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Von Huttwil nach Großdietwil


Published by Mo6451 , 22 December 2013, 15h44.

Region: World » Switzerland » Luzern
Date of the hike:22 December 2013
Hiking grading: T1 - Valley hike
Waypoints:
Geo-Tags: CH-BE   CH-LU 
Time: 3:00
Height gain: 250 m 820 ft.
Height loss: 300 m 984 ft.
Route:11,3 km
Access to start point:cff logo Luzern - Huttwil
Access to end point:Postbus: Grossdietwil - Zell; cff logo Zell - Luzern
Maps:map.wanderland.ch

Noch schnell vor Weihnachten eine Tour für die SAC-Pilatus Senioren rekognoszieren. In Grossdietwil wollen wir uns dann im nächsten Jahr zum gemeinsamen Mittagessen treffen und vorher ist eine eine Wanderung geplant.

Der Zug nach Huttwil war heute morgen recht leer, klar es ist Sonntag, der 4. Advent und nicht gerade ein Tag für eine Wandertour. Das Wetter aber war in Ordnung, bewölkt, die Sonne war zuerst zu erahnen und später auch zu fühlen. Es wurde warm.


Von Huttwil aus folge ich den Wanderzeichen Nr 65, es ist der Grenzpfad Napfbergland. Am Bahnhof unterquert man die Schienen in einem schmalen Tunnel Richtung Gondiswil. Um es vorweg zu sagen, der Weg ist sehr gut markiert, eine Karte bracuhte ich heute nicht. Hinter dem Tunnel geht es gleich aufwärts, erst durch die letzten Häuserreihen des Ortes, dann erreicht man einen Parkplatz. Von hier aus öffnet sich das Gelände zu einem großen Plateau. Der Wanderweg folgt einem Forstweg immer am Waldrand entlang. In der Ferne sieht man schon einige hohe Gipfel. 

Bald schon biegt der Wanderweg in den Wald ein und für alle Waldpassagen gilt das Gleiche, der Weg ist in einem erbärmlichen Zustand und kaum zu laufen. Von Mountainbikern sind tief eRillen in den weichen Boden gefahren, anschließend haben Pferde den Rest zertrampelt und als Krönung oben drauf haben Landmaschinen die Seitenränder zerfurcht. Es ist traurig, denn es gibt ein Fülle von ausgeschilderten Mountainbikerouten. Überhaupt war die Beschaffenheit des Wanderweges heute das größte Problem.
Außerhalb des Waldes waren die Wege größtenteils mit einer Eisschicht überzogen, so dass man am Rande "vorbeitänzeln" musste, um Ausrutscher zu vermeiden. Es ist halt Winter.

Hinter Gondiswil lohnt es, sich einmal umzudrehen um das grandiose Panorama zu genießen. Heute in einem ganz besonderen Licht. Ganz vorne weg natürlich EMJ (Eiger-Mönch-Jungfrau), daneben glaube ich Rosenhorn, Mittelhorn und Wetterhorn. Etwas weiter hinten das Finsteraarhorn und auch der Titlis setzte sich richtig in Szene. Bei solch einem Blick wird man doch für Vieles entschädigt, was vorher nicht so gut war.

Bei P 710 tritt man wieder in den Wald ein und erreicht Babeliplatz (P 662). Verschiedene Hütten und eine Feuerstelle laden zum Picknick ein. Heute leider nicht, denn der ganze Platz war eine Eisfläche. Der Grenzpfad führt hier weiter nach Norden, ich bog nach Osten ab Richtung Grossdietwil. Immer auf Höhe bleibend zieht sich der Weg durch den Wald. Am Schluss jedoch, Grossdietwil schon vor Augen heißt es noch einmal aufpassen, denn der Weg abwärts ist auch hier eine geschlossene Eisfläche. Als ich die Hauptstrasse erreiche ist es nicht mehr weit bis zur Bushaltestelle. Heute musste ich die Uhr permanent im Auge behalten, denn der Bus nach Zell fuhr um 12:39 Uhr, der nächste erst vier Stunden später. Und Lust auf einen "Spaziergang" von Grossdietwil nach Zell hatte ich nicht.

Tour im Alleingang.

Route: Huttwil - Gondiswil - Babeliplatz - Grossdietwil

Hike partners: Mo6451


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