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Cuzzago - Curtun - Cola Teu


Published by Schneeluchs , 12 April 2013, 17h33.

Region: World » Italy » Piemonte
Date of the hike:10 April 2013
Hiking grading: T5 - Challenging High-level Alpine hike
Waypoints:
Geo-Tags: I 
Time: 9:00

Der beim letzten Mal entdeckte und gepflegte Weg gefiel mir so gut, dass ich ihn gleich nochmal gehen will und sein Pate werde. Möglichkeiten, Neues zu erkunden, gibt es noch genügend, langweilig wird das nicht. Super, vom frisch gepflegten Weg zu profitieren. Es gibt auf der heutigen Wanderung allerdings auch so noch viel Arbeit für den Fuchsschwanz und die Gartenschere. Die Gartenschere ist wirklich sehr praktisch, um die Brombeeren vorübergehend einzudämmen. Damit kommt man fast überall durch.

Die orografisch linke Seite des Grabens: Der bequemste Weg (Felsen, Brombeeren) führt nicht wie auf der LK, sondern meist auf dem Rücken. Zur Strasse gleich oberhalb einer kleinen Alp [401m], dann 10m gegen rechts und gleich wieder hinauf, zuerst 5 Minuten leicht gegen rechts queren. Bei einer subtilen Abzweigung [422m] scharf links auf den Rücken, kurz gerade hoch und dann gegen rechts ein Stück umgehen (deutliche Weganlage, dort wo ein Baumkonglomerat mitten auf dem Weg wächst, umgehe ich rechts - Schnittspuren an den Brombeeren), schliesslich links wieder auf den Rücken. [T4-] Von oben: alles dem Rücken folgen (=rechts halten, besonders bei 630m) und erst bei 500m ein wenig links halten, um das Stück zu umgehen.
Ich steige auf bis dort, wo es zum ersten Mal möglich ist, den Graben zu queren [540m]. Hinab zum Riale [526m] und auf der andern Seite hoch. Dort [534m] trifft man auf einen guten Weg mit grünem Pfeil markiert.

Auf dem Weg gerade hinauf und auf 703m wieder zurück über den Graben (umgekehrt wie letztes Mal). Danach auf meist guter Spur alles bis Curtun [ca. 720m] bequem queren. Dort setze ich die Querung gleich fort, leicht ansteigend, auf subtiler Spur. Bei 750m geht die Spur nun deutlich in den nächsten Graben (auf der LK deutlich erkennbar) hinein. Nach der Querung einer felsigen Passage [T5] befinde ich mich bald über dem Vallone dei Mulini. Beim auf der Karte mit 810m kotierten Hubel messe ich 828m. Weiter der Kante folgend, den mittleren Weg ins Vallone dei Mulini nach 2 Minuten rechts liegen lassend, erreiche ich auf bequemem Weg alsbald den Weg Curtun-Pianezza [844m]. Genau hier beginne ich die nächste Querung, auf 856m komme ich auf einen Rücken und bei 895m überschreite ich die grosse, von Cuzzago gut sichtbare Geröllhalde. Steige 2 Minuten ab zu einem erstklassigen Aussichtspunkt [885m]. Die Abzweigung über den Graben liegt auf 890m. Steiler Abstieg [T4], die Rinne wird nach etwa 2/3 gegen rechts verlassen (Spuren), den Riale erreicht man auf 830m. Auf 840m trifft man auf der orografisch rechten Seite auf eine weitere Verzweigung mit dem von unten kommenden Weg. Ich steige auf zur Cola Teu, welche beim Punto panoramico 2 auf 1030m erreicht wird (mindestens 2 Möglichkeiten, T4+ bis T5-).

Absteigend erreiche ich den schönen Boden [942m] und den Punto panoramico 1 [780m].
Der wohl direkteste Abstieg nach Cuzzago [T4]: Links davon zuerst gerade hinunter und dann auf einer Art Terrasse [740m] gegen links queren. Nach etwa 10 Minuten [715m] trifft man auf die Verzweigung, von wo aus es geradeaus weitergeht zur mittleren Querung des Grabens, heute noch leicht querend hinunter zu Ruinen [695m], dann rechts auf wieder meist deutlicher Weganlage. Bei einem Köhlerplatz [677m] rechts, auf 636m links, bei einem weiteren Köhlerplatz [560m] links hinab in den Graben. Der Weg beginnt dann schon bald, nach rechts zu queren. Noch bevor er wieder ansteigt (eine weitere Querungsmöglichkeit?), kurz weglos leicht links haltend weiter über den Rücken ab bis zur Strasse, welche auf 417m erreicht wird. 2 Minuten gegen links durch den Graben, kommt man an dessen südlichem Rücken wieder zu den Häuschen Sass Carpiói, wo ich schon am Morgen vorbei kam [bei der Strasse 413m, am Morgen 401m]. Rechts hinunter existieren vier verschiedene Möglichkeiten. Ich folge diesmal der orografisch linken Seite des Grabens, was mit leichter Kletterei verbunden ist und bald auf den einzigen markierten Wanderweg in der Gegend führt.

Die Höhenangaben habe ich wieder 1:1 übernommen (Tagesabweichung +12m), logisch erscheinende Korrekturen an den Wegpunkten vom letzten Mal vorgenommen.

Bei dieser Wanderung fällt mir wieder einmal besonders auf, dass man bei einer Begehung in der Gegenrichtung so einiges Neues entdeckt, die Wege und Möglichkeiten besser kennenlernt.

Erstaunlich, wie oft ich nach Cuzzago kommen und stets wieder Neues entdecken und Altes neu kombinieren kann.

Erstaunlich auch, welche Runden mit zunehmender Ortskenntnis und immer sorgfältiger gepflegten Wegen möglich werden...

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