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auf den Napf - von Süden; mit neu erstiegenem Hundschnubel


Published by Felix Pro , 18 May 2020, 14h55. Text and phots by the participants

Region: World » Switzerland » Bern » Emmental
Date of the hike: 4 March 2020
Hiking grading: T3 - Difficult Mountain hike
Waypoints:
Geo-Tags: CH-BE   Napf   CH-LU 
Time: 3:30
Height gain: 560 m 1837 ft.
Height loss: 560 m 1837 ft.
Route:Fankhusgrabe, P. 989 - Vorder Kalchgraben - Hundschnubel - P. 1263 - P. 1268 - P. 1232 - Stächelegg - Napf - P. 1278 - P. 1309 - Grüebli - P. 1261 - P. 1269 - Honiese - Mittler Mettlen - P. 1015 - Fankhusgrabe, P. 989
Access to start point:PW via Grünen - Langnau i. E. - Trubschachen - Trub und Fankhaus nach Vorder Mettlen, P. 989
Maps:2522 - Napf

Winterlich und stimmungsvoll sind wir am sonnigen Frühlingstag unterwegs zu einer Napfrunde - mit der Erstbeschreibung eines vorgelagerten Gipfels. Dazu starten wir im Fankhusgrabe nahe P.989 am Fankhusbach. Auf einem Steg überqueren wir den Bach und gelangen nach wenigen Metern in einen Seitengraben - wohl den Kalchgraben (wie die beiden Höfe benennt sind). Hier stapfen wir nun erst auf geringer Schneeunterlage hoch zum Hof Vorder Kalchgraben, an einem zugehörigen Hüttchen vorbei unterqueren wir eine Waldzunge und steigen nun fortan steiler in nördlicher Richtung hoch im stets stärker von der Sonne erwärmten, rutschigeren, Schnee. Ist dieser Hang bereits gegen 35° steil, so gilt es nun den waldigen Abschnitt unterhalb unseres Gipfelziels zu überwinden; wir halten uns dabei leicht rechts, und erklimmen - etwas anstrengend und mühsam im unwegsamen Gelände - den hier nur bis 40° steilen Gipfelgrat. Nach wenigen Metern auf dem Grat nach Westen haltend, stehen wir auf dem höchsten Punkt des Hundschnubels.

 

Nur wenig Aussicht bietet sich hier - wie auch auf dem nun zu verfolgenden Gratrücken hinauf zu P. 1263; meist nur annähernd die 30°-Neigung erreichend, ist es ein zwar schattiger, doch im hier noch luftigen Schnee ein vorwiegend angenehmer Anstieg zur Rathausenegg.

 

Ab hier verläuft nun unser Weiterweg auf uns bereits bekannten Wegspuren - heute jedoch im Schnee nicht ersichtlich - im geringfügigen Auf und Ab: über P. 1268 erreichen wir an der Reihe aussergewöhnlicher Bäume vorbei den Übergang auf Trimle.

 

Meist am oder westlich des Grates östlich des enger werdenden Fankhusgrabens (und über dem Stächelegggrabe [auf swisstopo nur mit zwei „g“ geschrieben]) wandern wir auf der Schneeunterlage hoch zur Stächelegg;

 

Unter dem Hängst wandern wir im Schnee zur heute unbedeutenden Wechte südöstlich von  Hängst - Südwest; auf dem bestbekannten Weg queren wir im Wald hinüber zum steileren Schlussanstieg zum Napf.

Hier - allerdings nicht auf den malerisch eingeschneiten Rastbänken - lassen wir uns zum Verpflegungshalt nieder - mit feinen Ausblicken in den Süden zur Voralpen- und Alpenkette.

 

Später wenden wir uns wieder dem WW zu, welcher uns erst Richtung  Grüeblihängst führt, dann jedoch weiter im Wald nach Süden zu P. 1278 leitet. Hier treten wir wieder auf offenes, eingeschneites, Gelände - und an die gleissende Sonne hinaus. Ein herrlicher Gang über den überwechteten Hügel, P. 1309, bringt uns nach wenigen Metern zum Hof auf Grüebli hinunter.

 

Weiter benutzen wir das (vermutete) Trassee des WW bis zu P. 1260; hier suchen wir den Zugang zum nicht markieren Weiterweg zu P. 1269 und den abschliessenden Abstieg in den Fankhusgrabe. Im Wald auf Honiese (!) gelangen wir urig und lauschig hinunter aufs Landwirtschaftsgebiet von Mittler Mettlen. Wenige Meter später finden wir auf die Strasse im Graben, zu P. 1015, zurück; auf ihr wandern wir zurück zu unserem Startpunkt am Fankhusbach bei P. 989.

 

▲ 1 h 25 min (+ 5 min Pause) bis Hundschnubel

 

▲ 55 min bis Napf

 

▼ 1 h 10 min


Hike partners: Ursula, Felix


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