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Diethelm (2093m), Turner (2069m) und Wyss Rössli (2018m)


Published by أجنبي , 7 November 2011, 01h20.

Region: World » Switzerland » Schwyz
Date of the hike: 6 November 2011
Hiking grading: T4+ - High-level Alpine hike
Climbing grading: I (UIAA Grading System)
Waypoints:
Geo-Tags: CH-SZ   Östliche Sihltaler Alpen 
Height gain: 1320 m 4330 ft.
Height loss: 1320 m 4330 ft.
Route:Ochsenboden – Stafelwand – Schärmen – Obergross – Diethelm – P. 2038 – Turner – P. 2038 – P. 1942 – Wyss Rössli – P. 1942 – P. 1777 – Fluebrig – Fläschli – Fläschlipass – Wisstannenplangg – P. 958 – P. 940 – Ochsenboden
Access to start point:Auto bis Ochsenboden/Golfplatz
Access to end point:Auto ab Ochsenboden/Golfplatz
Maps:LK 1:25.000: 1153 Klöntal

Den Wetterprognosen entsprechend ging's heute eher Richtung Osten und nicht zu tief in die Alpen rein. Daher beschlossen wir, endlich mal den Fluebrig zu erkunden und nahmen uns drei Gipfel vor, nämlich Diethelm, Turner und Wyss Rössli. Letzterer ist auf meiner Karte bloss mit P. 2018 angeschrieben.

Los ging's vom Parkplatz beim Golfplatz im Ochsenboden. Auf einem schmalen Waldsträsschen ging's durch die Stafelwand und anschliessend auf rot-weiss markiertem Wanderweg zu den Alpen Schärmen und Obergross. Die 3h 50min, die wir für den Diethelm im Tal prognostiziert fanden, erschienen uns schnell mal als ziemlich illusorisch. Nach etwas weniger als zwei Stunden erreichten wir die Leiter und die Kette, mit Hilfe welcher man das erste Felsband am Diethelm knackt. Danach ging's ein kurzes Stück über's Gras weiter hoch, bevor sich der Weg verzweigte. Wählt man jenen nach rechts, darf man relativ ausgesetzt über den Grat hoch zum Gipfel kraxeln. Geht man nach links, gestaltet sich der Spass etwas weniger ausgesetzt, wobei der Weg sich zunächst etwas verschmälert, bevor man ein mit Ketten gesichertes Couloir erreicht. Dieses kraxelten wir hoch, erreichten die Gipfelwiese und standen kurz darauf beim Gipfelkreuz. Leider war kein Gipfelbuch (mehr) vorhanden. Für den Aufstieg ab Ochsenboden benötigten wir 2h 15min (inkl. Pausen).

Nach dem uns der Wind am Einstieg zum Diethelm noch heftig um die Ohren geblasen hatte, waren wir erstaunt, dass auf dem Gipfel beinahe Windstille herrschte. Wir nutzten diese zu einer kurzen Rast und studierten von oben das Wyss Rössli, bevor wir zu P. 2038 abstiegen. Von dort ging's straight über den Grat zum Turner, welchen wir ungefähr eine halbe Stunde nach Abmarsch auf dem Diethelm erreichten. Wirklich interessant ist dieser Gipfel nicht. Einzig der gute Blick auf den Grat Richtung Gantspitz entschädigt ein wenig für den Aufwand.

Vom Turner kehrten wir zu P. 2038 zurück und stiegen zu P. 1942 ab, wo wir dem Pfad in die Westflanke des Wyss Rössli folgten. Wie bereits von Robert von den alpinos angemerkt, zieht der Pfad auch nach den Steinmännern weiter Richtung Norden. Schafft man es, das nächste Felsband zu bewältigen, folgt wohl ein einfacher Aufstieg auf dem Bergrücken zum Gipfel, schätze ich. Wie auch immer... wir hielten uns an Altbewährtes, sprich den hilfreichen Bericht von Felix und bogen rechts durch sehr rutschiges Geröll hoch zur Schlüsselstelle, einem kleinen, steilen Couloir. Dieses kletterten wir hoch, wobei es auf diverse lose Griffe acht zu geben galt. Die Stelle ist durchaus etwas tückisch und nicht zu unterschätzen, mit etwas Konzentration aber gut zu meistern.

Nach dem Couloir ging's weiter das steile Grasband hoch, wobei zunächst noch einiges an rutschigem Geröll in der Gegend rumlag. Gegen oben nahm die Steilheit etwas ab und am Endes des Grasbandes kraxelten wir links hoch. Weiter ging's kurz durch die Wiese auf den Gipfel, auch welchem sich ein relativ neues Gipfelbuch befand. Das alte – so stand geschrieben – war der Nässe zum Opfer gefallen. Bei der Lektüre stolperten wir u.a. über den Eintrag von tricky, welcher sich im September auf nicht ganz triviale Art auf den Gipfeln des Sihltals vergnügte
. Vom Turner auf's Wyss Rössli benötigten wir etwa 40 Minuten. Da wir zu viert unterwegs waren, „verloren“ wir im Aufstieg etwas Zeit, weil wir ziemlich vorsichtig vorgingen, um einander nicht die vielen losen Steine auf die Köpfe zu schmeissen.

Während unserer Pause auf dem Wyss Rössli drang endlich die Sonne durch die Wolken. Nachdem die Sonnenbrillen montiert waren, stiegen wir aber ab, dann etwas hoch zu P. 1942 und schliesslich auf dem normalen Wanderweg hinunter zur Alp Fluebrig. Von dort ging's rüber zum Fläschlispass und dann durch den Wald hinunter auf den Chalch- und zurück zum Auto im Ochsenboden. Bilanz: Eine schöne Tour, zwar nicht allzu hoch hinaus, doch mit ein paar schönen Kraxelpassagen gespickt. Als besten der drei Gipfel empfand ich das Wyss Rössli.


Hike partners: أجنبي


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