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Prientalhufeisen (u. a. Laubenstein, Spitzsein, Geigelstein), fast komplett


Published by Chiemgauer , 22 June 2013, 14h14.

Region: World » Germany » Alpen » Chiemgauer Alpen
Date of the hike:21 June 2013
Hiking grading: T3+ - Difficult Mountain hike
Climbing grading: I (UIAA Grading System)
Waypoints:
Geo-Tags: D   A 
Time: 11:00
Height gain: 3120 m 10234 ft.
Height loss: 3070 m 10070 ft.
Route:40,2 km
Access to start point:Über A8 Ausfahrt Frasdorf oder Bernau nach Aschau. Etwas weiter nach Hohenaschau und dort kostenlose Parkplätze bei der Festhalle.
Maps:Kompass Nr. 10

 

Leider konnte/wollte ich die Tour nicht ganz wie geplant durchziehen, aber 16 Gipfel und eine fast komplettes Prientalhufeisen können sich wohl auch sehen lassen.

 

Vom Parkplatz zuerst den Wegweisern zur Hofalm nach. Von dort links haltend über die Wiese zum Grat hoch, wo ein gut sichtbarer Steig beginnt. Diesen folgend geht es über Hammerstein (danach wird der Weg etwas anspruchsvoller und Schwindelfreiheit und Trittsicherheit von Vorteil; T3+/I), Zellerhorn, Zellerwandl (Jägerwand) zur Zellerwand. Kurz nach dieser verlasse ich den Grat für einen kurzen Abstecher zum Laubenstein. Von der Laubensteinalm weiter über den markierten, aber stellenweise kaum zu erkennenden Weg, in Richtung Klausenberg. Für Heuraffelkopf muss der Steig bei einem Weidezaun verlassen werden und für Predigtstuhl ein winziger Abstecher eingelegt werden, ehe ich nach nicht ganz drei Stunden meine erste kurze Pause einlegen kann.

Weiter geht es nun in Richtung Spitzstein. Zinnenberg (frei Wiesenfläche im Süden) und Brandelberg (Steig von Süden) werden komplett gequert, bis es einladende Aufstiege von Süden gibt. Kurz vor dem Spitzstein warnt dann noch ein Schild vor dem aufgelassenen Weg, der aber auch kein Problem (T3/I) darstellt. Weiter vom Spitzstein über Spitzsteinhaus und Mitterleiten nach Sachrang, wo nach 5:20 Std. die erste Bergtour (in etwa die Hälfte der gegangen Tour oder 2/5 der geplanten Tour) für heute beendet ist und der zweite nun ansteht.

Dafür durch Sachrang durch, über die Bundesstraße und den Wegweisern Richtung Karspitze und Wildbichler Alm folgen. Die Alm wird rechts liegen gelassen und über Straße und Abkürzer geht es hoch zur Karspitze. Von dort folge ich bei den Wegweisern einem kleinen Steig in den Wald und teilweise weglos geht es über einen bewaldeten, wohl namenlosen, Hügel zur Rettenbachalm und von dort über den Normalweg und Südhang hoch zum Wandberg. Weiter nun zur Wandberghütte und rüber zur Priener Hütte, wo der Aufstieg zum Breitenstein beginnt. Bei diesem wird dann gedreht und es geht zum höchsten Punkt der Tour, dem Geigelstein, hoch, den ich nach 3:30 Std. Aufstieg erreiche. Meinen selbst gesetzten Zeitplan etwas deutlicher hinterherhinken gibt es auch hier nur eine kurze Pause, bevor ich wieder aufbrechen „muss“.

Dafür in Richtung Kampenwand weiter über die Hochebene vor zum Weitlahnerkopf. Roßalpenkopf und Aschentaler Wände lasse ich rechts und links liegen, da diese wenig lohnende und zu zeitintensive Abstecher wären. Eigentlich noch überraschend gut drauf, hat mich der nun folgende, extrem ziehende, Abstieg zur Dalsenalm demoralisiert. Beine haben plötzlich extrem geschmerzt und jeder Schritt wurde zur Qual. Hätte ich mich vielleicht noch motivieren können die ca. 600-700 Hm über Sonnwendwand, Bauernwand und Scheibenwand zum geplanten Abstieg Kampenwandabfahrt in Angriff zu nehmen, so wollte ich um keinen Preis der Welt auch nur einen Meter mehr bergab machen wie nötig! So ging es weiter direkt nach Hainbach runter wo ich nach 11 Stunden, davon etwas mehr wie 10 Stunden „Geh“zeit, angekommen bin. Von dort dann per Daumenexpress zurück zum Auto.

 

Schade dass heute die Beine irgendwann nicht mehr das hergegeben haben, was für die Lunge noch kein Problem gewesen wäre. Irgendwelche „Schäden“ durch zu extreme Beanspruchung wollte ich dann aber auch nicht riskieren, so dass es nur zu einem „kleinen“ Prientalhufeisen reichte, was sich als Tagestour aber wohl auch noch sehen lassen kann.


Hike partners: Chiemgauer


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Geodata
 16421.gpx Aufstieg bis Klausenberg
 16422.gpx Über Spitzstein nach Sachrang
 16423.gpx Aufstieg Geigelstein
 16424.gpx Abstieg Hainbach

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Comments (4)


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Fabse_94 says:
Sent 22 June 2013, 14h30
Nur 3100 Höhenmeter, 18 Gipfel und 11 Stunden, und da machen deine Beine schon schlapp??:) Tztztz (kopfschüttel)...Spaß beiseite: Respekt vor (wieder mal) einer Monstertour! Wie du das immer durchziehen kannst, ist mir echt ein Rätsel - ich glaube, die ständigen Gegenan- und -abstiege würden mir den Rest geben ;)

Chiemgauer says: RE:
Sent 22 June 2013, 17h40
Dank dir!
Das Ganze ist eine reine Kopfsache. Irgendwie kann ich mich immer mit den Gegenanstiegen arrangieren (über Abstiege denke ich eigentlich fast nie nach), wobei es einen kurzen Moment schon heftig war in Sachrang zu stehen und zu wissen es beginnt eine komplett neue Bergtour.
Andere haben halt kein Problem mit T6-Touren und bei mir sind es eben K6-Touren ;-)
Gruß,
Hans

Koasakrax says: 18 Gipfel !?!
Sent 22 June 2013, 22h19
Da kann ich nur meinen Filzhut ziehen. Ich war heute schon stolz auf meine 4Gipfel und 1200 Hm.
Gratuliere dir - saubere Leistung.

Andy

Bericht folgt noch muss erst die Fotos aus dem Apparat bekommen ;-)

Chiemgauer says: RE:18 Gipfel !?!
Sent 23 June 2013, 18h27
Merci Andy! Nicht den Hut ziehen, sonst erkenne ich dich nicht ;-)


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