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Kletterspass am RotStöckli


Published by TeamMoomin , 28 July 2013, 15h39.

Region: World » Switzerland » Nidwalden
Date of the hike:15 July 2013
Mountaineering grading: AD-
Climbing grading: III (UIAA Grading System)
Via ferrata grading: AD
Waypoints:
Geo-Tags: Titlis und Wendenstockgruppe   CH-NW   CH-OW 
Height gain: 500 m 1640 ft.
Height loss: 500 m 1640 ft.

Nachdem es letztes Jahr wegen Wassereis auf den Felsen und dem sehr schlecht zu erreichenden Einstieg nicht geklappt hatte, und Richard vor kurzem eine erfolgreiche Besteigung publiziert hatte beschlossen Klaus und ich es nochmals mit dem Nidwaldner Kantonshöhepunkt zu versuchen. Also wieder auf nach Engelberg.......

Erneut gings gemütlich von Engelberg wieder mit der Bahn hinauf bis zur Sation Stand, und von da wie letztes mal wieder via Unter Rotegg zum Einstieg des Firngrates, welcher zum Rotstöckli hinüber führt. Während wir uns bereit machten und Helm etc. montierten wurden wir bereits sehr neugierig von den zahlreichen Touristen betrachtet, welche alle hier dem "Schlittelspass" nachgingen.

Dann gings hinüber zum Bergschrund wo uns eine Überraschung antraf, es gibt neu sozusagen 2 Routen aufs Rostöckli die alte welche wir von letztem Jahr kannten, welche dazumal Andi und auch Munggaloch genomen hatten, und eine neue welche direkt gerade hinauf führt.

Da bei der alten der Einstieg mühsam zu erreichen ist und die ersten Meter aufgrund des Abschmelzen des Bergschrundes sehr mühsam zu erreichen ist beschlossen wir die neue Route auszuprobieren. Also hies es anseilen und dann ging Klaus die erste Seillänge vor. Nachdem er einen schönen Stand gebaut hatte kletterte ich nach. Die erste Seillänge besteht zuerst aus einer kleinen Querung nach diagonal rechts bevor es dann einige Meter mehr oder weniger senkrecht zum Pfosten der Lawinensprengers hochgeht.

Oben angekommen machten wir keinen Wechsel am Stand sondern ich kletterte die 2te Seillänge gleich vor, hier gehts senkrecht nach oben und ohne helfendes Stahlseil würde die Schlüsselstelle wohl irgendwo zwischen IV und V liegen, ich hielt mich aber hier am STahlseil da der Stein am Rotstöckli wahrlich ein Graus aus Bruch und nochmals Bruchgestein ist. Man muss hier sehr aufpassen nicht Steine auszulösen welche dann dem Partner unten sonst aufgrund der senkrechten Routenwahl hier auf den Kopf fallen.

Danach richtete ich einen Stand ein und Klaus kam nach kletterte an mir vorbei und machte sich in der 3ten Seillänge an die Querung. Diese ist zwar nicht schwer aber auhc hier muss man wahnsinnig aufpassen keine Steinlwaine loszutreten!

Danach gehts um den Gipfelkopf rum und dann in einfachem Aufstieg zum Gipfel. Glücklich standen Klaus und ich auf dem höchsten Nidwaldner nun hatte es doch noch geklappt. Uns Blick schweifte zum höchsten Obwaldner, dem wunderbaren Hahnen und natürlich immer iweder zum Reissend Nollen (dies war eine super Tour) und den imposanten Wendenstöcken.

Danach gings alles wieder auf dem gleichen Weg hinunter, wobei es in der zweitletzten Seillänge echt eine Kunst war dem anderen nichts auf den Kopf zu schiessen soviel loses Gerböckel wie da rumlag.

Fazit: Die Tour hat mir viel Spass gemacht und war ideal um mit Klaus mal vertraut zu werden zusammen eine Mehrseillängenroute zu bestreiten da sie sehr gut abgesichert ist udn das Stahlseil dafür sorgt, dass man sich ohne Stress "aufeinander einspielen" kann. Der Gipfel selbst bietet ein schönes Panorama, auch wenn der ganze "Schlittelzirkus" am Fuss des Berges das ganze irgendwie schon surreal macht.
Man muss an diesem Berg aber sehr vorsichtig sein was Steinschlag anbelangt das es wirklich ein extrem bröckliger Haufen ist!




Hike partners: Berglurch, TeamMoomin


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