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Canal de la Hidroeléctrica del Duque del Infantado


Published by pika8x14 , 1 December 2011, 14h32.

Region: World » Spanien » Andalusien » Almería
Date of the hike:15 July 2010
Hiking grading: T2 - Mountain hike
Waypoints:
Geo-Tags: E 
Time: 1:30
Height gain: 200 m 656 ft.
Height loss: 200 m 656 ft.
Route:Área Recreativa El Nacimiento - Río Andarax - Mesón "La Fabriquilla" - Teilstück Senda de Aguadero - Teilstück Senda/Canal de la Hidroeléctrica - Mesón "La Fabriquilla" - Río Andarax - Área Recreativa El Nacimiento
Access to start point:Mit dem Pkw nach Laujar de Andarax. Von dort weiter zum ausgeschilderten Erholungsgebiet "Área Recreativa El Nacimiento" mit Parkmöglichkeiten.
Maps:Instituto Geográfico Nacional/Centro Nacional de Informacion Geografica: Sierra Nevada, Oriental; M 1:25.000

An künstlichen Wasserläufen führen vielerorts abwechslungsreiche Wanderwege entlang. Je nach Region und Verwendungszweck tragen die Kanäle verschiedenste Namen, wie zum Beispiel: Suone, Levada oder auch Kunstgraben. Unser heutiges Tourenziel in der spanischen Provinz Almería ist einfach ein „Canal“. Natürlich gibt’s dazu noch wohlklingende Zusätze und so lautet der vollständige Name: Canal de la Hidroeléctrica del Duque del Infantado, sinngemäß: Wasserkraft-Kanal des Herzogs von El Infantado. Früher wurde das Wasser also zur Erzeugung von Elektroenergie genutzt, heute ist der alte Kanal außer Betrieb und trocken.

Wir starten am Parkplatz des Erholungsgebiets Área Recreativa El Nacimiento nahe der Ortschaft Laujar de Andarax. Am östlichen Ufer des Río Andarax wandern wir flussaufwärts bis zur Gaststätte Mesón "La Fabriquilla", die sich im ehemaligen Elektrizitätswerk befindet. Oberhalb muss also irgendwo unser Kanal enden - gut erkennbar sind die steil den bewaldeten Hang bis an das Gebäude herabführenden Rohre.

Was wir leider - trotz ewiger Sucherei - nicht finden, ist der Pfad, welcher ein Stück nördlich des ehemaligen Wasserkraftwerks im Hang hinauf zum Kanal führen soll. Dafür erkennen wir im Uferbereich des Río Andarax und am Weg erhebliche Schäden, die offensichtlich von schwerem Unwetter und Hochwasser herrühren. Dabei muss wohl auch die - in einigen Quellen beschriebene  - Infotafel zum „Senda de la Hidroeléctrica“ abhanden gekommen sein, welche am Pfadbeginn stehen sollte.

Also Plan B - Wir gehen die Tour in der anderen Richtung:

Wir laufen deshalb weiter flussaufwärts bis zur Einmündung eines Seitentals (Barranco del Chillo), außerdem befinden sich hier beidseitig breite (Brandschutz-?) Schneisen im Hang, die diese Stelle markant machen. Wir nehmen den Pfad, der zwischen beiden Tälern auf einen Geländerücken führt (Teilstück des Senda de Aguadero). Ab und zu gibt’s weiß-gelbe Markierungen. Wir passieren eine befestigte Fläche - wahrscheinlich ein ehemaliger Dreschplatz - und erreichen wenig später unser heutiges Wunschobjekt: Canal de la Hidroeléctrica del Duque del Infantado. Hier gibt’s auch Hinweistafeln.

Da es sehr heiß ist, verzichten wir auf das erste - weniger interessante - Stück des Kanals (links). Wir biegen also nach rechts (Osten) ab und haben den Senda de Aguadero damit verlassen. Dafür befinden wir uns auf einem Teilstück des Senda de la Hidroeléctrica und laufen nun ständig am, im bzw. auf dem gleichnamigen Kanal entlang. Dabei überschreiten wir auch eine Brücke (Puente del barranco del Chillo) und laufen durch einige Tunnel (samt abhängender Fledermäuse :-). Eine Einsturzstelle wird über einen bergseitigen Pfad umgangen. Immer wieder haben wir schöne Ausblicke hinunter zum Río Andarax und in die umliegende Berglandschaft.

Oberhalb des ehemaligen Elektrizitätswerks endet dann der Pfad entlang des Kanals und wir steigen ab ins Tal. Der eigentliche Weg führt dabei sicherlich hinunter zum „Standort der verschwundenen Infotafel“. Wir wollen abkürzen und direkt an den Stahlrohren absteigen - in einer unserer Karten ist auch ein Pfad eingezeichnet. Bis zu einer Böschungskante unmittelbar hinter dem ehemaligen Kraftwerk erkennt man mit viel Optimismus auch eine Art Spur. Der letzte - vielleicht 5 m hohe - Absatz ist allerdings extrem steil, trocken und rutschig. Das heißt, diese Abkürzung ist nicht zu empfehlen.

Vom ehemaligen E-Werk, jetzt Mesón "La Fabriquilla", geht’s dann am Río Andarax zurück zum Parkplatz am Área Recreativa El Nacimiento, den wir nach anderthalb Stunden wieder erreichen.

Fazit: Abwechslungsreiche, kurze Tour. Im Sommer kann es - wie heute - zwischendurch sehr warm sein (wenig Schatten). Der Weg am Kanal ist nicht sonderlich ausgesetzt, teilweise gibt es Geländer oder man läuft im Kanal und hat die Einfassungsmauer neben sich. Wer schnell (höhen-) ängstlich ist, hat aber vermutlich weniger Freude. Für die Tunnel ist eine Taschen- bzw. Stirnlampe zu empfehlen. Die Bilder geben einen Einblick in das zu erwartende.

Eine ähnliche Tour mit weiteren Fotos und Karte ist z. B. auch hier beschrieben.


pika8x14 sind heute: A. + A. + A.


Hike partners: pika8x14


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T2
18 May 15
Rio Andàrax · Max

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