Besuch im NSG Kreuzäcker
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Für einen optisch unscheinbaren Bereich bei näherem Hinsehen mit erstaunlichen Besonderheiten versehen ist das Naturschutzgebiet Kreuzäcker. Ich fahre auf dem Weg Richtung Bodensee/Berge sehr oft daran vorbei und trotzdem hat es recht lange gedauert, bis ich bei eher schmuddeligem Wetter einen Kurztip dahin unternahm.
Einige Eindrücke davon habe ich euch mitgebracht.
INFOS
Das NSG Kreuzäcker liegt nahe des Ortsteils Denkingen, im Südosten der baden-württembergischen Stadt Pfullendorf, es ist rund 19 Hektar groß, gehört naturräumlich zum Oberschwäbischen Hügelland.
Die ehemalige Kiesgrube befindet sich in der Abflussrinne des Rheingletschers, der in der Würm-Kaltzeit auch das Illmenseebecken ausgefüllt hat. Die Grube hat bei einer Tiefe von ungefähr zehn Meter eine Länge von rund 750 Meter und ist an der breitesten Stelle etwa 300 Meter breit. Die abgebauten Kiese waren würmzeitliche Schmelzwasserschotter, auch Niederterrassenschotter genannt.
Wesentlicher Schutzzweck ist die Erhaltung und Sicherung der Kiesgrube als ökologische Vorrangfläche für Tier- und Pflanzenarten, die in der intensiv genutzten Kulturlandschaft keine Lebensmöglichkeiten mehr finden. Das vorhandene Mosaik von verschiedensten Biotoptypen, insbesondere Trockenbiotopen, soll vor anthropogenen Nutzungen gesichert und der Natur die Möglichkeit zur freien Entwicklung gegeben werden. Die Artenvielfalt soll somit erhalten und gefördert werden. Die temporären Gewässer sollen als Lebensraum für Amphibien, Libellen und für andere ans Wasser gebundene Tierarten erhalten werden. Die Grundstücke sollen zur Sicherung der Nutzung zu Naturschutzzwecken vom Land erworben werden.
Viele, auch seltene Tier- und Pflanzenarten sind im Gebiet Kreuzäcker erfasst:
Näheres dazu und QUELLE: wikipedia
Viel Spaß dabei

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