Runde über das Seeköpfle (1920m)


Published by Tef , 5 October 2021, 21h54.

Region: World » Germany » Alpen » Allgäuer Alpen
Date of the hike:22 July 2021
Hiking grading: T3 - Difficult Mountain hike
Waypoints:
Geo-Tags: D 
Height gain: 1300 m 4264 ft.
Height loss: 1300 m 4264 ft.
Access to start point:In Oberstdirf der Beschilderung zur Nebelhornbahn folgen, dort zahlreiche P. Man löhnt satte 9€, findet deswegen aber beim Wegfahren schnell jemanden zum Teilen der Kosten
Maps:opentopomap.org

Oberstdorf wirkt ja erstmal abschreckend mit seiner "Erschlossenheit" und den extremen Parkgebühren (sie sind so hoch, daß man danach das Ticket leicht weiter verkaufen kann, so spart man sich 50%). Doch starten von hier zahlreiche, wunderschöne Bergtouren zu Allgäuer Klassikern.
Ich will heute eine einsame Tour vorstellen, die Überschreitung des Seeköpfl. Eine wunderbare Sache mit einem schönen See und besten Aussichten auf einem langen Grat.
Der Start ist sehr gemütlich, denn man steigt erstmal zum Kühberg hinauf und wandert dann auf der Hüttenstraße ins Oytal hinein. Es gibt aber keinen Verkehr, auch Wanderer sehe ich keine, nur ein paar Radler überholen mich. Auch heute ist leider wieder Saharrastaub in der Luft, trotzdem genieße ich die Ausblicke zu den umliegenden Bergen.
Man wandert am Oytalhaus (1010m) vorbei und wenige Minuten dahinter zweigt nach links der Gleitweg ab. Der wunderschöne Steig führt nun in Serpentinen den teils sehr steilen Hang hinauf, dabei werden die Ausblicke natürlich immer besser. Deutlich weiter oben folgt dann eine uerung nach links ums Eck und man erblickt den wunderschönen Seealpsee und links dahinter mein Gipfelziel, das Seeköpfl.
Ich folge noch ein Stück dem Pfad Richtung Hinterer Seealpe, schlage mich dann jedoch noch vorher links ins Gemüse. In einem Bogen geht es nun zunächst hinab, um den Bach an geeigneter Stelle zu überqueren, dahinter wieder leicht aufwärts durch die Hänge auf den Gipfel zu. Teilweise wandere ich durch beinhohes Wuchergras, ab und an beschwert sich ein Murmeltier, doch schwer ist es nicht, wenn dann eher etwas mühsam. Richtung Gipfel wird es dann einfacher, da weniger bewachsen und man sucht sich zwischen Latschengassen seinen Weg. Dann trifft man auf den Pfad, der vom Zeigersattel herüber kommt und folgt ihm nach links zuletzt steil hinauf zum Gipfel.
Total einsam blickt man nun direkt hinüber zum überlaufenen Nebelhorngebiet. Nun folgt der tolle Gratübergang nach Westen. Es gibt immer eine deutliche Pfadspur, meist bleibt man direkt am Grat, ab und an geht es links in die Südflanke. Es gibt durchaus einige Gegenanstiege, ab und an wirds a bissal schmal und schrofig, kann man schon T3 machen. Nach Westen hin wird es dann latschiger und schließlich geht es hinab zum Schattenbergkreuz mit tollem Tiefblick auf das Talbecken.
Danach geht es hinab in den Wald, der Steig windet sich geschickt abwärts. Es kommt nochmal ein schöner Aussichtsplatz, dann geht es schräg nach links hinab, ehe der Pfad unten deutlich nach Nord schwenkt und eine Weile im Wald quert, ehe man oberhalb von kühberg auf die wiese kommt. Es geht schräg abwärts zu einem Feldweg und auf diesem links zur Straße, die mich hinab zum Ausgangspunkt bringt.

Hike partners: Tef


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Comments (2)


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sven86 says:
Sent 6 October 2021, 18h01
Schöne Bilder von dieser interessanten Runde. Wäre dann jetzt sicherlich auch eine gute Option für den Herbst.

Dann hat sich vermutlich in den letzten Monaten (Corona?) die Pfadspur am Kamm nochmal deutlicher ausgeprägt, was hier so ja bisher noch nicht eingepreist war.

Tef says: RE:
Sent 6 October 2021, 19h23
Servus,
die Pfadspur ist ziemlich gut ausgeprägt und führt fast immer am Grat oder in der südlichen Flanke. Lediglich die Umrundung des Sees und hinauf zum Gipfel ist weglos. Man könnte aber auf dem Wanderweg bis hoch zum Zeigersattel bleiben, denn von dort kam eine Pfadspur. Dann würde sich die Tour aber nochmal verlängern. Bestimmt auch im Herbst sehr schön


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