Immer der Nasse nach durch BL und SO


Published by TeamMoomin , 12 April 2011, 10h48.

Region: World » Switzerland » Basel Land
Date of the hike:27 March 2011
Hiking grading: T2 - Mountain hike
Waypoints:
Geo-Tags: CH-BL   CH-SO 
Time: 7:00
Height gain: 1265 m 4149 ft.
Height loss: 1348 m 4421 ft.
Route:Ober Hauenstein-Helfenberg-Tüfelschuchi-Vorder Hauenberg-Ellbogengrat-Sunnenberg-Wechten-Vogelberg-Gasthaus Vogelberg-Schattenberg Pass-Geiten-Geitenberg-Grauboden-Hinter Wasserfallengrat-Chellenchöpfli-Waldweid-Waldenburg

An diesem Sonntag sollte laut Wetterbericht das Wetter ja eher bescheiden sein und so entschloss ich mich mir die Füsse etwas in Baselland zu vertreten damit ich falls der Regen kommt nicht zu weit nach Hause hätte.
Ausserdem fehlen mir ja noch 3 Gipfel nach Roman Koch für Baselland. Heute sollte es der Helfenberg und der Geitenberg sein, dazwischen würde ich noch ein paar Solothurner mitnehmen.

Zuerst gings mit den ÖV nach Ober Hauenstein, wobei am Weekend die Verbindungen schon eher sporadisch sind. Von der Posthaltestelle gehts etwas zurück bis man gleich auf dem Rücken des "Berges" empor geht Richtung Helfenberg-Gipfel. Als ich aufstieg befand ich mich am Anfang in einer ziemlichen Nebelsuppe und Regen gabs auch etwas, irgendwie eine sehr schöne Stimmung. Schon nach kurzer Zeit hat man den grössten Teil des Aufstiegs hinter sich ab da geht es schön gleichmässig hoch, schön. Kurz darauf stand ich auf meinem drittletzten Basellandgipfel dem Helfenberg.
Der Gipfel ist eher bescheiden und die Aussicht war eher Null-Minus, aber der Aufstieg war schön daher fand ich es ok.
Nun gings weiter dem Grat entlang, und gerade als ich zur Tüfelschuchi absteigen wolte brach die Sonne durch die Wolken, ein super Schauspiel!

Von der Tüfelschuchi kann man dann entlang eines kleinen Pfades welcher quer durch den Wald verläuft hinuter bis zum vorder AHuenberg absteigen, dort muss man kurz einen Bogenlinks herum laufen um in den Wald zu gelangen wo man dann dem Rücken des "Berges" folgend den Ellbogen überquert. Geradeaus würde ich nihct empfehlen, da man sonst so direkt durch zwischen einem Bauernhof und ner Scheune durchgeht und ob da der Bauer Verständnis hat wollte ich nicht herausfinden.

Nun stieg ich alles über den Grat zur Strasse ab was am Schluss doch anspruchsvoller wird (T3), man kann aber auch den Gratteil kurz vor der Strasse etwas links umgehen und so auf einem schönen Trampelpfad wesentlich einfacher hinunter gelangen. Bevor man auf die Strasse gelangt muss man noch kurz einen Fluss queren, was aber überhaupt kein Problem darstellt es sei denn er führt gerade sehr viel Wasser. Denke dies kommt hier aber sehr selten vor.

Danach steigt man dem Wanderweg folgend Richtung Vogelberg auf, wobei man kurz vor der ersten Brücke nach links den Hang hinauf quert wenn man den Sunnenberg mitnehmen will. Ist aber eigentlich nur ein kleiner Grashügel, daher muss man sich überlegen ob sich der Umweg lohnt. Anschliessend zurück auf die Strasse dann nach Wechten und immer dem Wanderweg entlang rauf zum Vogelberg.

Der Vogelberg bietet eine sehr schöne Aussicht und ist auf jedenfall eine Wanderung wert, ausserdem kann man nach einem kleinen Abstieg im Gasthaus Vogelberg sich verköstigen! Da ich aber auf dem Gipfel eine Pause eingelegt hatte lies ich das Berggasthaus links liegen und  ging direkt zum Schattenbergpass. Hier kann man nun weiter dem Wanderweg nach Geiten folgen oder aber auf dem Grat links folgend ebenfalls zum Geiten gehen. Auf dem Grat hat es ein paar nette Grillstellen mit guter Aussicht.

Den Geitenberg habe ich dann fast in Direktlinie ( etwas rechts davon) bestiegen um etwas mehr Pep in die Sache zu bringen (T4+). Man kann ihn aber auch einfacher auf der linken Seite einem kleinen Pfad folgend erwandern. Der Gipfel mit dem kleinen Steinmannli ist herrlich urchig und wird auch nicht so oft bestiegen. Ein schöner Basellandgipfel, und mein zweitletzter. Jetzt fehlt nur noch der Dielenberg, aber nicht mehr lange!

Danach wanderte ich Richtung Grauboden dort wieder Höhe gewinnend retour und kam oberhalb des Berghaus Vogelberg wieder zurück. Nun folgt der Weg einem wunderschönen Stück Grat des Hinter Wasserfallengrates und geht dann nochmals im Zick Zack den Wald empor zum Chellechöpfli. Dies war dann auch der letzte Gipfel für heute. Hier hat man nochmals eine schöne Aussicht auf die ganze Tour und auch sonst sieht man weit in den Kanton Solothurn hinein, ein lohnenswerter Gipfel zumal man ihn auch gut mit dem Kantonshöhepunkt Baselland gut verbinden kann. Danach gings alles runter nach waldenburg immer dem Wanderweg entlang.
Im SAC Haus Waldweid kann man auch bi Bedarf noch einen Zwischenstopp machen und sich verköstigen.

Fazit: Eine Gelungene Rundwanderung welche aber Trittsicherheit und eine vernüftige Kondtion erfodert. Man kann aber sehr gut nur einzelne Passagen daraus picken und so kleinere Wanderungen machen. Der Abstieg vom Ellbogen zur Strasse könnte bei nassem Wetter heikel sein.




Hike partners: TeamMoomin


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