via N-Grat zum Tochuhorn


Published by Felix Pro , 29 September 2013, 15h40. Text and phots by the participants

Region: World » Switzerland » Valais » Oberwallis
Date of the hike:22 September 2013
Hiking grading: T5 - Challenging High-level Alpine hike
Mountaineering grading: F
Climbing grading: II (UIAA Grading System)
Waypoints:
Geo-Tags: CH-VS   Hopschusee   Hopschu   Simplon   Simplonpass   Sempione   See   Seeli   Pass   passo   col   Bergsee 
Height gain: 850 m 2788 ft.
Height loss: 850 m 2788 ft.
Route:Simplonpass - Hopschusee - P. 2165 - Staldhorn - Gälmji - P. 2453 - Einstieg N-Grat, P. 2493 - N-Grat - Tochuhorn, Ostgipfel - P. 2625 - Tochuhorn, Westgipfel - WSW-Grat - P. 2284 (Weng) - P. 2165 - Hopsche - Simplonpass
Access to start point:Gondelbahn Rosswald - Brig, Lawina, PW Lawina - Simplonpass
Access to end point:PW ab Simplonpass via Brig und Visp nach Goppenstein, Autoverlad Lötschberg, Kandersteg, Autobahn Spiez - Kiesen, Konolfingen, Sumiswald nach Wyssachen
Maps:1289

Tags zuvor hat Rhabarber den gesamten N-Grat begangen und erstmals auf Hikr beschrieben - Baldy und Conny wählten ja vorher einen etwas abenteuerlichen Zustieg ;-)

Wir sind - dies gleich als Fazit voraus - derselben Ansicht, wie im Erstbeschrieb festgehalten: viel zu kurz diese lauschige Gratkraxelei - sehr empfehlenswert!

 

Nach dem Start am Simplonpass erreichen wir - auf Fahrstrassen das Moorgebiet (welches wohl oft vom Militär genutzt wird) durchschreitend - bald den stilvollen Hopschusee.

 

Auf gemächlich ansteigendem Weg und von prächtigen Herbstfarben geprägten Blumenreigen und Geländeabschnitten wandern wir an der Weggabelung bei P. 2165 vorbei Richtung Gälmji. Kurz davor biegt die Wegspur (mit einigen alten, verblassenden Markierungen versehen) ab; dieser folgen wir auf meist grasiger, zwischen wenigen Felsen hindurchführenden, Unterlage bis zum Kreuz auf dem flachen Rücken des Staldhorns - nur hier dürfen fakultativ wenige Felshöcker erkraxelt werden.

 

Ein schöner Blick eröffnet sich uns bereits hier: einerseits hinunter zum Simplonpass, der kunstvollen Ganterbrücke und Brig, anderseits hinüber zu den gestern begangenen Gipfeln, der Gruppe um den Monte Leone, und die ersten hohen Firnberge im unteren Wallis und Berner Oberland.

Auf dem Rückweg steuern wir zuletzt direkt Gälmji an; von dort führt der wbw markierte Weg (nach Lengritz) erst steiler hoch zu P. 2453; später ist eine weite Geröllfläche auf einem aufwändig und kunstvoll angelegten Plattenweg zu traversieren.

 

Die letzten Meter geht es im Schrofengelände hoch zu P. 2493, zum Tochuhorn, Einstieg N-Grat; hier beeindruckt und erfreut uns erst einmal das keck aufgetürmte Felsblockwerk, auf welchem die ersten Meter angenehm, „anregend“ zu erkraxeln sind.

 

Nie richtig ausgesetzt, sondern mit viel Spass-Faktor ausgestattet, zieht sich der Grat - im gelegentlichen Auf und Ab, hin; auch die IIer-Stelle ist nicht echt schwierig. Zu kurz ist er in der Tat, der aussichtsreiche und „anregende“ N-Grat; nach einer guten ½ h stehen wir bereits auf dem Tochuhorn, Ostgipfel.

 

Hier, wie auf dem, nach einem kurzen Ab- und Wiederaufstieg ab P. 2625, bald erreichten Tochuhorn, Westgipfel, bewundern wir nun zusätzlich die hohen, schneebedeckten Walliser und Berner Grössen, sowie in der Ferne die Gruppe um Les Diablerets und Wildhorn.

 

Nach der Gipfelrast steigen wir nun auf dem flachen WSW-Grat Richtung Undere Rossusee ab; nehmen jedoch noch vor diesem weglos direkt eine Abkürzung hinab zum Wanderweg, welcher uns - nun wieder inmitten herbstlicher Blumenfarben-Pracht - nach Weng leitet.

 

Gemächlich fortschreitend erreichen wir bald einmal die Weggabelung bei P. 2165, wo wir heute Morgen Richtung  Staldhorn aufgestiegen sind, und wandern auf nun bekannten Wegen weiter hinunter. Allerdings nehmen wir jetzt den Weg über Hopsche, oberhalb noch einmal einen Blick auf den malerischen Hopschusee werfend, und erreichen, meist wieder auf den militärischen Fahrstrassen, und auf Spuren abkürzend, den Simplonpass. 


Hike partners: Ursula, Felix


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