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Winterwandern zur Hornbachegg


Published by Felix Pro , 18 December 2017, 17h45. Text and phots by the participants

Region: World » Switzerland » Bern » Oberaargau
Date of the hike:17 December 2017
Hiking grading: T2 - Mountain hike
Waypoints:
Geo-Tags: CH-BE   Napf 
Height gain: 370 m 1214 ft.
Height loss: 370 m 1214 ft.
Route:Kappelhüsli - Chaspershus - Stäffeliweid - Mälchermettle - Hähni - Schlössli - Oberännige - Roggengrat-Bad - Freudigenegg - Hinderi Freudigenegg - Hornbachegg - Hornbachegg, Nordostgipfel - Althuswald - Buder - Melli - Acherweid - Kappelhüsli
Maps:1148 - Sumiswald

Seit längerer Zeit sind keine längeren Schönwetterperioden zu konstatieren - können wir mal bei Prachtwetter genussvoll unterwegs sein, so häufen sich doch die Schlechtwetterprogramme. Wie auch heute - so dass wir auf eine weite Fahrt verzichten, und von zu Hause aus einen überraschend viel Schnee bietenden Rundgang über den höchsten Hügel der Gemeinde unternehmen, und dabei zwei unerwartet grosse, mächtige, Schneerutsche beobachten können.
 

Ab dem Kappelhüsli ziehen wir über unser verschneites Land Richtung Nachbarn des Hofes Acherweid, queren jedoch noch vorher das Zuflüsschen des Mannshusbaches, und steigen an zum Chaspershus, wo wir - stürmisch bellend - vom Hofhund begrüsst und eine Weile lang eskortiert werden. Über den ver-schneiten, doch noch guttrittigen Fahrweg steigen wir übers Land auf zur Stäffeliweid.
 

Eher flach gestaltet sich der Weiterweg auf der gepflügten, doch teilweise vereisten, Fahrstrasse am letzten Hof vorbei zum Althuswald - vorher können wir unter dem kleinen blauen Guckloch im Himmel die zwei farbigen Glasfenster der Chuderhütte leuchten sehen.
Im Wald angelangt, folgen wir der meist flach zur Lichtung Mälchermettle hinüber leitenden, heute nur undeutlich erkennbaren, Wegspur nach Hähni. Die Querung der nur wenig breiten Schneise bringt ein bereits tiefes Einsinken (gegen 40 cm frischer Pulverschnee liegt hier wohl); ab dem Hof Hähni bis zu demjenigen auf Schlössli ist danach wieder gepfadet. Hingegen verzichten wir im Steilhang (in welchem der Schlössliweg zur Hornbachegg hochführte) auf die enorme Wühlerei; stattdessen können wir, ob dem Strässchen zum Schwändeli, einen grossen Schneerutsch erkennen - ein Bauer ist nach wie vor dran, die auf dem Verkehrsweg liegenden Schneemassen zu entfernen …
Entgegen dem ursprünglichen Vorhaben steigen wir, zuerst auf dem Strässchen, dann im Tiefschnee bis zur Zufahrt von unserer Katze Mizzis ehemaligen Zuhause, hinab zum leider wieder geschlossenen Roggengrat-Bad.
 

Südlich davon wenden wir uns dem steilen Waldaufstieg zu, welcher uns im stets tieferen Neuschnee (dankbar folgen wir einer einzelnen Spur), zum Hof Freudigenegg bringt. Bis zur Hinderi Freudigenegg ist die Fahrbahn noch geräumt; danach sind wir froh um die Spur eines Schneeschuhläufers - andernfalls wären wir wohl in der Gegenrichtung zum  Schaber gestiefelt.
 

Jener folgen wir Richtung  Gitzichnübeli - den Aufstieg lassen wir angesichts der Schneemenge bleiben - auf der ausgeschilderten WW-Route bis zum Gratkamm, welcher die Grenze zwischen Oberaargau und Emmental darstellt. Auf dem Gang zur Hornbachegg sinken wir im doch einige Male erheblich ein; der kurze Abstieg zum Ökonomiegebäude beim herrschaftlichen Einzelbaum auf der Lichtung bringt noch mehr Schnee - und tiefes Einsinken; wir denken dass hier annähernd ein halber Meter Schnee liegt! Unter dem Vordach des unschönen Gebäudes richten wir die Stehbar ein: zu heissem Tee mit Grappa Amarone Riserva gibt’s - nebst einem halben, frisch zubereiteten, Sandwich - hauseigene Chrömlis.
 

Auf direktem Weg, am zweiten der prächtigen Bäume auf Hornbachegg, Nordostgipfel, vorbei, nehmen wir die Rückkehr, den Abstieg, unter die Füsse:
In der namenlosen, steilen, Lichtung im Althuswald können wir einen zweiten, Respekt verheissenden, Rutsch entdecken - der vor uns durchgequerte Schneeschuhläufer hätte in dieser Einsamkeit wohl das Nachsehen gehabt, türmen sich doch die Schneemassen beachtlich auf. Die obere Abrisskante schätzen wir aus der Distanz auf ca. 70 cm ein …
 

Unten, an der Wegverzweigung zum Hähni angelangt, nehmen wir für den letzten Teil unserer Winterwanderung die Variante über Buder; westlich am Wald Melli steigen wir am gleichnamigen Ferienhaus vorbei, über nun wieder gut begehbares verschneites Wiesengelände, ab zum Bach auf Acherweid. Unterhalb des Hofes unserer Nachbarn - mit deren, unserer „Gastkatze“ Pöulu - queren wir übers Land zurück zum Kappelhüsli; eine kleine, doch etwas Anstrengung erfordernde Runde im unerwartet tiefen Schnee, endet hier.
 


Hike partners: Ursula, Felix


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