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Trans Swiss Trail «2» Porrentruy-Mendrisio, Etappen 31/32 Lugano-Morcote-Mendrisio


Published by marnermot , 14 September 2014, 15h14.

Region: World » Switzerland » Tessin » Sottoceneri
Date of the hike: 7 September 2014
Hiking grading: T2 - Mountain hike
Waypoints:
Geo-Tags: CH-TI   Gruppo Lago Ceresio 
Time: 2 days
Height gain: 1580 m 5182 ft.
Height loss: 1600 m 5248 ft.
Route:Lugano-Morcote-Mendrisio
Access to start point:cff logo Lugano
Access to end point:cff logo Morcote cff logo Mendrisio
Accommodation:Ristorante Albergo Al Batello, Morcote. Mitten im Dorf, sehr stimmungsvoll und an prächtiger Seelage. Lassen Sie sich von der speckigen, abgegriffenen Speisekarte nicht abschrecken, und nehmen Sie das, was der Kellner empfiehlt.

Tag 1:

So, nach zwei Jahren ist es nun soweit. Wir nehmen unsere letzten beiden Etappen des Swiss Trails in Angriff!

Der Weg führt uns vom Bahnhof Lugano hinunter durch die Stadt an die Uferpromenade dem See entlang. Bei Paradiso zweigt der Pfad nach rechts ab und beginnt den Flanken des Monte San Salvatore nach zu steigen. Wir widerstehen der Versuchung, die Standseilbahn zum Gipfel zu benutzen und werden durch einen schönen, angenehmen Wanderweg belohnt, wo wir die Stadt mit ihrem betriebsamen Lärm bald hinter uns haben. Zwischendurch erhaschen wir wunderbare Blicke auf den Luganersee und den gegenüberliegenden Grenzberg Sighignola.

Nicht verwunderlich, ist der Monte San Salvatore, dieser tolle Aussichtsberg, an diesem heutigen schönen Tag gut besucht.

Nachdem wir uns auf der Kapelle, einem eigentümlichen Gebäude, so eine Art Mix aus Kapelle und Aussichtsterrasse, an der überaus prächtigen Aussicht sattgesehen haben, begeben wir uns auf den Wanderweg in Richtung Morcote und sind praktisch wieder alleine. Der Weg ist durchaus nicht ohne, die Klassifizierung mit T2 ist durchaus begründet. Etwas treuherzig im «Wanderland» als «Klassiker für die ganze Familie» angezeigt, finde ich, das die mitmarschierenden Kinder gerne laufen und mit guten Schuhen ausstaffiert sein sollten.
 
Hin und wieder schielen wir auf die App, um auf Kurs zu bleiben. Wir marschieren durch Ciona und das Künstlerdorf Carona. Hinter San Grato führt uns der Weg durch einen sehr schön angelegten und bestens unterhaltenen Botanischen Park. Immer wieder haben wir eine tolle Panoramasicht.

Ebenfalls gut besucht ist heute die Alpe Vicania. Dahinter windet sich der Weg wieder steil nach unten, und wir gelangen zu dem ehemaligen Fischerdorf Morcote. Wir lassen es uns nicht nehmen, einen Dorfrundgang durch diesen speziellen, wunderschönen Ort zu machen. Wir nehmen unser Quartier im «Al Batello», wo wir unter dem stimmungsvollen Laubengang auch unseren Abend verbringen.

Tag 2:

Unsere Route sieht zunächst eine Schiffahrt nach Brusino Arsizio vor. Weil das erste Kursschiff erst ziemlich spät fährt, machen wir einen Umweg und nehmen das Postauto nach Melide. Dort ist die Abfahrt etwas früher, und wir sind eine Stunde voraus.
 
Kurz nach dem Beginn sollte man die Abzweigung nach links nicht verpassen, was noch rasch einmal passieren kann. Ansonsten ist der Weg wieder einwandfrei markiert übrigens. Er führt uns zunächst flach der Höhenlinie entlang. Nach einem markanten Rechtsschwenk gehts dann jedoch massiv bergauf. Auch heute wieder eröffnen sich tolle Panoramasichten auf den See, Monte San Salvatore und überhaupt die umliegenden Täler Luganos. Auf der Alpe di Brusino ist gerade ein grosses Familienfest in Gang. Unverdrossen wandern wir weiter. Eigentlich würde der Weg Nr. 2 knapp unterhalb des Berggipfels hindurch führen. Natürlich lassen wir uns aber den Monte San Giorgio nicht abservieren! Auch dort wieder hat es eine prächtige Aussicht (Kommt etwas viel vor in diesem Bericht, diese Wendung). Die wundersamen Verrenkungen des Luganer Sees kommen bestens zur Geltung.
 
Weiter gehts! In Meride könnte man das Museum der bedeutenden Fossilienfunde am Monte San Giorgio besuchen. Wir marschieren indessen weiter und gelangen zu unserem Hauptziel Mendrisio.
 
Wir haben es geschafft! Nach zwei Jahren haben wir den gesamten Swiss Trail von Porrentruy bis nach Mendrisio erwandert. Gross ist die Freude ob der Leistung! Wir resummieren nochmals bei einem Glas Wein oder zwei die verschiedenen Etappen und erinnern uns an einzelne Episoden. Unser kleines Land ist, bei aller Gemeinsamkeit, wirklich extrem vielgestaltig.

Hier ist die Liste der Berichte über unser Trans-Swiss-Trail-Wanderprojekt.

Hike partners: marnermot


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