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Grenzwanderung Schweiz * Monte Generoso - Arogno


Published by laurentbor , 29 November 2017, 09h37.

Region: World » Switzerland » Tessin » Sottoceneri
Date of the hike:18 November 2017
Hiking grading: T2 - Mountain hike
Waypoints:
Geo-Tags: CH-TI   I   Gruppo Monte Generoso 
Time: 3:00
Height gain: 183 m 600 ft.
Height loss: 1209 m 3966 ft.
Route:7,7 km
Access to start point:Zürich - Lugano - Riva San Vitale - Monte Generoso
Access to end point:Arogno - Maroggia-Melano - Lugano -Zürich


Der Monte Generoso (grosszügiger Berg) hält sein Versprechen. Bereits die Anfahrt mit der 1890 erbauten Zahnradbahn ist ein Erlebnis. Sie ruckelt langsam durch die atemberaubende Natur und einmal über der Baumgrenze schweift der Blick über die gesamte Alpenkette inklusive Monte Rosa und Bernina-Gruppe. Auf der anderen Seite liegt der malerische Comersee und die glitzernden Hochhäuser von Mailand. Als gäbe es hier oben nicht bereits genug zu sehen hat der Tessiner Stararchitekt Mario Botta das neue Berggasthaus als steinerne Blume erstellt. Der graue Naturstein und das gewölbeartige Innere des Gebäudes tragen unverkennbar Bottas Handschrift.

Von der vielfältigen Flora des Berges bekommt man hier oben im November nicht mehr viel mit. Der Weg von der Bergstation auf den hundert Meter höher gelegenen Gipfel ist meist schneebedeckt. Auch die ersten Meter auf dem Abstieg sind noch weiss und rutschig - gut haben Christian und ich die Stöcke dabei. Auf schmalen Traversen geht es direkt der Landesgrenze entlang über den Nordgrat des Monte Richtung Cima della Piancaccia.

Nun biegt der Weg nach Westen ab und mit ihm die Grenze. Steil geht es hinunter und an einem kurzen Gegenhang wieder hoch zur Cima dei Torrioni. Nun ist der Schnee langsam ganz verschwunden und wir kommen besser voran. Ein kleines Grenzhäuschen markiert den Einstieg in den langen waldigen Abstieg. Das Laub liegt zum Teil hüfthoch auf dem Wanderweg und wir rascheln zügig zu Tale. Auf der Lichtung Pianca sehe ich erstmals mein nächster Grenzgipfel - die Sighignola. Nun jedoch geht es weiter bergab - bei Piagno haben wir bereits 1000 Höhenmeter verloren.

In Arogno spazieren wir noch durch das malerische Dörfchen und freuen uns, dass es für einmal geradeaus und nicht hinunter geht. Die kleine Gemeinde im Val Mara liegt verkehrstechnisch günstig am Übergang vom italienischen Intelvi ins schweizerische Ceresio. Hier ist für heute bereits Endstation. Für einmal eine kurze Etappe ohne Steigungen.

Hike partners: laurentbor


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