Piz de Vedana (1324m)


Published by Tef , 10 November 2010, 20h52.

Region: World » Italy » Veneto
Date of the hike:30 October 2010
Hiking grading: T4 - High-level Alpine hike
Waypoints:
Geo-Tags: I 
Height gain: 850 m 2788 ft.
Height loss: 850 m 2788 ft.
Access to start point:von der Straße Belluno - Agordo in Mas über die Brücke nach Ponte Mas. Unmittelbar nach der Brücke rechts. Immer auf der Hauptstraße bleiben, bis es rechts nach Rosse weggeht. Auch hier immer weiter, bis die Straße aufhört und in den Wanderweg übergeht. Dort parken
Maps:Tabacco 024

Direkt am Alpenrand nördlich von Belluno erheben sich einige kecke Spitzen, die man auch besteigen kann. Eine davon, östlich des Lago del Mis gelegen, ist der Piz de Vedana.
Die Tour ist äußerst abwechslungs- und aussichtstreich und auch nicht überlaufen. Da man sich häufig auf sehr schmalen Pfaden in steilem, teilweise auch abschüssigen Grasgelände befindet, darf die Wanderung nicht bei Schnee oder Eis durchgeführt werden.
Vom Ende der Straße in Le Rosse Alte (540m) gehen wir auf dem Wanderweg noch einige Minuten geradeaus weiter, bis wir zu einer Verzweigung kommen. Hier biegen wir rechts ab. Es geht nun durch lichten Laubwald in Seprentinen bergan, bei einer weiteren Verzweigung links halten (ein roter Pfeil auf einem Stein deutet dies an).
So gelangen wir zu einem aussichtsreichen Wiesenfleck. Hier ist es nicht ganz einfach, den Weiterweg zu finden, jedoch findet man am linken Rand eine schwache Pfadspur durch hohes Gras. Durch Laubwald geht es weiter empor, bis man einen Rücken erreicht. Diesem folgen wir nach rechts leicht bergan, ehe es links in die Flanke geht.
Zuerst kurz bergab, quert der Pfad bald steile Wiesenhänge und einige Gräben, ehe wir einen Rücken gewinnen, den es nun bergan geht. Schweißtreibend steil gewinnen wir an Höhe, die Aussicht wird immer besser.
Man erreicht nach einer guten Weile einen quer verlaufenden Felsriegel. Kurz zuvor verliert sich die Spur etwas. Man sollte spätestens bei dem großen Baum zur Felswand aufsteigen. Hier findet sich wieder eine deutliche Pfadpsur, die entlang der Felswand mit einigen, höhlenartigen Einbuchtungen, nach rechts führt. Zuletzt geht es zu einer Rinne zu Füßen einer noch größeren, den Weiterweg versperrenden Felswand.
Diese Rinne geht es nun teilweise recht mühsam direkt empor. Nach oben wird sie enger und steiler. Kurz vor dem Ende, quert nach links ein Pfad hinaus, der das letzte, fast senkrechte Stück umgeht. Wir gelangen zu einem Rücken, dem wir nun ein kurzes Stück folgen, ehe ein Felsriegel uns wieder etwas rechts in die Flanke zwingt. Mit Hilfe von recht neuen Sicherungen wird dieser ohne größere Probleme überklettert.
Danach geht es entweder auf dem Rücken oder in der westseitigen Flanke auf den Gipfelaufbau zu, der zuletzt noch mal ein bißchen Klettern erfordert. Aber auch hier gibt es Sicherungen und schließlich stehen wir am Gipfel, tief unter uns die Ebene des Piave, ost und westseitig die schneebedeckten Belluneser Dolomiten, allen voran die Schiara.
Wir genießen die Pause mit trockenen Schuhen (in Gegensatz zu den letzten Tagen im Tiefschnee ein Genuß), ehe wir auf gleichem Weg wieder absteigen

Hike partners: Tef


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