Stanglahner Kopf im Hochkaltermassiv


Published by steindaube , 16 September 2012, 19h04.

Region: World » Germany » Alpen » Berchtesgadener Alpen
Date of the hike:16 September 2012
Hiking grading: T5- - Challenging High-level Alpine hike
Waypoints:
Geo-Tags: D 
Time: 4:00
Height gain: 750 m 2460 ft.
Height loss: 750 m 2460 ft.

Ein ungewöhnliches Gipfelziel am Hochkaltermassiv. Nicht übermäßig hoch, trotzdem mit einer fantastischen Sicht ausgestattet und überraschend schwierig: Der Steig ist nicht gerade leicht zu finden und an einigen Stellen sind schon einmal die Arme gefragt. Das Gipfelbuch ist von 1980.

Von der Eckaualm dem Steig aufwaerts folgen bis man an einer relativ flache Stelle gelangt an der auch ein grosser umgefallener Baum liegt, dort links in den Wald ab und ein paar Meter rechts des aufkommenden Laubwalds aufwaerts bis man auf die deutlichen Steigspuren trifft

Denen bis ganz unter die Waende folgen, dort bei kleiner unscheinbarer Markierung rechts aufwaerts. Weiter den Steigspuren folgend gelangt man auf den steilen Wiesenhang oberhalb der Felswaende (von dem gehen im Winter und Frühjahr oft beeindruckende Lawinen ab). Sollte man die Steigspuren verlieren, was im Hochsommer bei hohem Gras durchaus vorkommen kann, folgt man der steilen Wiese immer auf der rechten Seite bleibend bis fast ganz oben. Immer wieder einzelne kleine Markierungen oder Steindauben. Fast am oberen Ende der Wiese rechts weg und deutlichen Steigspuren folgend mit einfachen Kletterstellen hinauf zum Gipfel. Dort wo man zum ersten Mal auf das Wimbachgries schauen kann geht es rechts des kleinen Waendchens weiter.

Es lohnt sich nicht nur zum Gipfelkreuz zu gehen sondern auch auf den etwas hoeheren Latschen-Buckel mit toller Rundumsicht auf Watzmann-Westwaende, Gries, Hochalmflaeche und die diversen Gipfel des Hochkaltermassivs.

Bei feuchten Verhaeltnissen sind einige Passagen sehr schmierig was insbesondere beim Abstieg etwas vorsicht erfordert. Stellen I, teilweise sehr steiles Gelände. Früh im Jahr gibt es meist heikle Altschneefelder. Wir haben vier Stunden von und bis Eckaualm inklusive Gipfelrast benötigt. Wenn man die Steigspuren unterwegs verliert kostet das Suchen unter Umstaenden einige Zeit extra. Fuer mich war es der zweite Gipfelbesuch nach 2007. Bei einem weiteren Besteigungsversuch habe ich die Tour wegen unguter Altschneefelder abgebrochen.

Mit dabei: Christine, Anton, Thomas, Stefan

Hike partners: steindaube, Kraxlerin


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Geodata
 13012.gpx teilweise nicht sehr genau

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