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Pizzo Cefalone (2.533 m)


Published by pika8x14 , 1 December 2018, 01h17.

Region: World » Italy » Abruzzo
Date of the hike:27 September 2018
Hiking grading: T3+ - Difficult Mountain hike
Waypoints:
Geo-Tags: I 
Height gain: 500 m 1640 ft.
Height loss: 500 m 1640 ft.
Route:Campo Imperatore (Parkplatz, Hotel, Bergstation der Seilbahn, Observatorium, 2.130 m) - Passo del Lupo (2.150 m) - Passo della Portella (Passo La Portella 2.260 m) - Cresta della Portella - Pizzo Cefalone (2.533 m) und zurück
Access to start point:Per Pkw zum Campo Imperatore (Parkplätze, Hotel, Bergstation der Seilbahn, Observatorium, ca. 2.130 m). Alternativ Anreise per Seilbahn ab Fonte Cerreto.
Maps:Edizioni Il Lupo: Gran Sasso d'Italia, Carta escursionistica "3", 1:25.000; CLUB ALPINO ITALIANO/PARCO NATIONALE DEL GRAN SASSO E MONTI DEL LAGA: "GRAN SASSO D'ITALIA", carte dei sentieri, 1:25.000/1:15.000

Für heute ist eine weitere Tour im Gran Sasso d’Italia geplant. Also juckeln wir am Morgen erneut von Fonte Cerreto hinauf zum Campo Imperatore. Hier stellen wir fest, dass - wie bereits gestern am *Monte Costa Ceraso - ein richtig frischer Wind weht (um es wohlwollend zu formulieren).

Deshalb schleichen wir erst einmal eine Weile um das Hotel, die Bergstation der Seilbahn sowie das Observatorium und bekommen so natürlich auch mit, „woher der Wind weht“. Mit dieser Erkenntnis kombinieren wir total listig, wo es andererseits vielleicht etwas weniger stürmisch sein könnte. Während längere Gratwanderungen heute also eher unangenehm sein dürften, müsste es der Theorie nach auf der Südseite der Berge erträglich sein.

Beim nochmaligen Blick in die Karte bestätigt sich, dass die Wander-Route zum


Pizzo Cefalone

halbwegs „sturmfrei“ sein dürfte. Da der 2.533 m hohe, aussichtsreiche Gipfel ohnehin auf unserem Wunschzettel steht, geht’s nun halt dorthin.

Wir starten kurz nach „10“ und nehmen den Weg, der zwischen dem Seilbahngebäude und dem Observatorium hindurch in etwa nordöstliche Richtung führt (gemäß Karte: Nr. 100E). So gelangen wir in die Flanke südlich des Monte Portella hinein und wandern nun etwa höhehaltend bis zum Passo del Lupo (2.150 m).

Über einen abkürzenden Pfad münden wir etwas oberhalb des beschilderten Abzweigs in den Weg Nr. 102 ein: Linkerhand würde es hinunter nach Fonte Cerreto gehen, wir halten uns aber rechts und stapfen - durch die Südwest-Flanke des Monte Portella - hinauf zum Passo La Portella (2.260 m).

Gemäß Beschilderung „Pizzo Cefalone“ geht’s nun nach links, d. h. etwa westwärts. Freundlicherweise führt der Weg (Nr. 111) in der Regel etwas unterhalb des Kammes entlang, der vom Monte Portella zum Pizzo Cefalone zieht. Damit bekommen wir nach wie vor wenig Wind ab. Das ändert sich aber kurzzeitig an der nächsten Wegabzweigung, die sich direkt am Grat befindet - und (zufällig;-) auch als „Cresta della Portella“ (2.326 m) ausgewiesen ist.

Hier könnten wir in Richtung Sella del Cefalone (Weg Nr. 129) abbiegen und unsere Tour erweitern, ggf. sogar mit Abstecher zum Pizzo d’Intermesoli.

Sturmbedingt verzichten wir aber darauf, und bleiben dem Weg 111 treu. Bald überschreiten wir eine aussichtsreiche Kuppe (großer Steinmann, ca. 2.330 m), folgen anschließend noch ein Stück dem Kamm und steigen in eine kleine Scharte ab. Nun geht’s auf schmalem Pfad durch die steile Südflanke eines Nebengipfels (gemäß mancher Karten: Anticima Pizzo Cefalone), einige Stellen sind dabei durchaus etwas abschüssig/ausgesetzt.

Nach dem Passieren einer Schulter schwenken wir nach rechts und folgen dem Weg durch den südwestlichen Hang des Nebengipfels, bis wir kurzzeitig nochmals den Kamm und damit praktisch auch den Gipfelaufbau des Pizzo Cefalone erreichen.

Auf dessen Südseite geht’s nun an eindrucksvollen Fels-Formationen und -Wänden vorbei, bis wir nach rechts schwenken und relativ steil nach oben steigen. Dabei schlängeln wir uns durch die grasige Flanke, in der auch einige Kraxelstellen zu finden sind.

Auf ca. 2.500 m treffen wir nochmals auf eine Wegverzweigung (wobei der „Weg“ mittlerweile eher ein „Steig“ ist). Hier halten wir uns rechts und queren ein Stück durch abschüssiges Gelände. Zu guter Letzt geht’s in leichter Kletterei (I) über Fels und durch eine kurze, schuttige Rinne zum Gipfel des Pizzo Cefalone (2.533 m).

Dort erwarten uns einige Sturmböen, aber auch zwei Gipfelkreuze und eine wirklich geniale Aussicht. An einer windgeschützten Stelle rasten wir etwa eine Stunde.

Dann geht’s auf bekannter Route zurück. Lediglich am Wegabzweig kurz unterhalb des Gipfels machen wir einen kurzen Abstecher, um nochmals aus anderer Perspektive über den West-Grat und die Cima Wojtila schauen zu können.

Ca. 15.15 Uhr sind wir dann wieder zurück am Campo Imperatore. Bei Abzug der Pausen verbleiben damit ca. 3,5 - 4 Stunden „netto“ für eine - wiederum richtig schöne - Kurztour im Gran Sasso.


pika8x14 sind heute: A. + A.

Hike partners: pika8x14


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