln finden immer einen Grund. Ich mache mich auch nicht drüber lustig, wenn sie am Gipfel in ihrem Hemdchen und kurzen Hosen schlottern.

Ich habe warme Klamotten dabei, weil es bei Sonnenuntergang, wenn die anderen alle schon wieder daheim beim Fußball sitzen, oft eiskalt wird. Und ich habe bei Schnee und Eis auch die Microspikes dabei und benutzte sie auch. Ich springe nicht die steilen Schotterwege herunter und gehe langsam steile Grashänge abwärts. All zu schnell hat man sich die Haxen verknackst und die Knie krachen in unserem Alter auch so schon.
Steiles, gestuftes Gras hab ich viel lieber als rutschigen Schotter. Wir sind schon ganz viel weglos abgestiegen.

Steile Schotterwege, wie von der Kreuzspitze runter, hasse ich wie die Pest. Und dort lasse ich immer alle vorbei, damit ich beim Runtereiern wenigstens meine Ruhe habe.

Ich bin kein unvorsichtiger Draufgänger, ganz im Gegenteil.

Pass Du auch auf Dich auf. Du gehst ja manchmal noch ganz andere Sachen:-)

Uschi


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