Meine Route (rot). Paul hat eine Abkürzung genommen (gelb).
Bei mir war der Abstieg sehr unangenehm, bei Paul der lose Schotter auf dem Fels. Schwer zu sagen was davon nun weniger unangenehm war. Besser wäre wahrscheinlich, gar nicht erst so weit aufzusteigen. Ich glaube, wenn man die Stelle am unteren Ende meines Abstieges direkt erreicht, wäre es am besten. Ab da war es nämlich nicht mehr so schlimm.

Kommentare (3)


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Schlomsch hat gesagt:
Gesendet am 22. Oktober 2017 um 21:21
Richtig quert man direkt hinüber zur Verankerung mit dem gerissenen Drahtseil. Alles andere wird schnell schwierig. Das erste Mal bin ich falsch gegangen, wie auch Delta an demselben Tag. Bericht hier.

Gruss Schlomsch

MatthiasG hat gesagt: RE:
Gesendet am 23. Oktober 2017 um 13:22
Danke für die Info! Ja so in etwa hab ich mir das gedacht. T4 würde ich es trotzdem nicht nennen, eher T5, denn auch der untere Teil ist ohne Pickel nicht empfehlenswert. Es fühlt sich zwar nicht so schwierig an, aber ich glaube man sollte nicht die Gefahr unterschätzen, hier auszurutschen. Auf einem dermaßen steilen Schuttfeld ist es sogar mit Pickel nicht gerade einfach zu bremsen. Das wäre schon auf einem Firnfeld in der Neigung sehr unangenehm.

Hab mir noch die Fotos von Deinem Bericht 2012 angesehen. Sieht inzwischen ein wenig anders aus, kommt mir vor. Vielleicht ist da in der Zwischenzeit einiges runtergekommen. Von Steinmännchen jedenfalls keine Spur mehr, und mit Wegspuren schaut es auch eher düster aus...

Schlomsch hat gesagt:
Gesendet am 23. Oktober 2017 um 22:34
Letztmals bin ich *hier durchs Martinsloch, und sehe das bezüglich Schwierigkeiten genau so wie Du. Zitat aus meinem Bericht:

"Die Route präsentiert sich aber von Jahr zu Jahr in einem schlechteren Zustand. Schuld daran sind wohl die häufigen Begehungen, die die einst dicke Schuttschicht auf den Platten ausdünnen. Für mich ist die ungesicherte Bündner Seite heute deutlich schwieriger (T5) als die gesicherte Glarner Seite (T4)"

Den *Bericht von 2012 habe ich lediglich erwähnt, weil er erklärt, warum viele Wanderer im Aufstieg - und nur im Aufstieg - von der Bündner Seite falsch gehen :-)

Gruss Schlomsch


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