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Aus dem Tuxertal auf die Torwand (2771m) - sanfte Nachbarin der Kalkwand


Published by sven86 , 25 September 2020, 23h16.

Region: World » Austria » Zentrale Ostalpen » Tuxer Alpen
Date of the hike:19 September 2020
Hiking grading: T4- - High-level Alpine hike
Mountain-bike grading: F - Easy
Waypoints:
Geo-Tags: A 
Time: 7:00
Height gain: 1500 m 4920 ft.
Access to start point:kostenloser großer P. am Ortseingang von Vorderlahnersbach
Accommodation:Einkehrmöglichkeit am Geislerhof

Die Kalkwand gehört sicherlich mit zu den schwierigsten Gipfelzielen in den Tuxern, die ja im allgemeinen eher für sanfte Geländeformen bekannt sind. Die benachbarte etwa 50 Meter niedrigere Torwand ist demgegenüber deutlich leichter zu haben, der weglose Aufstieg über die NW-Flanke (Skiroute) geht über einen T3er nicht hinaus. Ein wenig anspruchsvoller ist lediglich der optionale Abstecher zum Ostgipfel.

Üblicher Startpunkt für Touren im Gebiet der Lizum ist das Lager Walchen auf gut 1400 Metern im Wattental, also auf der Tuxer Nordseite. Der Vorteil beim Zustieg von Süden aus dem Tuxertal ist vor allem, dass man völlig legal bis 2000 Meter hinauf radeln kann, dazu ist das Ganze im Herbst sonniger und vielleicht auch landschaftlich etwas schöner.

Von Vorderlahnersbach führt eine auch als Radroute ausgewiesene Asphaltstraße über die Ortsteils Berg und Schöneben zunächst zum Geislerhof. Hierhin könnte man eventl. auch mit dem Auto fahren, einige waren dort jedenfalls abgestellt. Danach weiter auf ziemlich gut geschotterter Almstraße Richtung Nasse Tuxalm und noch weiter zu den höchsten Almgebäuden. Hier auf ungefähr 2000 Meter also Raddepot und zu Fuß weiter auf dem Wanderweg an einem Wasserfall vorbei in Richtung Torsee. Hier kamen mir doch einige Gruppen im Abstieg entgegen, der Torsee scheint also ein beliebtes Ausflugsziel zu sein. Vom Wanderweg sieht man ihn aber gar nicht direkt, man müsste ein Stück absteigen.

Weiter über eine Ebene zum Torjoch und hier nun ab vom Weg, wobei es querend eine markante Nase im unteren NW-Kamm der Torwand anzupeilen gilt. Dort weiter über kupiertes und nur moderat steiles Schuttgelände, was ohne Mühen zu begehen ist, mehr oder weniger direkt zum Gipfel der Torwand hinauf; auch der letzte vermeintlich steilere Aufschwung macht keine besonderen Probleme (T3).

Die Torwand selber ist ein längerer Gipfelfirst, dessen höchster Punkt nicht ganz klar zu definieren ist. Der direkte Übergang zum vielleicht 20 Meter niedrigeren Ostgipfel ist nur durch schärfere Kletterei möglich. Man kann aber etwas unterhalb der nördlichen Gipfelwand - also dort wo auch die oberste kurze Steilstufe ansetzt - leicht hakelig im Blockgelände zum Ostgipfel hinüberqueren (T4-).

Achtung: Truppenübungsplatz - Schießzeiten (normalerweise unter der Woche) beachten! Aktuell hier

Hike partners: sven86


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