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Eine etwas andere 5-Seen-Wanderung


Published by PStraub , 29 July 2019, 20h24.

Region: World » Switzerland » St.Gallen
Date of the hike:29 July 2019
Hiking grading: T4+ - High-level Alpine hike
Waypoints:
Geo-Tags: CH-SG 
Height gain: 850 m 2788 ft.
Height loss: 2190 m 7183 ft.

Geplant hatte ich, die bisher nicht beschriebenen Punkte Chrutplangg (2023 m) und Schwarzchopf (2481 m) im Gebiet der Pizoler 5 Seen zu besuchen und dann einen direkten Abstieg vom Schottensee nach Vermol (P. 1741) und dann nach Weisstannen zu (ver-)suchen.
Doch trotz strahlend schönem Wetter schon früh am Morgen hielt sich den Hängen entlang hartnäckiger Nebel. Als ich per Sesselbahn in Gaffia eintraf, betrug die Sichtweite vielleicht 20 m, und weiter oben lag  diese immer wieder einmal eher im Bereich von fünf Metern.
Zudem war als Folge der gestrigen Niederschläge alles tropfnass, selbst in harmlosem Gelände musste man aufpassen, nicht auszurutschen.


Im Chuetschingel (Nähe P. 1998) verliess ich den markierten Weg und stieg Richtung P. 2023. Der Hang ist voller Viehtritte, eine Spur war nicht auszumachen. Aber selbst im dichten Nebel war zu sehen, dass ich richtig lag: Plötzlich waren zwei Felstürme auszumachen; ich würde meinen, der südliche ist eine Spur höher.
Doch das spielte keine grosse Rolle: hangseitig ist es plattiger Verrucano, die Südwestflanke ist grasig. Zumindest soweit ich sehen konnte, denn ich brach die Besteigung in knapp halber Höhe ab: glitschiger Fels und glitschiges Gras, das war mir einfach zu heikel.

Also zurück zum markierten Weg und weiter zum Baschalvasee. Den ich eher gespürt als gesehen habe. Doch im Aufstieg Richtung Gamidaurspitz erreichte ich die Nebel-Obergrenze, und darüber war es weitgehend sonnig. Beim Sattel (ca. 2281 m) folgte ich der Wegspur zum Gipfel (P. 2308) und bestieg diesen direkt von Süden. Das ist ein sehr gehobenes T4, anscheinend ist der Aufstieg von Norden einfacher.

Von hier folgte ich wieder der 5-Seen-Route, auf welcher trotz bescheidenem Wetter eine Menge Leute unterwegs waren. Bei der "Passhöhe" nach dem Schwarzsee stieg ich gut 40 m ab bis zum Steinmann, der den Schwarzchopf (P. 2460) markiert.

Der weitere Weg zum Schottensee machte keinen Sinn, an einen Abstieg durch wegloses, steiles Gelände nach Vermol war im Nebel, der sich hartnäckig auf ca. 2300 m hielt, nicht zu denken. Darum ging ich zurück zum Schwarzsee und stieg in knappen Spuren nach Gamidaurchamm und dann auf dem markierten Weg nach Untergamidaur und schliesslich nach Wangs.
Vermutlich wäre der Abstieg nach Schwendi im Weisstannental die vernünftigere Variante gewesen ..

Insgesamt eine überdurchschnittlich knieschonende Wanderung: fast 2200 m Abstieg und
21 km Distanz.

Hike partners: PStraub


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