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Kampenwand: Bike - Hike - Klettersteig


Published by Erdinger , 8 September 2015, 17h25.

Region: World » Germany » Alpen » Chiemgauer Alpen
Date of the hike: 4 September 2015
Hiking grading: T3 - Difficult Mountain hike
Via ferrata grading: F
Mountain-bike grading: PD - Moderate
Waypoints:
Geo-Tags: D 
Time: 3:00
Height gain: 860 m 2821 ft.
Height loss: 860 m 2821 ft.
Route:16 km
Access to start point:A8 - Abfahrt Frasdorf - bis Aschau- beim Kreisel links Richtung Bernau - bei Auserkoy rechts abbiegen und der Straße bis zum Wanderparkplatz Aigen folgen
Maps:Kompass Nummer 10


Auf die Kampenwand, einem meiner absoluten Lieblingsberge im Chiemgau, führen zwei Normalwege, beide verlangen aber durchaus ein gewisses Maß an Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Von der Steinlingalm bietet sich die Überschreitung des Gipfels an und so ergibt sich eine schöne Rundtour. Der konditionell anstrengendste Abschnitt ist allerdings die Fahrradetappe vom Parkplatz bis zur Steinlingalm. 

Fahrradetappe: 
Gleich in ordentlicher Steigung auf schottriger Forststraße bis zu einer Verzweigung. Geradeaus weiter (Beschilderung Liftstüberl, Kampenwand mit Fahrradzeichen versehen) und ein kurzes Stück bergab. Nun noch bis auf ca. 1000 m ü. NHN die Straße richtig steil wird. Hier muss man schon kämpfen, um nicht absteigen zu müssen. Die Straße bleibt steil, bis die Straße am Ende des Waldes nach rechts geht. Hier sieht man rechts die Skipiste und links ein paar Bankerl. Weiter zum Liftstüberl in angenehmer Steigung. Nun kommt der mit Abstand schwierigste Teil: Bis zur Schlechtenbergalm ist die nun geteerte und kurvenreiche Straße extrem steil, ich musste relativ zu Beginn auch einmal absteigen. Ab der Schlechtenbergalm geht es zwar noch immer sehr steil, aber besser fahrbar Richtung Steinlingalm. 
Dauer vom Parkplatz bis zur Steinlingalm: 1h 15 min und ca. 6,2km 
Spätere Abfahrt: 15 Minuten 


Wanderetappe: 
Nun kann man entweder gleich dem beschilderten Normalweg nach oben folgen (hier gehen die allermeisten rauf und auch wieder runter) oder (viel schöner), den Gipfel ein Stück im Uhrzeigersinn umrunden und dann ziemlich einsam über den Klettersteig von Osten erklimmen. Man geht dazu von der Steinlingalm ein Stück nach Osten, kommt an einer Kapelle vorbei und folgt dem Steig zunächst abwärts immer weiter. Je weiter man kommt, desto weniger Leute werden es. Der Steig dreht nach Süden und man steigt bis zu einem Sattel (über einen Zaun), wo auch der Kammweg von der Hochplatte mündet. Nun nach Westen (rechts) und der Beschilderung folgen. Sehr steil, manchmal muss man Hand anlegen, später durch Latschen (perfekt und neu ausgeschnitten, vor einem guten Jahr war das noch ein ganz schöner Kampf) und dann über ein gesichertes Band kurz nach rechts (Norden) und dann über den kurzen und schön angelegten Klettersteig nach oben und weiter bis zum Gipfel. 
Aufstiegszeit: Ca. 1h 
Vom Gipfel ein kurzes Stück auf gleichem Wege, dann nach links abwärts, kurz darauf noch am Drahtseil wieder ein Stück nach oben, weiter durch die Kaisersäle, über ein paar Tritthilfen und am Ende der Kaisersäle nach rechts sehr steil und in vielen Kehren nach unten. Abfahren fast nicht möglich. 
Abstiegszeit bis zur Steinlingalm: Ca. 15-20 Minuten (bei schnellem Tempo)

Fazit: 

Sehr schöne Fahrrad-Wandertour, die durchaus Ansprüche an die Kondition stellt und auf der Wanderetappe festes Schuhwerk, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit verlangt. Ein Klettersteigset haben wir nicht benutzt, Kinder und Unsichere sollten aber schon gesichert werden. Steinschlag ist im Bereich der Kampenwand auch durchaus möglich. 


Hike partners: Erdinger, Frangnevi


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