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Vom Käse zu den Meringues


Published by Stini , 4 August 2013, 15h56.

Region: World » Switzerland » Luzern
Date of the hike:23 July 2013
Hiking grading: T2 - Mountain hike
Time: 2:45
Height gain: 114 m 374 ft.
Height loss: 621 m 2037 ft.
Access to start point:cff logo Escholzmatt
Access to end point:cff logo Kemmeribodenbad
Maps:244T Escholzmatt

Mein gemütlicher Ausflug beginnt mit dem "connecto", Worb Dorf nach Worb SBB. Mit der S2 weiter nach Konolfingen und dort steige ich auf den RE nach Escholzmatt um. Kaum in Escholzmatt angelangt, fährt schon ein Zusatzwagen des Postautos ein und entlädt eine Horde Jugendliche mit Begleiter. Leben kehrt ein im stillen Ort...
Der Zusatzwagen fährt weg und macht dem offiziellen Kurspostauto Platz. Bald sitze ich im fast leeren Fahrzeug und lasse mich zur Talstation der Marbacheggbahn chauffieren. Kein Andrang herrscht hier. Ich kann schnell das Ticket lösen und einsteigen. Wenn man ein Ticket löst, erhält man zugleich einen Gutschein, den man in der nahen Dorfkäserei Marbach einlösen kann. Einen Becher Jogurt gibt es geschenkt, wenn man Käse kauft...
Die Gondeln sind heute speziell in die Seile gehängt. Als Dreiergruppen fliegen sie ins Tal. Danach folgt eine lange Lücke und dann folgen wieder drei Gondeln im Kurzabstand...
Die Fahrt ist ruhig und schon fast still. Ich erreiche die Bergstation Marbachegg nach einiger Zeit. Nach ergiebigem Einschmieren mit Sonnencrème mache ich mich auf den Weg. Er führt erst steil hinab nach Ober Lochsitli, dann ebenwegs nach Wittefäre und von dort stetig hinab, bis Chadhus. Von dort geht es vorbei an bellenden Hunden hinauf nach Imbrig. Das Alpenbeizli lasse ich links liegen. Ich geniesse etwas abseits in einer neu umzäunten Brätlistelle die Schrattenfluh.
Die Wanderung führt mich weiter über die Obere Habchegg (hier hat es ein Beizli, welches rege genutzt wird) hinab nach Lauizug. Dort beginnt ein für mich in dem Sinne eigentlicher Bergwanderweg. Durch das Geröll führt ein gut angelegter Weg. Man begegnet Schafen, die sich bei der Hitze in jede noch so kleine Schattenspalte legen, um der Sonne etwas zu entfliehen. Es ist aber heute auch ausgesprochen warm.
Vom Schibehüttli an fällt der Weg steil ab. So erreiche ich bald die Chemmerihöfe. Und nun ist es nicht mehr weit, bis ich das Kemmeribodenbad erreiche.
Eigentlich würde ich da jetzt gerne etwas trinken oder zwischen die Zähne führen. Aber das Restaurant ist so proppenvoll, dass ich dieses Vorhaben aufgebe und die Meringues vergesse.
In unmittelbarer Nähe grollt es am Himmel. Bald machen sich die ersten Tropfen bemerkbar. Und so mache ich mich mit dem Postauto, dem RE und anderen Zugverbindungen zurück auf den Heimweg.

Hike partners: Stini


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