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Piz Murtera 3044 m - im Banne des Piz Linard hoch über dem Unterengadin


Published by Ivo66 , 16 August 2013, 20h35.

Region: World » Switzerland » Grisons » Basse Engadine
Date of the hike:16 August 2013
Hiking grading: T4 - High-level Alpine hike
Waypoints:
Geo-Tags: Fless-Gruppe   CH-GR 
Time: 5:30
Height gain: 1240 m 4067 ft.
Height loss: 1240 m 4067 ft.
Route:Röven - Alp Fless Dadoura - Val Fless P. 2064 m - P. 2846 m - Westflanke - Piz Murtera
Maps:1:25'000 Silvretta

Der Piz Murtera ist nur durch das Val Sagliains nicht einmal 4 km vom mächtigen Piz Linard getrennt. Trotz dieses prominenten Nachbarn bietet er ein für kaum möglich gehaltenes umfassendes Gipfelpanorama und ist von der Flüelapassstrasse ziemlich schnell erreicht. Der Blick vom Gipfel reicht vom Südtirol über die Bernina-Alpen, die höchsten Berge der Albula-Alpen und des Oberhalbsteins und im Norden gar überraschenderweise bis zu den Churfirsten. Besonders beeindruckend ist aber der stolze Piz Linard, dem man unmittelbar gegenübersteht und ihn buchstäblich von Kopf bis Fuss ehrfürchtig bewundern kann; ein Traum von einem Berg.

Der Aufstieg von Röven auf der Engadiner Seite der Flüelapassstrasse verläuft für kurze Zeit im Val Fless. Die direkteste Route verlässt das hübsche Bergtal aber bald, um über ziemlich steile, im unteren Teil mit Alpenrosen und Wachholder bewachsene Grashänge aufzusteigen. Der Zustieg zum Gipfel ist so gesehen nicht besonders spannend und wird im oberen Teil immer mehr von Geröll und Schutt geprägt. Immerhin war die schuttige Westflanke nicht so abweisend, wie aufgrund des Kartenbilds befürchtet. Aufgrund des umfassenden Gipfelpanoramas sind es die Mühen aber mehr als Wert.

Routenbeschreibung:

Vom Parkplatz bzw. der Postautohaltestelle Röven ist der Bergwanderweg ins Val Fless über die Alp Fless Dadoura ausgeschildert und markiert. Wir folgten dem Weg bis zur kleinen Brücke bei P. 2064 m.

Dort verliessen wir den Weg und stiegen weglos zu Beginn durch Wachholder- und Alpenrosenstauden westlich des Bergbachs hoch (teilweise Wegspuren), wo wir auf ca. 2280 m einen deutlichen Weg erreichten (T3), welchem wir ein Stück nach rechts, leicht abwärts führend, folgten. Noch vor dem Bach stiegen wir weiter in der Falllinie in Richtung Nordosten hoch, stets in ziemlich steilem, aber gut gestuften Gelände. Am besten steigt man bis ca. 2600 m. ü. M im Bereich des Bachs hoch und quert dann allmählich über immer gerölliger werdendes Gelände in Richtung P. 2846 m (T3). 

Das Gelände wird zunehmend steiler, ist aber stets gut begehbar über Schutt und Geröll. Man steigt weiter hoch bis kurz vor den Gipfelfelsen, wo man sich bald nach rechts hält, und entlang eines Wändchens auf Pfadspuren diagonal hochquert. Wo das Gelände am wenigsten steil scheint, ist stets die beste Aufstiegsroute, optimalerweise in einem Rechtsbogen nach oben (T4). Weiter über schuttiges Gelände erreicht man den Gipfel (T4). Eigentliche Kletterstellen sind auf der von uns begangenen Route nicht auszumachen. 

Hike partners: Ivo66, Lena


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