Herbstlicher U(h)rwaldpfad im Schwarzwald


Published by alpstein Pro , 3 October 2019, 17h47.

Region: World » Germany » Südwestliche Mittelgebirge » Schwarzwald
Date of the hike: 3 October 2019
Hiking grading: T2 - Mountain hike
Waypoints:
Height gain: 450 m 1476 ft.
Height loss: 450 m 1476 ft.
Route:9 km
Access to start point:über B33 neu - A81 - B33 bis Triberg - B 500 bis Schonach - L109 bis Rohrhardsberg. PP an der Mühlebühlbrücke oder weiter unten an der L 109, Einmündung Rohrhardsberg-Dorf
Accommodation:Einkehr im "Schänzle", Gasthaus Schwedenschanze
Maps:WK Zweitälerland oder outdooractive.com

Wandern in der alten Heimat in Kombination mit einem Besuch in Esther's Elternhaus stand heute auf unserem Programm. Ein Zwischenhoch sollte für schönes Feiertagswetter sorgen und dies traf auch so ein. Vom heftigen Regen gestern Abend im Schwarzwald hatten wir nichts mitbekommen. Bei lediglich 2 Grad plus machten wir uns im Schatten einer Talsenke auf den Weg, um den U(h)rwaldpfad unter die Füße nehmen. Wir wählten dabei nicht den offiziellen Wanderparkplatz als Ausgangspunkt, sondern den tiefsten Punkt der Rundwanderung, was zum Schluss 100 Hm Aufstieg erspart.

Bei noch etwas düsteren Lichtverhältnissen stiegen wir der rauschenden Elz entlang bergan. Nicht nur Wegweiser wiesen den Weg, es hingen auch in einigen Abständen Kuckucksuhren an den Bäumen, weshalb die Bezeichnung U(h)rwaldpfad auch Sinn macht. Die Farben waren heute schon herbstlich geprägt. Die Lichtverhältnisse und herbstlichen Farben sorgten für eine schöne Stimmung.

Eine Absperrung wegen Forstarbeiten haben wir am heutigen Feiertag ignoriert, was ein Stück weit zu einem Hindernislauf geführt hat. Über den oberen Teil der Skipiste erreichten wir das Waldplateau, dass dann ohne wesentlichen Höhenunterschied zum höchsten Punkt, dem Rohrhardsberg (1155 m) führt. Außer einem Turm mit militärischen Einrichtungen sieht man dort aber sonst nur Bäume und den Himmel.

Am Breitbühl (1120 m) hatten wir dann den ungehinderten Blick in das 800 m tiefer gelegene Elztal runter. Noch früh in der Zeit, zogen wir zur Schwedenschanze weiter, die uns als erste Gäste des Tages empfing. Der mit Holzschnitzereien ausgestattete Gastraum ist eine Augenweide. Mit einem Getränk und einen kleinen Imbiss versorgt, machten wir uns an den Abstieg, der von prächtigen Schwarzwaldhöfen gesäumt wird. Nach etwa 3 Stunden Gehzeit kamen wir an den Ausgangspunkt zurück.

Fazit: Der U(h)rwaldpfad ist wirklich urig. Weit überwiegend verläuft er über schöne Wiesen- und Waldpfade, die teilweise auch etwas felsdurchsetzt sind. Lediglich im Abstieg hat man zwischen Schänzle- und Ochsenhof auch Asphalt unter den Füßen.

Hike partners: alpstein, Esther58


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