Laberberg & Ettaler Manndl


Published by D!nu , 6 July 2019, 07h18.

Region: World » Germany » Alpen » Ammergauer Alpen
Date of the hike:26 June 2019
Hiking grading: T2 - Mountain hike
Via ferrata grading: PD-
Waypoints:
Geo-Tags: D 
Time: 3:00
Height gain: 430 m 1410 ft.
Height loss: 430 m 1410 ft.
Route:4,7 km

Heute sollte es der heisseste Tag unserer Ferienwoche werden, bis zu 36 Grad. Da ich gestern auch den Fuss geprellt habe, entscheiden wir uns mit der Laberbergbahn direkt auf unser erstes Tagesziel zu fahren. Die Laberbergbahn ist eine nostalgische Seilbahn mit vier am Seil fix montierten Kabinen. Das bedeutet, dass wenn zwei Gondeln in der STation stehen, die beiden anderen Gondeln mitten auf dem Weg stehen bleiben - nice to know ;-) 

Oben angekommen geniessen wir als erstes die herrliche Temperatur sowie die Aussicht. Über den Wanderweg steigen wir ab zum beinahe ausgetrockneten Soilasee. Auf dem Weg wandern wir an diversen üppigen Blumenwiesen vorbei. Vom Soilasee wechseln wir in den Wanderweg, welcher am Ettaler Manndl vorbei führt. Den Einstieg zum kurzen Klettersteig sehen wir sofort. Auf bestem Fels kraxeln wir dem fixen Stahlseil auf den Vorgipfel und von da wiederum dem Stahlseil entlang auf den Gipfel des Ettaler Manndl, wo wir die tolle Rundumsicht geniessen. Abstieg = Auftieg, es gibt keine andere Möglichkeit, es muss auf dem Steig gekreuzt werden - aber auch heute treffen wir nur wenige Berggänger an.

Auf dem Wanderweg Richtung Laberberg werden wir Aufmerksam und entdecken in ca. 50 Meter Distanz einen Specht, welcher uns sein Nest verrät. Der Jungvogel pfiff lautstark den Eltern zu und so warteten wir die ca. 15 Minuten ab, bis ein Elternteil wieder mit Futter angeflogen kam. Prompt kam ein Specht von Baum zu Baum geflogen, fütterte in Rekordzeit das Junge und machte sich bereits nach wenigen Sekunden wieder auf Futtersuche. Ein mystischer Moment - Spechte sieht man nicht jeden Tag.

Zurück bei der Bergstation, machen wir unsere übliche Pause auf der Terasse, bei einem feinen Weissbier und einem Hollundersaft, bevor es mit der Bahn wieder hinunter nach Oberammergau geht. Der Fuss hat sich trotz Belastung bestens erholt, ausser dem Bluterguss den man sieht habe ich keine Schmerzen mehr.

Hike partners: D!nu


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