Hikes in West-Kreta (1/8); Von den Klöstern Gouverneto und Katholiko via Avlaki-Schlucht zum Meer


Published by johnny68 , 21 May 2011, 16h14.

Region: World » Greece
Date of the hike:10 May 2011
Hiking grading: T2 - Mountain hike
Waypoints:
Geo-Tags: GR 
Time: 2:00
Height gain: 250 m 820 ft.
Height loss: 250 m 820 ft.
Route:Gouverneto - Katholiko - Avlaki-Schlucht und zurück
Accommodation:in Chania

Mitte Mai 2011 verbrachte ich 12 Ferientage auf Kreta. Ich habe bereits im letzten September (Ost)-Kreta besucht und davon im Hikr berichtet. Währenddem die Landschaft im September verdorrt war, traf ich nun eine grüne und in allen Blütenfarben strotzende Szenerie an. Der Winter 2010/11 war in Kreta sehr gut, d.h. es gab viele Niederschläge und mehrmals Schnee auch bis in tiefere Lagen. Nach dem grossen Schneefall im März 2011 waren im Mai die höchsten Gebirge (Lefka Ori – 2452 m und Ida/Psiloritis -2456 m) bis rund 2200 m hinunter noch mit Schnee bedeckt.
 
Kreta ist rund 250 km lang und rund 40 km breit. Bei einem fixen Standort kann man nur Hikes in der näheren Umgebung machen, da die Distanzen zu weit sind. Diesmal war ich in der Nähe von Chania in Westkreta stationiert und unternahm meine Touren von dort aus. Es stand mir ein Mietwagen zur Verfügung, was unter anderem dazu führte, dass ich immer wieder an den Ausgangsort der Tour zurückkehren musste.
 
Wie schon in Ostkreta stellte ich auch in Westkreta fest, dass die meisten Trails gut bis ausgezeichnet markiert sind. Der Europäische Fernwanderweg 4 (E 4) verläuft kreuz und quer durch die Insel und ist meist mit Stangen und Farbzeichen gut markiert. Andere Trails sind mit roten oder blauen Farbklecksen sowie Steinmännern markiert.
 
Das Gelände ist in verschiedener Hinsicht schwierig. Trails sind meist geröllig – beim Abwärtsgehen rutscht man schnell aus. Geht man ausserhalb der Trails in die Wildnis, durchquert man dichtes Dornengestrüpp, das zudem Löcher, Steine und andere Unwägbarkeiten verdeckt. Gute, hohe Trekkingschuhe und dichte, lange Hosen sind ein Muss! Ein Problem beim Trekking in der Wildnis sind die Zäune. Überall ist das Gelände wegen der Schaf- und Ziegenweiden eingezäunt, und zwar mit hochgestellten Eisengittern mit ekelhaften Spitzen, die man nur schwer überqueren kann.
 
Der Mai ist die beste Zeit für Trekkings in Kreta. Die Temperaturen sind noch angenehm, die Landschaft blühend grün, Bäche und Quellen führen Wasser. Es erstaunt deshalb nicht, dass auf den bekannteren Wanderrouten viele Leute, meistens in Gruppen organisiert, unterwegs waren.
 
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Meine erste Tour in Westkreta war etwas zum Eingewöhnen: Vom Kloster „Gouverneto“ führt ein schön hergerichteter Weg – vorbei an einer geräumigen Tropfsteinhöhle – zum aufgelassenen Kloster „Katholiko“ tief in der „Avlaki-Schlucht“ (T1). Das Kloster Katholiko wurde wegen der andauernden Piratenüberfälle der Sarazenen aufgegeben. Durch die Avlaki-Schlucht kann man weiter bis ans Meer gehen (T2). Beim Rückweg entdeckte ich unweit des Klosters „Katholiko“ eine weitere begehbare 150 m lange Tropfsteinhöhle, wo man zuhinterst kriechen muss.
 
Diese Tour fand auf der Halbinsel Akrotiri nördlich von Chania statt. Hier befinden sich der Flughafen sowie eine Airbase der griechischen Luftwaffe (mit vielen Flugbewegungen), was eine gewisse Lärmbelästigung ergibt.
  

Hike partners: johnny68


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