via Hanenspil zum Margelchopf
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Nach längerer An- und Hochfahrt parkieren wir auf dem grossen Parkplatz beim Berghaus Malbun und ziehen auf dem WW über Alpland erst flacher hoch. Auf P. 1444 erreichen wir die Strasse, welche hochleitet bis zur Alp Obersäss; wir folgen jener bis kurz vor (P. 1495).
Auf komfortablem BWW steigen wir nun leicht steiler übers gleichartige Gelände an, einen kurzen Waldabschnitt zurücklegend, bis zu P. 1643, wo wir für nur kurze Zeit wieder auf der Strasse sind.
Danach marschieren wir wieder über Alpflächen auf der wrw Route hoch, queren dabei zwei Male den Dossenweg (besagte Strasse) und gelangen so hoch zur Alp auf Obersäss.
Der BWW leitet uns anschliessend am zunehmend steileren SSE-Hang von Tossa und unserem ersten Gipfelziel höher; auf ~ 1866 m wenden wir uns der moderaten SW-Flanke zu und erreichen über dezente Wegspuren den unscheinbaren höchsten Punkt des Hanenspil‘.
Zurück auf dem kurzen, flachen Abschnitt auf 1866 m halten wir rasch auf den nun steiler einsetzenden Weiteranstieg zu: auf (mageren) Grünflächen gewinnen wir so P. 1959.
Animiert vom Kartenausschnitt von Bi den Seen folgen wir nur kurz dem südlich von P. 1984 durchziehenden BWW und verlassen diesen sogleich - bald einen ersten, darauf weitere kleine Tümpel sichtend - ein durchaus hübscher Abstecher beginnt hier.
Meist weglos schlendern wir an einigen, teilweise mit einer leichten Eisschicht überzogenen, Seelein vorbei, bis zu einem grösseren, in welchem sich unser anvisierter Gipfel prächtig spiegelt - auch wenn bis anhin wenig Sonnenschein herrscht. Im leichten Auf und Ab, weiterhin weglos, durchschreiten wir die leicht hügelige Landschaft, und entdecken noch vor dem BWW ein enormes Felsloch. Auf jenem halten wir nun direkt hoch zu P. 2016, Isisizgrat.
Hier zeigt sich nun der steile, felsige, südseitige Aufbau des Gipfelmassivs eindrücklich - noch ist ein möglicher Aufstieg weder denk- noch einsehbar - zu lange ist’s her, als ich ihn begangen habe …
Nun, erst noch moderat am Hangrücken Höhe gewinnend, schliesslich kurz in die westliche Seite des südlich orientierten Gipfelaufbaus wechselnd, zeigt sich in Teilen die Aufstiegsroute: nach wenigen Wegkehren geht der Anstieg in die erste anregende Kraxelstufe über. Gut gestuft, zwar steil, doch mit der richtigen Tritt- und Griffwahl gut machbar, erreichen wir eine wieder gangbarere Zwischenpassage. Nach dieser, mit teils geröllig-rutschigen Stellen, nähern wir uns der zweiten Felsstufe: ein kaminartiger Steilaufschwung ist mit einem fest installierten Drahtseil versehen - dankbar bin ich darum. Kurz danach können wir auf das überraschend flache und weite Plateau des Margelchopfes hinaustreten. Wir folgen noch zum Ende des BWW‘ (wo eine weiterführende schwierige Route einsetzt), entdecken noch wenige verblühte Edelweiss‘ und setzen uns, bei nun viel Sonnenschein, zur Rast nieder.
Später machen wir uns auf derselben Strecke auf zum Abstieg - meinerseits „dank“ abschnittweise hochtrittigen und rutschigen Stellen mühsamer zu bewältigen. Am Wandfuss angelangt sind die Schwierigkeiten vorbei; problemlos kehren wir zurück zu P. 2016, Isisizgrat; hier wählen wir den BWW Richtung Glanna. Wir folgen diesem bis auf ~ 2019 m; dann wählen wir eine schwache Spur, welche zu den oberen der Seeli’ zu führen scheint. Und wie wir uns diesen nähern, erfreut uns deren Anblick doch sehr - sogar unser eben besuchter Gipfel erhebt sich dahinter sehr fotogen.
Auf der erwähnten schwachen Spur halten wir nun wieder auf den BWW zu, welchen wir kurz vor der Einmündung des von unterhalb hochführenden erreichen.
Annähernd flach wandern wir hinüber zum Übergang auf P. 2009, Glanna; hier setzt der länger steile Abstieg in den grasigen Kessel des Altsäss ein. Sanfter gestaltet sich die Annäherung an die Alp Altsässobersäss bei P. 1778; nach einer nur leicht abwärts führenden Hangtraverse leitet der BWW wieder steiler hinunter.
Unterhalb der Chalberweid schreiten wir wieder moderater weiter hinunter, können dabei sowohl die steinumfasste Viehkoppel der unterhalb situierten Alp wie auch den gegenüber, unterhalb des Hurst‘ gelegenen, tollen Herbstwald bewundern. Nach einer Rast oberhalb P. 1506 legen wir die letzten Meter zu diesem, Altsässundersäss, zurück.
Sehr gemächlich erweist sich der längere Abschlussmarsch, öfters im Wald, dann oberhalb einer Lichtung Cholplätz, P, 1453, schliesslich wieder im Wald bis Eggli, bis wir definitiv über offene Alpweiden flach hinüber traversieren zum Berghaus Malbun, wo wir uns auf der Terrasse zum Einkehrschwung niedersetzen.
⇧ 1 h bis Hanenspil
⇧ 1 h 10 min bis Margelchopf, Ende BWW und Rastplatz
⇩ 1 h 55 min bis Rast oberhalb Altsässundersäss
⇩ ½ h

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