Über Herzogsreut zum Haidel (1166m)
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Die Tour von Herzogsreut auf den Haidel hatte ich schon ewig geplant, aber nie durchgeführt. Im Sommer wäre es eine ganz einfache Wanderung ohne besondere Schwierigkeiten. Mit der heutigen Schneeauflage und vielleicht eisigem Untergrund hatte ich zur Sicherheit Grödel eingepackt. Starten konnte ich ohne Parkplatzsuche direkt von der B 12 beim Skilift Herzogsreut. Der Weg hinauf nach Herzogsreut über die Teerstraße ist schnell geschafft. In Herzogsreut folge ich beim Zugang zur Pfarrkirche dem Winterweg, der aber anschließend nicht mehr beschildert ist. Dies ist aber kein Problem da mein ursprünglicher Weg nur etwa 200 m oberhalb verläuft. Am Wald angekommen suche ich mir eine günstige Spur zum Wanderweg zum Haidel.
Der ist schnell erreicht und der nächste Wegpunkt Schwendreut ist auch rasch gefunden. Schwendreut war früher ein Weiler mit acht Häusern bzw. Hofstellen, davon ist aber nichts mehr zu sehen. Nur eine Kapelle erinnert noch an den Ort wo es jetzt noch eine Bergwiese mit sehr guter Aussicht gibt. Noch liegt aber der Neben in den Niederungen zu hoch und so ziehe ich gleich weiter zum Haidel. Hier nutze ich heute die gut zu gehende Forststraße bis ganz hinauf zum Gipfelplateau. Links vom Funkturm der Telekom ragt der Aussichtsturm in die Höhe. Ein Besteigen ist nicht immer möglich, denn gerade in den Wintermonaten sind die Holzstufen oft vereist und dann eben lebensgefährlich. Die heutige leichte Schneeauflage ist aber perfekt zu gehen und kein bisschen rutschig. Das Panorama oben ist wie immer gigantisch und bei der heutigen Wetterlage vom Feinsten. Nur ein eisiges Lüftchen weht hier oben und der lässt mich nach der Fotosession gleich wieder absteigen.
Gerne benutze ich zwischen den Infotafeln am Boden den Schutzraum. Hier gibt es einen Tisch und trockene Sitzgelegenheit für eine Teepause. Für den Rückweg habe ich mir eine andere Wegstrecke ausgesucht. Über einen Forstweg möchte ich über die Südwesthänge des Haidel nach Schwendreut zurück wandern. Dafür folge ich erst der Wegbeschreibung nach Obergrainet. Dort wo man die kurz vorher betretene Forststraße wieder verlassen soll wenn man nach Obergrainet will, steht sogar ein Wegschild nach Schwendreut. Dieser Forstweg führt ohne Umschweife hinab nach Schwendreut, wo jetzt die Aussicht zu den Ostalpen wesentlich besser ist als mittags. Vom Watzmann bis zum Dachstein sind die Berggipfel zu bewundern.
Meinen weiteren Rückweg lege ich über die nahe Bruder-Konrad-Kapelle zurück. Es ist nur ein kleiner Umweg und hinter der Kapelle gibt es einen Pfad hinab zum letzten Wanderparkplatz . Von dort aus kann ich den Aufstiegsweg erkennen und entschließe mich direkt über die leicht verschneiten Wiesen hinab nach Herzogsreut zu gehen. Eine schöne und im Grunde einfache Winterwanderung findet am Parkplatz mit einem letzten Blick zum Haidel seinen Abschluß.
Nachtrag:
Fünf Tage später bin ich gleich nochmals mit meiner Schwester auf fast gleicher Route zum Haidel. Mit 20 cm Neuschnee war die Stimmung noch besser. Ein paar Fotos habe ich deshalb ausgetauscht.
Reine Gehzeiten:
Parkplatz B 12 Waldmühle - Haidel 1 h 40 min
Haidel - PP B 12 Waldmühle 1 h 30 min
Insg. unterwegs: 3 h 35 min
Der ist schnell erreicht und der nächste Wegpunkt Schwendreut ist auch rasch gefunden. Schwendreut war früher ein Weiler mit acht Häusern bzw. Hofstellen, davon ist aber nichts mehr zu sehen. Nur eine Kapelle erinnert noch an den Ort wo es jetzt noch eine Bergwiese mit sehr guter Aussicht gibt. Noch liegt aber der Neben in den Niederungen zu hoch und so ziehe ich gleich weiter zum Haidel. Hier nutze ich heute die gut zu gehende Forststraße bis ganz hinauf zum Gipfelplateau. Links vom Funkturm der Telekom ragt der Aussichtsturm in die Höhe. Ein Besteigen ist nicht immer möglich, denn gerade in den Wintermonaten sind die Holzstufen oft vereist und dann eben lebensgefährlich. Die heutige leichte Schneeauflage ist aber perfekt zu gehen und kein bisschen rutschig. Das Panorama oben ist wie immer gigantisch und bei der heutigen Wetterlage vom Feinsten. Nur ein eisiges Lüftchen weht hier oben und der lässt mich nach der Fotosession gleich wieder absteigen.
Gerne benutze ich zwischen den Infotafeln am Boden den Schutzraum. Hier gibt es einen Tisch und trockene Sitzgelegenheit für eine Teepause. Für den Rückweg habe ich mir eine andere Wegstrecke ausgesucht. Über einen Forstweg möchte ich über die Südwesthänge des Haidel nach Schwendreut zurück wandern. Dafür folge ich erst der Wegbeschreibung nach Obergrainet. Dort wo man die kurz vorher betretene Forststraße wieder verlassen soll wenn man nach Obergrainet will, steht sogar ein Wegschild nach Schwendreut. Dieser Forstweg führt ohne Umschweife hinab nach Schwendreut, wo jetzt die Aussicht zu den Ostalpen wesentlich besser ist als mittags. Vom Watzmann bis zum Dachstein sind die Berggipfel zu bewundern.
Meinen weiteren Rückweg lege ich über die nahe Bruder-Konrad-Kapelle zurück. Es ist nur ein kleiner Umweg und hinter der Kapelle gibt es einen Pfad hinab zum letzten Wanderparkplatz . Von dort aus kann ich den Aufstiegsweg erkennen und entschließe mich direkt über die leicht verschneiten Wiesen hinab nach Herzogsreut zu gehen. Eine schöne und im Grunde einfache Winterwanderung findet am Parkplatz mit einem letzten Blick zum Haidel seinen Abschluß.
Nachtrag:
Fünf Tage später bin ich gleich nochmals mit meiner Schwester auf fast gleicher Route zum Haidel. Mit 20 cm Neuschnee war die Stimmung noch besser. Ein paar Fotos habe ich deshalb ausgetauscht.
Reine Gehzeiten:
Parkplatz B 12 Waldmühle - Haidel 1 h 40 min
Haidel - PP B 12 Waldmühle 1 h 30 min
Insg. unterwegs: 3 h 35 min
Hike partners:
jagawirtha
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