Salbitschijen - Paralleler Ostgrat
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Kürzlich sah ich mir in der "Bergauf - Bergab" Mediathek des ARD den schönen Film "Scharfe Grate im Granit - Klettern am Salbitschijen" an. Dabei erinnerte ich mich auch sehr gut an unseren dortigen Aufenthalt. Das mit dem ÖV gut erreichbare Göschenertal ist eines der schönsten Täler der Schweiz. Der Salbit-Südgrat sowie der kühn gezackte Westgrat mit über 30 SL gehören wohl zu den schönsten Gratklettereien der Alpen und sind nur guten bzw. sehr guten Kletterern vorbehalten. Wir stiegen am Vorabend zur Salbithütte auf, die damals noch vom langjährigen Hüttenwart Hans Berger geführt wurde (34 Jahre von 1984 - 2017) und der auch die meisten klassischen Anstiege mit Bohrhaken abgesichert hatte. Da U. den Salbit-Südgrat bereits begangen hatten, nahmen wir den gut eingerichteten "Parallelen Ostgrat" in Angriff, welcher oft als Eingehtour für schwierigere Routen dient. Der mit einer Plakette markierte Einstieg erfolgt auf ca. 2420m und kann in ca. 1 Std von der Salbithütte erreicht werden. Die Kletterei umfasst insgesamt 8 SL. Nach 5 SL folgt ein weiss markiertes Zwischenstück im alpinen Gelände (T5+, II). Anschliessend folgen nochmals 3 SL am luftigen Grat. Nach dem Besuch des Salbits (ohne Besteigung der Gipfelnadel?) stiegen wir über den steilen, rot markierten Normalweg zur Salbithütte ab (T5, I).
Ich beschrieb die Tour in meinem Tourenbuch wie folgt: " Sehr schöner Grat, herrliches Herbstwetter, angenehm warm, Jagdzeit im Urnerland. Kletterzeit 3 Std". Beilage: Topo der Route (Plaisir Ost, 1999).
Ich beschrieb die Tour in meinem Tourenbuch wie folgt: " Sehr schöner Grat, herrliches Herbstwetter, angenehm warm, Jagdzeit im Urnerland. Kletterzeit 3 Std". Beilage: Topo der Route (Plaisir Ost, 1999).
Hike partners:
rhenus
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