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Tschaggunser Mittagsspitze vom Gauertal aus


Published by Geissbock , 17 July 2015, 22h57.

Region: World » Austria » Zentrale Ostalpen » Silvretta
Date of the hike: 4 June 2015
Hiking grading: T4- - High-level Alpine hike
Climbing grading: I (UIAA Grading System)
Waypoints:
Geo-Tags: A 
Height gain: 1112 m 3647 ft.
Height loss: 1112 m 3647 ft.
Access to start point:PKW
Accommodation:Wir haben in der Maisäß Gauertal übernachtet, die man über das Hotel Montafoner Hof mieten kann. Eine typische alte Maiensäß mit schönem Ambiente und gut eingerichtet. Alternative Übernachtungsmöglichkeit mit Frühstück etc. wäre das Gauertalhaus oder weiter oben die Lindauer Hütte.

Wir waren mit ein paar Leuten ein paar Tage in Österreich im Gauertal bei Tschagguns. Die Mittagsspitze thronte direkt über unserer Maiensäß, so dass sich die Tour dorthin anbietet. Der Weg beginnt bei der Volspora Alpe und von dort ist die Alpila Alpe ausgeschildert. Es geht zunächst durch Wald recht steil hoch, aber die Wegfindung war unproblematisch. Auch ab der Alila Alpe ist der Weg blau weiß gut markiert und gut zu finden. Im Hochsommer könnte es allerdings sehr heiß werden. Bis zum Mittagsspitzsattel hatte es zwar einige Schneefelder, aber nirgendwo exponiert. Der Weg ab dem Sattel zur Spitze ist allerdings eine andere Liga und war das anspruchsvollste, was ich bisher gemacht habe. (Der Rother gibt die Kletterei mit I an). Es gibt keine Markierungen (auch keine Steinmänner), so dass man sich auf dem Hinweg gut merken sollte, wo der beste Rückweg ist. Tendenziell sollte man sich immer in der Nähe des Grates zum Sattel halten. Zwar ist der Fels relativ griffig, ist gibt aber recht viele lose Steine, so dass man insbesondere auf die Kletterer über und unter einem achten muss. Es gibt dort auch einige Stellen, an denen man nicht abstützen sollte. Für Leute mit Höhenangst o.ä. definitiv nichts. Für mich war es mal eine neue Herausforderung und ich habe es dann mit drei anderen Kollegen und viel Respekt gemacht, während zwei gewartet haben. Beim Rückweg ist einer zu weit rechts in eine Grasflanke ausgewichen die dann in einen sehr abschüssigen Hang mündete, was ziemlich gefährlich war aber letztlich gut ging. Hier nochmal der Tipp, sich auf dem Hinweg den Rückweg gut zu merken. Der Blick von oben ist toll und die Mühe wert.

Nachdem man den Sattel wieder verlässt ist die Abzweigung nach Grabs nicht so leicht zu finden, weil sie vielleicht auch durch Schneefelder verdeckt war. Man geht erst runter und im ersten Flachstück geht es nach rechts über einen kleinen Fluss und einen Kamm, wo dann der Weg wieder deutlicher wird. Der gut erkennbare Weg führt dann unterhalb der Mittagsspitze über einen breiten Grat durch lichte Wälder hinunter nach Grabs. Dort haben wir Rast gemacht und sind danach zurück ins Gauertal, wobei man den Schildnern nach Volspora folgen kann.

Hike partners: Geissbock


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