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Übern Hohen Göll (2522m) zum Kahlersberg (2350m)


Published by Chiemgauer , 27 February 2020, 21h15.

Region: World » Germany » Alpen » Berchtesgadener Alpen
Date of the hike:17 October 2019
Hiking grading: T4 - High-level Alpine hike
Climbing grading: I (UIAA Grading System)
Via ferrata grading: PD
Waypoints:
Geo-Tags: D   A 
Time: 12:30
Height gain: 3450 m 11316 ft.
Height loss: 3450 m 11316 ft.
Route:37 km
Access to start point:Über Obersalzberg Richtung Hinterbrand. Kurz davor zur Scharitzkehlalm abbiegen. Kurz davor zahlreiche kostenlose Parkplätze.
Maps:Kompass Nr. 14

Lange hat es dieses Jahr gedauert und viel Schweiß gekostet, bis ich endlich meine Kondition „gefunden“ habe. Leider haben dann die Bedingungen das eigentliche Projekt nicht mehr zugelassen, so dass ich mir was anderes suchen musste. Kahlersberg wollte ich eh schon immer mal, da er mir noch abging, ebenso wie der Steftensteig auf den Hohen Göll. Mehr braucht es dann meist nicht mehr und eine „dumme“ Idee ist geboren ;-)

 

Los geht es bei der Scharitzkehlalm bis zur Göll Westwand. Von dort zieht der Steftensteig zum Mannlgrat, wobei Gelände und Eisenstifte die doch meist eindeutige Richtung vorgeben. Oben kommt man dann doch relativ nahe am Kehlstein raus, so dass es sich bis zum Göll noch „ordentlich“ zieht. Dazu kommt oben raus noch der Schnee, der etwas ausbremst, und mich etwas zweifeln lässt an meinem Vorhaben.
Nach kurzer Pause geht es über Archenkopf zum Hohen Brett, wo es geht immer am Grat um dem Schnee aus dem Weg zu gehen. Man mag es kaum glauben, aber bis hierher heute noch niemanden getroffen. Ändert sich dann runter zum Stahlhaus und gegenüber auf den Schneibstein, aber noch überschaubar was da heute los ist.

Über Windschartenkopf und Hochseeleinkopf war weiter der Plan über den Nordgrat (laut AV-Führer 2, was es dann aber auch schon an Infos war die ich hatte) auf den Kahlersberg. Bei dem Schnee und der fortgeschrittenen Zeit war mir aber die Gefahr des Scheiterns zu groß, so dass ich mich schweren Herzens für Seeleinsee und Normalweg entschieden habe.

Nach kurzer Rast selben Weg wieder runter und weiter durch den Stiergraben in Richtung Königsbachalm, wo mir ein „schwerer“ Fehler passiert ist, da diese mit gehisster Fahne zur Brotzeit eingeladen hat. War dann leider doch zu und so bin ich naiv die Straße weiter, nicht wissend damit 200 Hm Gegenanstieg gewonnen zu haben. Kam dann aber trotzdem noch mit letzten Licht bis nach Hinterbrand, wo ich sogar noch den ein anderen traf, allerdings keiner der Richtung Scharitzkehlalm fahren wollte. So ging es hinten raus mit Stirnlampe über die Teerstraße zurück zum Ausgangspunkt.

 

Bärige Runde bei der ich aber nicht immer sicher war, ob sie wirklich klappt. Dauert schon sehr lange vom Hohen Göll bis der Kahlersberg endlich mal näher kommt und geschenkt ist er dann auch nicht, mit 600 Hm Schlussanstieg. Irgendwie war es dann aber hinten raus ein Selbstläufer, wenn man nicht mehr darüber nachdenkt, was man da eigentlich treibt.


Hike partners: Chiemgauer


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