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Il Nes 2951 m - Corn Chamuotsch 3017 m - Corn Suvretta 3072 m - Eine Überschreitung bei Eiseskälte


Published by Ivo66 , 14 October 2018, 17h40.

Region: World » Switzerland » Grisons » Oberengadin
Date of the hike:14 October 2018
Hiking grading: T5 - Challenging High-level Alpine hike
Waypoints:
Geo-Tags: CH-GR 
Time: 5:00
Height gain: 1050 m 3444 ft.
Height loss: 1050 m 3444 ft.
Route:Alp Güglia - Valletta dal Güglia - Il Nes - Corn Chamuotsch - Fuorcla Chamuotsch - Corn Suvretta - Valletta dal Güglia - Alp Güglia
Maps:1:25'000 Bivio

Der Winter hat offenbar seine ersten Vorboten vorausgeschickt. Nicht dass etwa Neuschnee gefallen wäre; dafür erinnerten die Temperaturen heute daran, dass die kalte Jahreszeit unmittelbar bevorsteht. Ein eiskalter Wind blies heute in der wunderschönen Gegend am Julierpass und sorgte für arktische Temperaturen. Warme Kleidung, Wollmütze und Handschuhe sorgten dafür, dass das Ganze dennoch einigermassen erträglich war. 

Wieder einmal machten wir uns auf, das wilde Valletta dal Güglia hochzusteigen. Als erster Gipfel wartete bald der Felskoloss Il Nes, der tolle Kletterei bietet und in den Schlüsselstellen mit bombenfestem Fels aufwartet. Angesichts des bitterkalten, starken Winds hielten wir es jeweils nicht lange an windexponierteren Stellen am Grat aus und erreichten bald darauf den Corn Chamuotsch, welcher Ausblicke auf die Engadiner Seite erlaubt.

Am heftigsten tobte der Wind auf dem Corn Suvretta, dem höchsten Punkt unserer heutigen Tour. Es reichte aber noch für einen Eintrag ins Gipfelbuch, dem entnommen werden konnte, dass der Gipfel diesen Sommer über zehnmal Besuch erhielt. Im Winter wird der Berg jedoch um ein Vielfaches davon erreicht.

Auf der Suche nach einem windgeschützten Plätzchen wurden wir erst am Fusse des Bergs hinter einer kleinen Felswand fündig. Es blieb jedoch kalt, da sich die Sonne immer mehr hinter den aufgekommenen Wolken versteckte. 

Routenbeschreibung:

Alp dal Güglia - Il Nes (Südwand) T5, Stellen II
Von der Alp Güglia (Parkplatz an der Julierstrasse) wandert man rechts des Bachs talaufwärts, wo man früher oder später auf eine Wegspur trifft, welche immer noch rechts des Bachs die erste Steilstufe überwältigt. Gleich anschliessend überquert man den Bach über eine Holzbrücke und geht über eine Hochebene weiter taleinwärts.

Kurz vor dem Fusse des Il Nes überquert man den Bach nach rechts und steigt über Schutt und Geröll in östlicher Richtung etwas hoch. Beliebig kann man dann Richtung Südwand aufsteigen unter Benützung von Grasbändern und einfachen Felsstufen. Man hält sich am besten stets linkshaltend aufwärts. 

Man erblickt im felsigen Bereich zwei markante, nicht besonders steile Couloirs und wendet sich dem linken zu, welches man auch durchsteigt. Unter der Felswand im oberen Bereich geht man ganz nach links zum Abgrund, wo sich der Einstieg in den kurzen felsigen Bereich befindet.

In sehr gutem Fels steigt man nun hoch, man hält sich mit Vorteil auch hier nach links. Je nach Variante sind zwei bis drei Stufen im 2. Klettergrad zu meistern. Man erreicht danach bald flaches Gelände und begibt sich in Gehgelände zum höchsten Punkt.

Weiter zum Corn Chamuotsch (T4)
Wir umgingen den direkten Verbindungsgrat grossräumig, indem wir gut 50 Meter vom Gipfel abstiegen, zuletzt durch eine schmale, schuttige Rinne und entlang der Gratfelsen durch Geröll weiter gingen. In der Folge erreicht man wieder den Grat und steigt ohne besondere Schwierigkeiten weiter zum Gipfel (Schlussaufstieg T3).

Corn Chamuotsch - Corn Suvretta (T4)
Vom Gipfel steigt man am einfachsten durch Geröll zur Fuorcla Chamuotsch ab und steigt dort über den Südostgrat zum Gipfel. Es ist im Aufstieg einige Male der Gebrauch der Hände erforderlich; am besten hält man sich auf der Grathöhe und kann gegebenenfalls einige Aufschwünge beliebig umgehen.

Abstieg durch die Südwestflanke (T3)
In surffreundlichem Schutt steigt man direkt in der Falllinie bequem ab, erreicht eine Ebene, hinter der man problemlos eine geeignete Stelle findet zum Abstieg ins Valletta dal Güglia,

Hike partners: Ivo66, Lena


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